Im Herbst 2017 durchschaute ich die Ich-Illusion.
Dies ist die Geschichte dieser Untersuchung.
Sie beschreibt den Weg vom ersten Zweifel bis zu dem Moment, in dem klar wurde:
Das Ich, das ich mein ganzes Leben für selbstverständlich gehalten hatte, existiert nicht.
Ich-Illusion / Erste Fessel
Texte und Dialoge zum Durchschauen der Ich-Illusion – dem Stromeintritt, dem ersten Schritt auf dem Weg zum Erwachen.
Jim Carrey über einen Shift
Jim Carrey beschreibt in einem kurzen Satz etwas, das viele Menschen aus der Untersuchung der Ich-Illusion kennen:
Ein Shift.
Ein plötzliches Kippen der Perspektive.
Vorher wirkt es so, als würde „jemand“ das Leben erleben.
Dann beginnt dieser feste Mittelpunkt unscharf zu werden.
Was geschieht dabei eigentlich genau?
Wer bist du?
Wer bist du eigentlich? Die meisten Antworten sind Geschichten. Name, Beruf, Vergangenheit. Aber was ist jetzt wirklich da?
Wenn ein Gedanke glaubwürdig wirkt
Ein Gedanke wirkt plötzlich wahr.
Nicht wegen seines Inhalts – sondern weil er sich an etwas anhängt.
Was passiert, wenn du genau dort hinschaust, wo er seine Kraft bekommt?
Kein besonderes Sehen
Manchmal scheint der klare Blick plötzlich „weg“ zu sein – als wäre etwas verloren gegangen.
Doch was sollte hier überhaupt verloren gehen?
Wenn auch der Wunsch nach mehr Klarheit mit eingeschlossen wird, bleibt nur das: das, was schon da ist.
Wenn Angst auftaucht
Wenn du hinschauen willst – und plötzlich ist da Angst.
Oder Widerstand. Oder der Gedanke: Ich kann das nicht.
Das ist kein Fehler der Untersuchung.
Es ist bereits Teil davon.
Alles darf da sein
Schuld, Angst, Verwirrung, Müdigkeit, Tränen, der Wunsch, es richtig zu machen – alles gehört dazu. Nichts davon ist falsch.