Die Ich-Illusion zu durchschauen ist der erste Schritt auf dem Weg zum Erwachen – der sogenannte Stromeintritt.
Es ist der Moment, in dem klar wird, dass das Ich, das du immer für dich gehalten hast, nie existiert hat.
Nichts Mystisches, nichts Abgehobenes – sondern ganz einfach, ganz real, mitten im Leben.
verstehen
Texte, die Hintergründe und Zusammenhänge erklären.
Hier geht es um Einsicht durch Klarheit – um das Verstehen buddhistischer Konzepte, der 10 Fesseln und der direkten Erfahrung.
Das Selbst – Die erste Fessel
Der Glaube an ein Selbst wirkt selbstverständlich.
Gedanken, Gefühle und Handlungen scheinen eindeutig jemandem zu gehören.
Doch was passiert, wenn genau diese Annahme einmal direkt untersucht wird?
Zweifelsucht – Die zweite Fessel
Die zweite Fessel ist der skeptische Zweifel – das Misstrauen gegenüber direktem Sehen und dem Weg, der dorthin führt.
Riten und Rituale – Die dritte Fessel
Die dritte der 10 Fesseln ist die Annahme, wir könnten durch Rituale, Gebete, Opfer Erlösung erlagen.
Begehren nach Formfreiheit: Die 7. Fessel
Begehren nach Formfreiheit ist die Annahme, wir hätten die Fähigkeit zur Wahrnehmung.
Wunsch und Widerwillen: Die vierte und fünfte Fessel
Die vierte und fünfte der 10 Fesseln sind die Annahmen wir hätten die Kontrolle darüber, wie die Dinge laufen.
Die Illusion des Ich – (m)ein Dialog
Dies ist der Dialog zwischen Christiane und mir, übernommen aus der Facebookgruppe – mit allen Rechtschreibfehlern und vergessenen Wörtern.
Durch die 10 Fesseln zum Erwachen
Das Konzept der 10 Fesseln ist eine der großen Entdeckungen Buddhas.
Er nannte sie Samyojana – ein Wort aus der altindischen Sprache Pali, das Fessel bedeutet. Nachzulesen sind sie im Palikanon, den ältesten überlieferten Lehrreden des historischen Buddha.