Johannes Fischer

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  • als Antwort auf: Begleitung Yara #4481
    Johannes Fischer
    Moderator

    Liebe Yara,
    danke für deine Antworten.
    Ich kann total nachempfinden, dass du nach all der Suche und all dem Hören von anderen jetzt motiviert bist, die Wahrheit selber zu finden.
    Und genau darum geht es ja in dieser Begleitung.

    Wirkliches Hinschauen habe ich nicht gemacht und vermutlich entstand neue Vermeidung, ein mich verändern müssen/wollen und etwas in der Zukunft zu erreichen was jetzt noch nicht so ist, wie ich es mir wünsche, vorstelle und von anderen gehört habe.

    Das Schöne ist, dass du, wenn du jetzt Fragen untersuchst und selber hinschaust, in keiner Weise irgendwie anders sein musst als du bist.
    Es geht nur darum, dass du selber hinschaust und guckst, was da ist und was nicht da ist.
    Es gibt keine falschen Antworten.
    Es reicht, dass du es wirklich willst!

    1. Frage, was ist mit fühlen und spüren? Das hast du nicht aufgezählt. Gedanken sehe ich nicht, oder das was ich höre. Was ist wenn ich zB Schmerz spüre, oder zB weine weil traurig? Keine Ahnung, ob es bei den Fragen relevant sein wird, aber es ist doch auch eine unmittelbare Erfahrung, oder?

    Also, wir haben natürlich die fünf Sinne: sehen, hören, riechen, schmecken und den Tastsinn.

    Gefühle und Spüren:
    Du hast recht, Gefühle sind Tatsachen und direkt erlebbar.
    Genau genommen entstehen sie auf Basis von Körperempfindungen.

    Ich habe den Tastsinn als Körperempfindung beschrieben, denn sie umfassen einerseits das Ertasten. Zum Beispiel spürst du, dass du dein Handy in der Hand hast oder den Stuhl, auf dem du sitzt, als Druck.

    Andererseits können Körperempfindungen auch Druck oder Zug in der Brust sein. Das sind ebenfalls Körperempfindungen.
    Das heißt, diese Körperempfindungen wie Druck, Zug, Wärme oder Kälte kannst du spüren. Das würde ich also als spüren bezeichnen.

    Gefühle kann man natürlich auch direkt wahrnehmen.
    Und du kannst ja selbst mal hinschauen und überprüfen:
    Wenn zum Beispiel Trauer auftaucht, dann ist da immer eine Körperempfindung und ein bestimmter Gedanke beziehungsweise ein Name als Etikett, wie zum Beispiel „Trauer“.

    Das heißt, Gefühle sind immer eine Kombination aus primären Körperempfindungen und einer Art gedanklichen Label.
    Überprüfe das selbst, wenn das nächste Mal Gefühle auftauchen.

    Schmerzen als auch zum Beispiel Weinen sind ebenfalls immer eine Mischung aus bestimmten Empfindungen und Gedanken.
    Und das werden wir bestimmt an irgendeiner Stelle auch noch genauer anschauen.

    Gedanken:
    Gedanken sind ja ohne Zweifel direkt erlebbar, oder?

    Wichtig ist nur, selber zu sehen, dass der Gedanke an sich, weil er ja auftaucht und erlebt wird, wahr ist.
    Allerdings ist der Inhalt der Gedanken oder der Geschichte, die erzählt oder gedacht wird, ist ja nicht hier und jetzt Realität.

    Am besten überprüfst du das mal selbst, ob es stimmt, was ich sage.

    Hierzu ein Experiment für dich:

    Schließe die Augen und stelle dir vor, vor dir liegt eine Apfelsine auf dem Tisch. Sieh dir die Farbe an. Ist sie einheitlich orange oder sind einzelne braune oder grüne Bereiche zu sehen?
    Nimm sie in der Vorstellung in die Hand und spüre das Gewicht der Apfelsine.

    Dann nimm ein Messer und schäle sie. Spüre den leicht klebrigen Saft, der dir über die Finger rinnt.
    Teile die Apfelsine und probiere sie. Wie schmeckt sie? Ist sie süß oder sauer? Trocken oder sehr saftig?

    ÖFFNE DIE AUGEN

    Wo ist die Apfelsine?

    Viel Spaß und liebe Grüße

    Johannes 🙂

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4478
    Johannes Fischer
    Moderator

    Super! das sieht doch gut aus😊

    Also ich glaube bei mir klappt das meistens mit dem angemeldet bleiben aber schau mal ob es beim nächsten Mal klappt🙃

    Wegen den Schlagwörtern kann Steffi ja noch mal was dazu sagen aber ich glaube wir brauchen sie nicht.

    Alsooo🙃
    jetzt geht’s endlich los 🙂

    Es hat ein wenig gedauert, und umso mehr freue ich mich jetzt, dich durch die Ich-Illusion zu begleiten!

    Es ist schön, dass wir uns schon ein wenig kennenlernen konnten. Wir haben einige Rahmenbedingungen besprochen, Fragen geklärt und einen persönlichen Eindruck voneinander bekommen.

    Zur Vollständigkeit dieser schriftlichen Begleitung hier im Forum möchte ich dennoch die wichtigsten Punkte zu Beginn noch einmal schriftlich festhalten und dir die ersten Fragen zur Untersuchung stellen.

    Ziel der Begleitung

    Dieses Begleitung hat eine einzige Funktion:
    Einfach gesagt: Wir untersuchen, ob es tatsächlich ein Ich als Handelnden und Erlebenden gibt.

    Wir diskutieren nicht über Theorien, dazu gibt es genügend andere Orte im Internet.
    Wir untersuchen die eigene konkrete Erfahrung um festzustellen, was wahr ist und was nicht. 

    Eigene Erfahrung

    Das Erkunden unserer eigenen unmittelbaren Erfahrung ist das wichtigste Werkzeug für unsere Untersuchung!

    Unmittelbare Erfahrung ist das, was hier und jetzt wirklich da ist.

    Die unmittelbare Erfahrung umfasst:

    sehen
    hören
    riechen
    schmecken
    tasten (Körperempfindungen)
    Gedanken

    Hier ein Beispiel, um den Unterschied zu veranschaulichen:

    Wenn ich dich frage, welche Farbe deine Socken haben, die du gerade trägst,
    gibt es zwei Möglichkeiten, eine Antwort zu finden:

    Du kannst darüber nachdenken.
    Du kannst dich an das Sockenanziehen heute Morgen erinnern.
    Und dann kannst du mir wahrscheinlich sagen, welche Farbe du denkst, dass sie haben.

    Oder du kannst dir deine Socken kurz ansehen
    und mir sagen, welche Farbe sie tatsächlich haben.

    Hoffentlich stimmst du zu,
    dass du nur dann hundert Prozent sicher sein kannst,
    wenn du schaust.

    Für den Zweck unseres gemeinsamen Dialogs wird es sehr wichtig sein,
    dass du dir über diesen Unterschied im Klaren bist.

    Wissen ist Wissen im Kopf.
    Und das interessiert uns hier nicht.

    Wir sind nur an deiner eigenen unmittelbaren Erfahrung im Moment interessiert.

    Voraussetzungen der Begleitung

    Diese Untersuchung bietet keine Garantie dafür, dass sich psychische Probleme dadurch auflösen oder verschwinden.

    Wenn du geistig oder emotional labil bist, kann diese Methode deinen Zustand oder deine Erkrankung verschlimmern.

    Ich bin Begleiter und kein Therapeut.
    Die Untersuchung durch die 10 Fesseln ersetzt keine medizinische oder psychologische Therapie.

    Beginne diesen Prozess nur, wenn du bereit bist, all deine Glaubensvorstellungen in Frage zu stellen.

    Hilfreiche Rahmenbedingungen

    • Ich begleite dich in diesem Prozess und stelle dir Fragen, die dich beim Hinschauen unterstützen.

    • Du schaust in deiner eigenen unmittelbaren Erfahrung nach einer Antwort und schreibst mir hundertprozentig ehrlich, was du finden kannst.

    • Bitte lege für die Dauer dieser Untersuchung alle anderen Lehren, Philosophien und Konzepte beiseite und beziehe dich im Verlauf ausschließlich auf unseren Dialog und vor allem auf deine eigene konkrete Erfahrung.

    Bitte gib mir Bescheid, falls etwas unklar ist und ob du einverstanden bist, damit wir den Prozess zusammen beginnen können 🙂

    Ansonsten wünsche ich dir jetzt viel Freude mit den ersten Fragen 🙂

    Ganz liebe Grüße

    Johannes

    Einstiegsfragen:

    Die Begleitung hier konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt.

    Was bedeutet das für dich?

    Was führt dich zu der Begleitung hier?

    Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?

    Was erwartest du von der Begleitung hier?

    Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4476
    Johannes Fischer
    Moderator

    Nachtrag:

    Du musst den Text nicht noch einmal kopieren, nachdem er eingefügt wurde.
    Es reicht, ihn zu markieren und dann auf B-Quote zu klicken.

    Also folgender Ablauf:

    1. Du kopierst den Satz oder Abschnitt aus der Nachricht weiter oben, auf den du dich beziehen möchtest.

    2. Diesen Text fügst du in das Antwortfeld ein.

    3. Jetzt markierst du den eingefügten Text
    (er ist dann blau hinterlegt).

    4. Danach klickst du oben auf B-Quote.

    5. Der Editor setzt automatisch die Quote-Formatierung um diesen Text.

    6. Danach setzt du den Cursor unter die Quote und schreibst deine Antwort.

    Teste es einfach einmal 😊

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4475
    Johannes Fischer
    Moderator

    Liebe Yara, bevor wir direkt loslegen, möchte ich dir kurz eine Funktion zeigen, die unsere Unterhaltung übersichtlicher macht. ⠀
    Die Zitierfunktion. ⠀


    Wenn du auf einen bestimmten Teil meiner Nachricht eingehen möchtest, gehst du so vor: ⠀

    Kopiere den Satz oder Abschnitt aus meiner Nachricht, auf den du antworten willst. ⠀
    Füge diesen Ausschnitt in dein Antwortfeld ein. ⠀
    Markiere den eingefügten Text und drücke dann auf B-Quote. ⠀


    Danach siehst du, dass die Zitierfunktion aktiviert ist. ⠀
    Jetzt kannst du einfach deine Antwort darunter schreiben. ⠀

    Wenn du die Nachricht abschickst, wird dein Text direkt unter diesem zitierten Abschnitt angezeigt. ⠀

    Also zum Beispiel so:

    Auf zur Desillusionierung 🥳

    Dann lass uns starten 😊

    Probiere es einfach gerne einmal aus. ⠀

    Liebe Grüße ⠀
    Johannes.

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