Einladung mit mir zu arbeiten

Es braucht keinen Guru, keinen Rückzug, kein jahrzehntelanges Suchen.
Nur den Mut, genau hinzusehen — bis alles fällt, was zwischen dir und dem liegt, was immer da ist. Ich begleite dich auf diesem Weg.

Manche Menschen erleben das Erwachen wie ein Blitzschlag — völlig unerwartet. Andere suchen jahrzehntelang: in stillen Rückzugsorten, bei Lehrern und Gurus, in endlosen Meditationen.

So scheint es fast unmöglich, dass es einen selbst treffen könnte. Doch Buddha hat schon vor über 2500 Jahren gezeigt: Erwachen ist kein Mythos, sondern ein natürlicher Zustand, der Schritt für Schritt zugänglich ist.

Er hat die Hindernisse, die uns daran hindern, in klarer Sprache beschrieben: die sogenannten 10 Fesseln. Jede Fessel ist wie ein Schleier, der unsere Sicht auf das, was wirklich ist, trübt. Wird eine Fessel durchschaut, fällt ein Schleier.

Schritt für Schritt zur Klarheit

Die erste Fessel ist der Persönlichkeitsglaube — die Vorstellung, Körper, Geist und Bewusstsein seien ein „Ich“ oder gehörten zu einem Ich. Vielleicht hast du schon erlebt, wie sich dieser Glaube auflöst — zum Beispiel in einem deutlichen Perspektivwechsel oder mit Unterstützung eines Guides bei Liberation Unleashed?

Und doch: du reagierst weiter. Du fühlst dich weiter getrennt. Du spürst, dass da immer noch etwas übersehen wird.

In einem direkten Dialog schauen wir gemeinsam hin: Welche Annahmen liegen noch darunter? Welche Ideen liest du unbewusst in deine Erfahrung hinein? Welche alten Überzeugungen verzerren das, was immer da ist?

Die folgenden sieben Annahmen sind besonders hartnäckig:

  1. Es gibt ein eigenständiges Ich, das denkt, entscheidet, kontrolliert, handelt.
  2. In mir steckt eine Kraft, die Situationen ablehnt und etwas anderes will.
  3. Im Zentrum der Wahrnehmung sitzt ein Subjekt, das von allem anderen getrennt ist.
  4. Die Wahrnehmung spiegelt eine Welt außerhalb von mir wider.
  5. Das Gefühl von „Ich bin“ oder „Ich existiere“ ist absolut wahr und bleibt bestehen.
  6. Es muss etwas Sicheres geben, an dem ich festhalten kann. Und ich sollte mich immer gut fühlen.
  7. Die tatsächliche Erfahrung ist zu schwer zu ertragen und muss weggeschoben werden.

Wenn diese Annahmen fallen, endet das Ringen. Die Anstrengung, ein Kartenhaus aufrechtzuhalten, löst sich auf. Frieden wird grundlos spürbar. Das Leiden hört auf.

Ist diese Begleitung etwas für dich?

Diese Erforschung ist kein Coaching im klassischen Sinn. Sie ist eine klare, liebevolle Einladung, alles anzusehen, was in dir noch festhält — und es in seiner Wirklichkeit zu erkennen.

Sie passt zu dir, wenn du:

  • dich als getrenntes Ich erlebst — oder es für dich schon glasklar ist, dass es keines gibt
  • neugierig bist, deine eigenen Überzeugungen radikal zu hinterfragen
  • bereit bist, alle Gefühle zuzulassen, die dabei auftauchen können
  • erwachsen, stabil und erfahren genug bist, um mit aufsteigenden Themen umzugehen oder dir therapeutische Unterstützung zu holen, wenn es nötig ist
  • Zeit, Energie und Priorität hast, diese Untersuchung in deinen Alltag zu weben.

Erfahrungen mit der Untersuchung zu sammeln.

Wie ich dich begleite

Meine Begleitung ist kein Kurs, kein festes Programm und keine Vermittlung von Lehrinhalten.

Die 10 Fesseln geben den Rahmen der Untersuchung vor. Wie die Begleitung konkret aussieht, entsteht jedoch immer im persönlichen Dialog.

Du schilderst mir, was du gerade tatsächlich erlebst, wahrnimmst oder bei einer Untersuchung findest. Ich greife genau das auf, stelle dir eine Frage oder gebe dir eine konkrete Untersuchung. Du schaust wieder in deine eigene Erfahrung und berichtest, was dort tatsächlich zu finden ist.

Was wir als Nächstes untersuchen, ergibt sich aus dem, was du dabei findest.

Es gibt deshalb keinen festen Ablauf, den alle gleichermaßen durchlaufen.

Warum ich überwiegend schriftlich begleite

Der größte Teil meiner Begleitung findet schriftlich statt.

Eine Frage muss nicht sofort beantwortet werden. Du kannst sie mitnehmen, tatsächlich nachschauen und erst dann beschreiben, was du gefunden hast.

Das Schreiben hilft dabei, langsamer und genauer zu werden. Gedanken, Erklärungen und Vorstellungen lassen sich leichter von dem unterscheiden, was gerade unmittelbar erfahren wird.

Auch für mich hat der schriftliche Dialog einen Vorteil: Ich kann sehr genau auf deine Worte und Beobachtungen eingehen und die nächste Frage dort ansetzen, wo deine Untersuchung tatsächlich gerade steht.

So entsteht über längere Zeit ein persönlicher 1:1-Dialog.

Auch die Gruppen sind persönlich

Auch in den Gruppentreffen gibt es keinen Unterricht und keinen vorbereiteten Stoff.

Menschen bringen ihre aktuellen Fragen und Untersuchungen mit. Wenn wir gemeinsam hinschauen, begleite ich jeweils die einzelne Person in ihrem konkreten Erleben.

Die anderen hören zu und können oft auch für ihre eigene Untersuchung etwas darin entdecken.

Der Rahmen ist gemeinsam. Die Untersuchung bleibt individuell.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Nicht jeder braucht denselben Rahmen.

Manche Menschen möchten die 10 Fesseln über einen längeren Zeitraum mit persönlicher Begleitung untersuchen. Andere suchen nur für eine begrenzte Zeit Unterstützung, möchten zunächst klären, wo sie gerade stehen oder brauchen Hilfe bei einem einzelnen Punkt.

Deshalb gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • längerfristige persönliche Begleitung mit schriftlichem Dialog, kleinen Gruppen und Community
  • zeitlich begrenzte Begleitung
  • einzelne 1:1-Formate für eine konkrete Untersuchung oder zur Orientierung
  • kostenlose offene Gruppen für Menschen, die weitgehend selbstständig untersuchen

Welche Form sinnvoll ist, hängt davon ab, wo du gerade stehst und wie viel Begleitung du tatsächlich brauchst.

Wenn du noch nicht weißt, was zu dir passt, musst du dich nicht vorher entscheiden.

Ein Einzelgespräch oder eine der offenen Gruppen sind gute Möglichkeiten, mich und meine Arbeitsweise erst einmal kennenzulernen.

Die Offene Gruppe findet auf Deutsch statt, die Open Fetter Group auf Englisch. Beide funktionieren nach demselben Prinzip.

Begleitung durch ein Community-Mitglied

Wenn du dich zunächst nur auf die Ich-Illusion konzentrieren möchtest, kann ich dir auch eine Begleitung durch ein Community-Mitglied vermitteln, das diesen Schritt bereits gegangen ist.

Das kann eine gute Möglichkeit sein, erste Erfahrungen mit der Untersuchung zu sammeln.

Zum Selbststudium

Wenn du zunächst auf eigene Faust mit der Ich-Illusion arbeiten möchtest, empfehle ich:

How to see through the self illusion von Christiane Michelberger

Starter Workbook: Ein stiller Einstieg in die Ich-Erforschung
Ein praktisches Workbook für alle, die die Ich-Illusion selbst erforschen möchten – ohne Theorie und ohne spirituelles Drumherum.

Dranbleiben Workbook
Für Menschen, die begonnen haben, die Ich-Illusion zu untersuchen und diese Untersuchung eigenständig fortsetzen möchten.


Voraussetzungen für die langfristige und zeitlich begrenzte Begleitung

Die folgenden Voraussetzungen gelten für die langfristige Community-Begleitung und die intensivere Begleitung über einen begrenzten Zeitraum.

Diese Arbeit ist kein spirituelles Freizeitprojekt. Sie ist radikal und erfordert echte Bereitschaft.

Du solltest:

  • emotional und mental stabil sein
  • mindestens 25 Jahre alt und im Leben verankert sein
  • die Untersuchung der Ich-Illusion zu einer echten Priorität machen
  • bereit sein, regelmäßig zu schreiben und an den Gruppentreffen teilzunehmen
  • Konzepte, Lehren und spirituelle Inhalte für die Dauer der Untersuchung beiseitelegen
  • 100 % ehrlich mit dir selbst sein
  • Verantwortung für deine Motivation, deinen Prozess und deine seelische Stabilität übernehmen

Ich bin keine Therapeutin.

Diese Arbeit ist keine Therapie und kein Ersatz für eine solche. Wenn traumatische Erfahrungen noch so präsent sind, dass sie dich bei der Untersuchung überwältigen könnten, solltest du dir zunächst professionelle Unterstützung holen.

Was dich erwartet

Die Untersuchung der 10 Fesseln ist radikal einfach – und nicht immer einfach auszuhalten.

Du wirst:

  • nichts lernen
  • nichts erklärt bekommen
  • nicht über philosophische Positionen diskutieren
  • keine neue Weltanschauung übernehmen

Ich stelle dir Fragen.
Du schaust in deine eigene Erfahrung.
Nur das zählt.


Interesse?

Wenn du noch nicht weißt, welcher Rahmen zu dir passt, schreib mir gern und erzähl mir kurz, wo du gerade stehst und was du bisher untersucht hast.

🔹 Kontakt aufnehmen


Wichtiger Hinweis

Meine Begleitung und die Community-Mitgliedschaft haben einen klaren Rahmen.

Alles Wichtige findest du in den Teilnahmebedingungen.

Dort findest du unter anderem Informationen zu Beiträgen, Pausenregelungen, dem vertraulichen Rahmen unserer Treffen sowie dazu, dass meine Begleitung keine Therapie ersetzt und keine Erfolgsgarantie beinhaltet.

Bitte lies sie dir in Ruhe durch, bevor du dich anmeldest.


Wenn dich das anspricht, kannst du auf verschiedene Weisen weiterschauen:

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