Jede Begleitung durch die Ich-Illusion ist anders.
Nicht, weil die Methode wechselt – sondern weil jeder Mensch auf seine eigene Weise schaut.
Warum genau das das Schönste am Begleiten ist.
Als ich angefangen habe, Menschen durch die Ich-Illusion zu begleiten, war mein Fokus ganz auf den Übungen.
Ich hatte diese Sammlung von Fragen, Experimenten, Meditationen – und wollte immer herausfinden, welche jetzt am besten passt.
So war jede Begleitung am Anfang eine Art Austesten:
Was hilft, was bringt etwas in Bewegung, wo wird es still?
Aber mit der Zeit ist etwas Wunderschönes passiert.
Ich habe gemerkt, dass das Schönste gar nicht die Übungen sind – sondern der Mensch, der sie macht.
Jeder bringt seine eigene Art mit zu schauen.
Manche sind sehr körperlich unterwegs, spüren jede kleinste Bewegung, jeden Atemzug. Andere sehen sofort die Struktur von Gedanken, wie sie sich verweben.
Manche tauchen in Bilder ein, andere bleiben ganz nüchtern und klar.
Und jede dieser Arten ist völlig richtig.
Heute liebe ich es, einfach da anzukommen, wo jemand gerade ist.
Zu sehen, was sich zeigt.
Welche Fragen lebendig sind.
Was schon klar geworden ist – und wo vielleicht noch etwas verborgen liegt.
So ähnelt keine Begleitung der anderen.
Jede ist einzigartig.
Und es ist unendlich erfüllend, das miterleben zu dürfen – dieses Erwachen in lauter individuellen Farben.
Ein paar Beispiele
Da ist zum Beispiel jemand, der unglaublich fein in Körperempfindungen schaut.
Schon kleine Spannungen oder Bewegungen werden wahrgenommen – wie sich der Impuls zu reagieren als Energieschub zeigt, und wie er wieder abfällt, wenn wirklich hingeschaut wird.
Ein anderer beschreibt ganz sachlich, fast forschend, wie Gedanken auftauchen, sich drehen und verknüpfen – bis klar wird, dass sie keine feste Basis haben.
Jemand anders schaut in den Raum selbst.
Da ist Sehen, Hören, Fühlen – aber kein Zentrum, kein Innen und Außen. Alles geschieht einfach.
Eine andere Person bringt Leichtigkeit und Humor mit in die Untersuchung. Sie schaut mitten im Alltag, während sie kocht, arbeitet, lacht – und merkt plötzlich, dass niemand da ist, der etwas tut.
Manche erforschen starke Emotionen – Trauer, Wut, Sehnsucht – und entdecken darin eine tiefe Stille und Verbundenheit.
Und wieder jemand sitzt einfach vor einem Glas, schaut ganz still – und bemerkt, dass selbst der Raum sich verändert, sobald etwas erkannt wird.
So verschieden all das ist – es führt immer ins Gleiche:
ins klare, einfache Sehen.
Fazit
Das Begleiten ist für mich keine Methode mehr.
Es ist Begegnung.
Jedes Mal neu.
Jedes Mal anders.
Und jedes Mal ein kleines Wunder.
Wenn du dich selbst auf diesen Weg machen möchtest, kannst du in der Offenen Gruppe vorbeischauen oder dich über eine individuelle Begleitung informieren.
Beides sind einfache Wege, um mit der Erforschung der Ich-Illusion zu beginnen.
Wenn dich das anspricht, kannst du auf verschiedene Weisen weiterschauen:
- Starte mit dem kostenlosen Starter-Workbook zur Ich-Illusion
- Lies Durch die 10 Fesseln zum Erwachen oder Die Ich-Illusion durchschauen
- Schau in die Offene Gruppe, wenn du gemeinsam schauen möchtest
- Schreib mir, wenn du direkte Begleitung suchst
- Oder hinterlasse einen Kommentar, wenn du etwas teilen möchtest
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