Yara

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  • als Antwort auf: Begleitung Yara #4531
    Yara
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    Lieber Johannes!

    Danke für deine schnelle Antwort sonntags und die Fragen!

    1. Wo kommen die Gedanken her und gehen sie hin? Warte neugierig auf den nächsten Gedanken und sieh nach.

    Ein Gedanke taucht auf. Mehr kann ich nicht sagen. Es ist nicht ersichtlich, erkennbar, erfülhlbar von wo er kommt. Ist es wissenschaftlich bewiesen oder ersichtlich wie ein Gedanke im Gehirn erzeugt wird? Ich auf alle Fälle weiß es nicht, ob das Gehirn damit was zu tun hat.

    Er muss mit den Sinneseindrücken in Zusammenhang stehen, also es kommt mir vor, der Gedanke kommt vielleicht nicht vom Körper, aber er steht mit ihm in Zusammenhang. (Nona 🤣) Denn kann es Gedanken ohne Sinneseindrücke geben? Ich weiß es nicht! Ich weiß weder von wo sie kommen, wann sie kommen, wie häufig sie sind und wo sie in der Stille verschwinden. Ja, was ich sagen kann, sie tauchen aus einer Stille auf und tauchen in eine Stille ab. Ok, was ist Stille? Sie kommen aus nichts und sind dann wieder nichts. Und was ist nichts 🤭?

    2. Kannst du vorhersagen, welcher Gedanke als Nächstes kommt? Kannst du verhindern, dass er erscheint, wenn er dir nicht gefällt? Kannst du einen Gedanken beseitigen, wenn er einmal erschienen ist?

    Ich kann nicht vorher sagen, welcher Gedanke als Nächstes kommt. Ich kann nicht verhindern, dass ein Gedanke erscheint. Wenn er mir nicht gefallen hat, ist er nicht rückgängig zu machen, zu löschen, zerstörbar oder in Luft umwandelbar. Er wurde schon gedacht. Auch nichts anderes ist oder kann rückgängig gemacht werden.

    3. Kannst du die Entscheidung treffen, NICHT zu denken?

    Die Entscheidung nicht zu denken ist schon denken, aber wenn ich denke: ich entscheide mich nicht zu denken! Auch das hat auf das Erscheinen eines weiteren Gedankens und auf den Zeitpunkt dessen keinen Einfluss. Ich kann denken nicht verhindern, auch nicht mit der Entscheidung es zu wollen oder nicht zu wollen. Stille/Nichts absorbiert Gedanken und gebärt sie (vielleicht), aber ich kann sie nicht erzeugen, machen, tun geschweige denn stoppen.

    4. Nimm dir vor, einen besonderen Gedanken zu denken. Was geschieht dabei, wenn du genau hinschaust?

    Das ist ein Gedanke den ich erzeugen kann. Ich kann denken: besonderer Gedanke. Dann entsteht ein abwarten, und in dem abwarten erkannte ich, es gibt „laute“ Gedanken und „ganz leise“ Gedanken. Wie verschiedene Layer. Die lauten sind offensichtlich, die leisen sind nur bei genauem hinhören/fühlen hörbar. Sie sind sehr subtil und man könnte glauben: ich denke nicht. Kann einen Auftrag geben, wie besonderen Gedanken denken, was ja schon ein Gedanke ist, was immer dann auftaucht hat das Lable besonderer Gedanke zu sein.

    Jetzt las ich es nochmal und verstehe die Frage plötzlich anders, dh ich habe jetzt den Gedanken: Ich habe eine blaue Hose an. Den sagte ich nun mehrere Male und während dessen können noch andere Gedanken auftauchen die ich nicht wiederhole/kontrolliere. Das bestätigt mir es gibt mehrere Ebenen/Schichten von Gedanken.

    Durch das scheinbar viele Denken/forschen, fühle ich den Kopfraum gerade intensiv, es fühlt sich sehr körperlich an.

    5. Ist der Gedanke „Ich“ eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle, wie die anderen Gedanken?

    Ich, hat keine andere Herkunft, als andere Gedanken, er ist keine andere Art von Gedanke. Ich kann nicht selber Gedanken denken, weil es nichts anderes ist. Gedanken sind Worte und es gibt keine besonderen Worte, keine wichtigen oder unwichtigen Worte/Gedanken. Vielleicht kann aber ein Gedanke hilfreicher sein, als andere? Hilfreich für was? Um zu überleben? Gibt es überleben 🧐

    Jedoch kann ich nicht sagen, dass es eine gewisse Stelle ist, von der Gedanken aufzupoppen scheinen.

    6. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?

    Nein, dass weiß ich nicht! Zuerst war es 99, dann 66. Aber es ist möglich zu denken: nehme, oder will 55. Und warum genau 55 🫣😂

    7. Findest du jemanden, der denkt, oder geschieht das alles von selbst, ohne Kontrolle durch einen Denker?

    Oh wauw neee! Kann zwar nicht von mir auf andere schließen. Unsere ganze Welt hat sich nach dem denken ausgerichtet, verwickelt und kreiert. Da fallen mir Gerichtshöfe ein, Verhandlungen, wer hat Schuld?! Das denken in scheinbaren Zusammenhängen ist eine Menagerie und jetzt wird mir bewusst, was KI ist, vielleicht gar nichts anderes, nur hat KI keine Sinne, Blut und Herz, aber es ist auch eine Menagerie von Gedanken die als Struktur funktionieren und zusammen zu passen scheinen.

    Und gestern Abend wurde es mir schon bewusst im Zusammenhang mit meiner Tochter. Nach einer Handlung von ihr kam die gewohnte, in Frage Stellung, warum machst du das wieder, tauchte in mir auf (Gottseidank dieses Mal still) und es war klar, was für eine absurde Frage wäre das. Ist sie die, die tut, wählt und entscheidet?

    Da schwinden Worte und es ist Still. ☮️

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4511
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Beschreib doch gerne ausführlich, was geschehen ist, als du gesehen hast, dass das Ich nur als Gedanke existiert.

    Hmm, eigentlich habe ich das Gefühl, ich habe es ausführlich beschrieben, aber ich finde deine Frage trotzdem toll und spornt mich an, da wieder hin zu schauen.

    Es war klar gesehen, dass das ICH ein Gedanke ist. Es war klar, dass es total absurd ist, zu sagen: ich habe Bauchweh. Das was da war, war da ohne mich. Und jetzt, wenn ich es schreibe, kommt es mir aber nicht absurd vor, sondern der Gedanke kam während dessen auf: wer soll es denn sonst haben? Ja, wer soll es sonst haben?

    Es braucht niemanden der es hat, das Bauchweh ist da, ist gespürt, ob der Gedanke Ich bin das, bzw ich bin der Körper der Bauchweh spürt/hat, da ist oder nicht. Das Ich hat auch nichts getan, dass Bauchweh jetzt spürbar ist. Der Schmerz ist da, ganz in Stille. Höre zwar die Vögel gleichzeitig und rieche Düfte, spüre etwas kühles, aber all das braucht die Bezeichnung und Beziehung zu einem Ich nicht. Jetzt bemerke ich die Finger die das Handy halten und auf den Bildschirm tippen und ich frage mich, wo ist das Ich, was macht das Ich hier. Kann Ich all das machen, was jetzt gerade alles gleichzeitig in dem Moment wahrnehmbar ist. Tippen, Worte schreiben, Zusammenhänge erfassen, untersuchen, Vögel, den Bus, Menschen, … hören; Kälte spüren, den Rücken spüren, Flugzeug hören. Und was ich erst alles sehe, so unendlich viel, dass es gar nicht möglich wäre, alles aufzuzählen.

    Las jetzt nochmal deine Frage: Geschehen ist, dass deutlich war, alles ist da und es braucht nichts dafür. Es ist da ohne Ich, ohne das Ich zu fühlen, ohne Ich habe, ohne Ich tue. Es ist der Moment in dem ein Teil von dem was ist, wahrgenommen wird und das genau so, wie es ist. Es kam zwar das Label dazu, damit ich es mit dir kommunizieren konnte, aber nix weiteres.

    Es geht mir gut, es kommt mir nicht vor, dass sich was verändert hat, außer vielleicht reicher an erkennen/wahrnehmen. Heute viel mir in Gesprächen immer wieder auf, wie absurd manche Aussagen sind. Wie zB sagt jemand zu mir: ich gebe mein bestes, mache alles so gut ich kann und vertraue das es sich fügt, weil mehr liegt eh nicht in meiner Handlungsfähigkeit. Und ich dachte mir: was liegt in deiner Handlungsfähigkeit? Und auch wenn ich Aussagen machte merkte ich, oh ok interessant, das fühlt sich nicht stimmig an. Merke auch, wie ich unter dem reden still werde und als ob es nicht relevant ist was da gesagt wird, oder ich vergesse unter dem sprechen um was es geht. Ah ja genau, gestern redete ich mit jemanden und ich verlor den Faden, es war weg von was ich gerade sprach. Nichts seltenes, aber ich sage sonst immer: oh mein Hirn, bla bla bla und beziehe es quasi auf das Alter. Gestern aber bemerkte ich, da ist jetzt einfach Stille, ein Moment der stoppt und das fühlte sich gut an, befreiend. Es wurde still, es kam keine Etikettierung, und es fühlte sich gut an, obwohl ich im Gespräch war. Und das gesagte erschien auch gar nicht wichtig, ich suchte auch nicht danach.

    Fühle mich nicht verändert, oder im Umgang mit meinen Kids war auch nichts anderes.

    Danke, für diese wertvolle Frage!

    Alles Liebe
    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4504
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Wissen Empfindungen etwas von
    einem ich?

    Empfindungen wissen nichts von einem Ich.
    Empfindungen passieren einfach.
    Ich, hat nix damit zu tun, Empfindungen kommen und gehen, mal einzeln, mal drei gemeinsam, mal alle 5 Sinne gleichzeitig. Sehe, spüre, rieche, schmecke und höre kein Ich. Es gibt keine Geschichte von Ich, kein Ich das etwas tut und trotzdem ist empfinden da.

    Empfindungen sind da und werden wahrgenommen, auch wenn das Ich nicht da ist. Das, was empfindet, wahrnimmt, untersucht, und schriftlich berichtet, ist auch frei von Ich. Und jetzt kann ich alles nochmal auflisten, wie eben und von einem Ich ausgehen, die das spürt, hört, riecht, schmeckt und sieht; auch denkt und tut. Jedoch ist es nichts konkretes. Es ist nichts da. Es ist ein (gedankliches) Label, das aber weder den Gedanken noch die Empfindungen, oder Gefühle macht, gebärt, wahrnimmt, spürt, hört, riecht, schmeckt noch sieht oder fühlt. Es ist eine Idee, ein Wort, dem viel Wert gegeben wird und dem ICH wird auch alles übergeben. Ein Wort, das zum König von allem ernannt wurde. BOOM BANG💥
    Was für ein Märchen, was für eine Geschichtenerzählerin 😳. Nur als Wort existierend und fast alles einnehmend.

    Untersuche das nochmal genauso und schau dann genau hin:

    Wenn das Ich gedanklich hier oder weg sein kann…..

    Wo genau kannst du außerhalb von Gedanken ein reales Ich finden?

    Ja, das Ich kann nur als Gedanke existieren! Es hat sich als eine Idee so manifestiert, dass ich glaube: ICH habe Bauch weh. ICH schreibe. ICH untersuche. Und das ICH nicht mehr oberflächlich bin, weil ICH jetzt diese Untersuchungen mache. Wauw, aber es gibt kein ICH, wie crazy! Es ist eine Idee/Gedanke, ein Label, dem wir alles zu eigen geben und gar nicht existiert 🤭 wauw, wie spooky, wie genial, wie schön, dass so ne real wirkende Scheinwelt von uns geglaubt wird. Ja, geglaubt 😂 das ist das richtige Wort und deshalb verwenden wir das auch recht oft in unserem Sprachgebrauch der geglaubten Realität 😵‍💫

    Habe das vor einigen Stunden geschrieben und als ich es jetzt las, wusste ich zwar um was es geht, war aber in der gewohnten (scheinbaren) Verfassung und nicht in der Untersuchung in der ich das erkannte. Was mich jetzt unsicher macht, denn ich habe vor ein paar Stunden in der Untersuchung gesehen, dass das ICH nur als Gedanke existiert, dh ich erkannte das der Weihnachtsmann nicht existiert, bin aber trotzdem wieder in diesem eingelullten Modus/Zustand von: Ich Weihnachtsfrau 🤪🤔🧐

    Hm, wie kann das jetzt sein?

    Wünsche dir einen schönen Tag und liebe Grüße!
    Yara Daniela

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4502
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, die Angst war nur in dem Moment da. Die war dann wieder verflogen 🤗

    Danke für das eingehen auf meine Antwort und Frage!
    Liebe Grüße!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4500
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Es ist mir bewusst, dass es nicht darum geht etwas zu vermeiden, zu verändern oder wegzumachen. Danke fürs klarstellen!

    Gestern Abend kam Freude auf als ich ins Bett lag folgend von Liebe. Die Freude kam durch die Situation, ins Bett zu liegen, auf. Wieder weiß ich nicht, ob auch ein Gedanke voran auf kam, (glaube schon, dass die Situation dokumentiert wird gedanklich), aber dann kam aus der Freude heraus der Gedanke, ich liebe das! Die Gesichtszüge veränderten sich und ich lächelte und freute mich sehr und gedanklich festigte ich diesen Genuss, diese Liebe. Körperlich nahm ich eine Empfindung in der Brust war, aber wieder erst nach dem ich die Gefühle wahrgenommen habe. Es war eine Art kribbeln, sehr sanft und leicht. Ob es gleichzeitig mit dem Gefühl da war, oder sogar schon vorher, oder eben erst als ich den Fokus darauf legte, weiß ich nicht. Wieder, wussten die Gefühle noch die Empfindungen von ihren Namen und es war wieder als Erleichterung und abflachen des Gefühls spürbar. Fällt das Lable, fällt die Idee von etwas das man kennt, denn das Gefühl war sicher/ eher vielleicht neu und frisch, durch das Lable aber wird es wie verglichen. Weiß nicht ob es das richtige Wort ist? Ja, ein Label erkennt etwas dem ich einen Namen gab wieder und somit ist es ein Vergleich, obwohl es natürlich immer anders ist aber ähnlich einkategorierbar. (Vielleicht ist es gar nicht so absolut wie ich es gestern beschrieb 😊)

    Und ja, es war so als ob ein Ich da ist, dass das spürt und erlebt, sowie untersucht und aufschreibt. Mit der Frage und dem schauen nach dem Ich, scheint es sich auch so zu verhalten, dass der Fokus auf den Körper sich weitet und nicht mehr zu definieren ist und somit wieder nur die Idee bzw. das Wort Ich, das Lable Ich, eine gedankliche Verknüpfung/Idee die auf den Körper bezogen wird, ist. Das ist die Wahrnehmung mit offenen Augen, jetzt untersuche ich es noch mit geschlossenen Augen. Hier empfinde ich es so, durch das, das das Sehen wegfällt, kam mir vor es dauerte länger bis der Fokus sich auflöste mit der Suche nach dem Ich, es fühlt sich als etwas sehr vertrautes an, kuschelig und das Gefühl von Liebe zu diesem Ich kam auf. Ich suchte weiter und plötzlich kam Trauer hoch und Tränen. Puuuhhh, das ist jetzt schwierig zu erkennen was da abgeht. Es erscheint mir alsob die Trauer aufkommt, weil dem Ich klar wird, um was es da geht. Kann das sein? Verlust, Angst und eben Trauer ist da, dh Gedanken und Gefühle. Habe die Augen wieder geschlossen und nach dem Ich gesucht und ja es kommt mir präsenter vor als mit offenen Augen. Es kam die Frage: ist Ich der Körper? Es fühlte sich so an, bis nach einer Weile sich der Fokus löste und klar war, Körper ist nicht mehr so zu spüren wie mit dem Fokus, es gibt keine Grenzen wo er anfängt und endet, kein Ende von Körper, auch das Ich weitete sich und war nicht mehr örtlich zu spüren. Das Gefühl und der Gedanke von, Ich kann schwinden, der Körper aber nicht, der ist spürbar (auch wenn er mit geschlossenen Augen keine Grenzen zu scheinen hat), auch hörbar bzw. Atem ist hörbar. Das Ich ist aber weder spürbar, noch hörbar, noch kann ich es sehen, riechen schmecken, das ist nur dieser Körper. Das Ich ist gedanklich her zu holen und dann kann es wieder verschwinden, der Körper nicht.

    Jetzt kommt die Frage, was/wer wurde in dieser Untersuchung traurig? Kann ohne dem Ich Trauer sein? Kann der Körper ohne der gedanklichen Idee von Ich überhaupt traurig sein? Fallen durch die Desillusionierung Gefühle weg? Vielleicht in unserem Fall nicht, weil die Illusion so lange gelebt wurde. Aber da stecke ich gerade, kann ohne dem Ich, ein traurig sein, lieben, … überhaupt aufkommen? Es ist ein Label 🤔

    Das Ich ist eine Gedankenblase von vielen, sehr sehr vielen Labels, das weniger als Luft ist 😳

    1. Teil meiner Untersuchung, vielleicht folgt noch was.

    Liebe Grüße und danke fürs lesen!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4498
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, da war gerade das Gefühl von Wut, Zorn genervt sein da, ganz klar hervorgerufen durch Gedanken. Es hat etwas nicht gepasst, wie es sein sollte nach meiner Vorstellung. Somit badete ich mich in dem Gefühl und ich spürte es zwischen Herz und Mund weil auch Äußerung raus kamen, also Beschuldigung und Zurechtweisung. Dann schaute ich ob das Gefühl einen Namen hat, und ne das hat es nicht und wieder sobald das Lable, die Benennung wegfiel, waren Körper Empfindungen da, sehr bewegte, wie ein Wind in mir und kribbeln, und alleine durch das, fühlt es sich nicht mehr wie Wut an, es ist nur eine reine Körperempfindung. Ah ja, bemerke gerade, dass ich bis jetzt schon noch von einem ich ausging, dass das hier alles erlebt und erforscht.

    Die körperliche Bewegung ( von der Wut) ist nach wie vor stark, habe das Gefühl, das es ein ich gibt, das das spürt, erlebt. Habe aber in anderen Situationen, in denen die körperliche Bewegung nicht so stark wie jetzt, kein ich gefunden, klar da war die Idee von einem ich im Raum/Bewusstsein und somit quasi da, aber nicht greifbar nicht begrenzbar, nicht festlegbar.

    Nun wenn ich jetzt dem Körperempfinden wieder den Namen Wut gebe, ist es wieder mit Gedanken gespeist und es wird aufrecht erhalten und ich bin wütend., sehr bewegt, eingenommen. Gleichzeitig merke ich gerade, die Wut ist in allem was ich sehe, ich kann das ich nun doch nicht finden oder festlegen auf etwas bestimmtes.

    Schönen Samstag dir!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4497
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!
    Vielen Dank für deine Worte und Ermutigung!

    Das ich nichts falsch und richtig machen kann, lasse ich gerne nochmal wirken! Das ist für mich ein großes Thema und spürte als ich es las, wie stark das gedanklich aber auch körperlich verankert ist. Tut sehr gut, daß du es nochmals betonst und da darfst du dich auch gerne hin und wieder wiederholen ☺️

    Nicht bewertet zu werden, was für ein Geschenk 💝 und vor allem die große Angst negativ kritisiert zu werden, dürfte fallen. Danke dir sehr, für deine Worte und diese Begleitung! Es ist so schön aus dieser Oberflächlichkeit raus zu treten und endlich genau zu sehe. Viel Dankbarkeit 🙏🏼

    Ja, das merke ich, das das mehrfache lesen wichtig ist, erzwingen mag ich nicht und bevorzuge sogar, wenn es so gesehen einfach passiert. Gut zu wissen dass ich nicht in einem gewissen Zeitraum antworten muss, bringt auch noch mal Entspannung rein und Druck fällt ab.

    Bevor ich deine Worte las, bemerkte ich das Gefühl von Freude und ehrlich gesagt, konnte ich nicht erkennen, ob sie einfach da war in dem Moment, oder ob es an der Situation lag in der ich mich befand. Radelnd in der Sonne Richtung Park. Habe geschaut, wurde trotzdem nicht klar. Mental kam es mir gar nicht vor, körperlich auch nicht so richtig, es hat sich ausgeweitet angefühlt.

    Nachdem ich deine Antwort las, kam nach einem Gespräch mit meiner Freundin, plötzlich das Gefühl von Neid auf. Da waren sehr viele Gedanken und ich fühlte den Neid nur im Kopf, versuchte darin zu baden aber es kam mir so mental vor, dass ich sogar zweifle ob Neid ein Gefühl ist 🫣😄

    Jetzt als ich deine Antwort nochmals las, viel mir ein, dass ich ja gestern doch ein Gefühl hatte. Es kam während dem gehen das Gefühl von Einsamkeit auf und ich schaute hin, da es ein alt bekanntes Gefühl ist. Ja, es kam ganz sicher durch vorherige Gedanken auf und es war im Herzen zu spüren, aber es nahm auch ganz viel Raum ein, als ob alles was ich sah von dieser Einsamkeit durchdrungen war, also nicht getrennt. Wauw, bemerkte gerade, wie viel power so ein Gefühl einnehmen kann! Nicht nur körperlich und mental, sondern auch energetisch. Obwohl ich das natürlich nicht sehen kann und somit auch ein Etikett ist 🤭

    Als ich im Park saß, überprüfte ich Gefühle, Empfindungen und sie haben keinen Namen und das jeweilige weiß auch nix von diesem Wort/Name. Es sind Labels die zur Kommunikation dienen und nach meinem empfinden das das Gefühl/Empfindung verstärken und durch das benennen ein Fokus darauf geschieht. Sehr spannend, das mag ich noch länger beobachten, weil in den Labels viel Kraft steckt, und viel Inhalt in ihnen ist und es erklärt vermutlich auch die Untersuchung des Schmerzes von gestern. Also das er sich besserte beim hinschauen, weil der Inhalt und Name es durch den Fokus nicht verstärkte. Wenn ich schaue entsteht manchmal eine Stille und die weitet, dh der Fokus löst sich auf.

    Heute jedoch habe ich die Zehe angeschlagen und es schmerzte sehr und der Ton „aua“ wurde ausgestoßen und das ohne dem Label „ Ich habe Schmerz“, das Etikett kam erst danach, ob sich dadurch was änderte weiß ich nicht, aber der Verstand durfte es einordnen.

    Danke fürs lesen, mich begleiten und sende dir liebe Grüße!

    Yara Daniela

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4495
    Yara
    Teilnehmer

    Es wurde mir gerade klar, bin nicht auf deine Frage eingegangen und habe noch dazu die Aufgabe des Gefühls auf den Tastsinn spüren umgeformt. Ich könnte zwar ein Gefühl heraus kitzeln, aber um das geht es nicht und ich glaube ich fühle nicht so oft Habe jetzt mal nachgeschaut was alles Gefühle sind, denn es kann ja nicht sein, dass da nur das eine Gefühl hochkam seit gestern.

    Liste mal ein paar Gefühle auf: Liebe, Dankbarkeit, Stolz, Scham, Neid, Eifersucht, Schuldgefühl, Freude, Trauer/Traurigkeit, Überraschung, Wut/Ärger, Angst/Furcht, Ekel, Verachtung, …

    Ja, tatsächlich! Da hatte ich ganz sicher einige Gefühle und bemerke gerade wie unbewusst die passieren, denn Scham kam alleine in der jetzigen Situation auf, als mir bewusst wurde, dass ich deine Frage nicht „richtig“ beantwortet habe.

    Bei der Scham war indem Fall eine Ankettung an Gedanken Voraussetzung, die ganz klar Etiketten sind, vermutlich gab es auch eine Köper Empfindung dazu, aber ob die vorher oder als Scham entstand auf kam, weiß ich nicht. Ich beobachte weiter, denn es erschreckt mich, dass ich glaubte ich fühle nicht so oft 🫣😊

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4494
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Ich hatte heute ein Gefühl, weiß nicht mehr welches, aber bevor das Gefühl da war, war ein Gedanke der es quasi aufkommen lies. Ich weiß noch nicht, ob das die Regel ist, aber ich beobachte weiter. Die Frage, wem das Gefühl gehört, habe ich noch nicht gestellt.

    Spannend war aber, dass ich heute an eine Gabelung kam und der Gedanke: wo soll ich gehen? Der Blick schweifte nach links, mit einer kurzen Geschichte in die Zukunft blickend, steuerte somit nach links, aber der Körper lenkte im letzten Moment nach rechts. Konnte sehr schön sehen, dass nicht ich entschied.

    Hatte während dem gehen Schmerzen. Habe sie dann als solche bezeichnet und die Aufmerksamkeit/Fokus richtete sich auf die Schmerzen. Dann kam die Frage, wer hat sie? Es änderte sich was, aber ich kann es nicht genau erklären, versuche es aber. Mit der Frage, geht der Fokus vom Schmerz weg und es wirkt als ob er sich bessert. Bis er gar nicht mehr zu spüren ist. Er kam wieder, da der Schuh schmerzte, somit untersuchte ich es während dem ganzen gehen. Es war immer wie eben geschildert.

    Kann bis jetzt nur den Schluss ziehen, sobald der Fokus/Aufmerksamkeit zwar beim Schmerz bleibt, wird er allein durch die Frage doch etwas abgeschweift und scheint sich somit zu bessern. Einbildung, kA?!

    Habe auch ausprobiert, den Schmerz zu spüren und sagte: Schmerz, spüren. Auch das besserte den Schmerz. Ich fragte wieder, wem gehört der Schmerz: Ich spürte zwar den Schmerz, aber als ich schaute, war nicht klar wem er gehört. Es entstand eine Neutralität, es schien als ob sich was weitet, bzw ging in dem Fall der Fokus vom Schmerz und das schauen nach, wem er gehört, war wie eine Ablenkung. Jetzt ist die Frage, eine Ablenkung vom Schmerz, oder vom „ich habe Schmerz“ oder es ist da niemand dem er gehört und deshalb scheint es auch als ob sich der Schmerz bessert. Auf alle Fälle war nicht erkennbar wem er gehört.

    🩵🙏🏼

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4482
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!
    Danke dir für deine Antworten, es war sehr hilfreich und ich weiß jetzt, wie ich die Untersuchungen mache.

    Wo ist die Apfelsine?

    Mit den Augen geschlossen erlebte ich von Moment zu Moment eine intensivere Erfahrung und aß die ganze Orange auf, weil sie so saftig und lecker war. Als die Augen offen waren, war nichts zu sehen, nichts da. Das heißt Gedanken können ganz schön was vorgaukeln, sogar alle Sinne können aktiviert werden.

    Und ein Gedanke ergibt den anderen und es wurde ganz schön intensiv. „Viel Power“ nix da.

    Werde die Gedanken und aufkommende Gefühle genau untersuchen.

    Danke dir und liebe Grüße

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4480
    Yara
    Teilnehmer

    Bevor ich antworte noch technische Fragen: angemeldet bleiben funktioniert komischerweise noch nicht. Und müssen wir immer zum Ende runter scrollen, also durch das ganze schon geschriebene, bevor wir schreiben können? Wir werden ja viel schreiben, oder gibt es ne einfachere Lösung?

    Was bedeutet das für dich?

    Das kann ich noch nicht beantworten. Aber da ist ein Verlangen, Sehnsucht die mich hier her bringt, um wahrhaftig zu sein, ohne einer verfälschten Annahme, Identifizierung.

    Was führt dich zu der Begleitung hier?

    War müde erleuchteten Menschen zu zuhören, und über deren Zustände und ihr sein zu erfahren. Es änderte sich in all den Jahren Selbsterforschung schon viel, aber die Identifikation ein getrenntes Ich zu sein, blieb. Es entstand auch ein Bild, wie erleuchtete zu sein haben.

    Wirkliches Hinschauen habe ich nicht gemacht und vermutlich entstand neue Vermeidung, ein mich verändern müssen/wollen und etwas in der Zukunft zu erreichen was jetzt noch nicht so ist, wie ich es mir wünsche, vorstelle und von anderen gehört habe.

    Jetzt will ich es selber sehen, erkennen. Ohne Umwege, Täuschungen und Interpretationen.

    Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?

    Las als Teenager ein Buch von Alan Wats über Taoismus und das resonierte vollkommen in mir. Im Laufe der folgenden Jahre vermehrte sich mein Leid, meine Gedanken wurden komplexer/komplizierter, schmerzhafter und herrschten. Somit entstand der Gedanke: ich möchte Heilung.

    Es gab aber keine bewusste Suche, wie das Buch zu mir kam, kam alles andere auch zu mir. Geschenke des Lebens, nenne ich es. So kam auch Christiane Michelsberger in mein Leben, durch eine Freundin die letzten Sommer bei Steffi mit der 1:1 Begleitung begann und mir davon erzählte.

    Was erwartest du von der Begleitung hier?

    Das ich erkenne was wahrhaft ist.

    Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?

    Sehr bereit!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4479
    Yara
    Teilnehmer

    Hoffentlich stimmst du zu,
    dass du nur dann hundert Prozent sicher sein kannst,
    wenn du schaust

    Ja ich stimme dir zu. Habe schon meine 1. Frage, was ist mit fühlen und spüren? Das hast du nicht aufgezählt. Gedanken sehe ich nicht, oder das was ich höre. Was ist wenn ich zB Schmerz spüre, oder zB weine weil traurig? Keine Ahnung, ob es bei den Fragen relevant sein wird, aber es ist doch auch eine unmittelbare Erfahrung, oder?

    Beginne diesen Prozess nur, wenn du bereit bist, all deine Glaubensvorstellungen in Frage zu stellen.

    Ja, bin bereit meine Glaubenssätze in Frage zustellen.

    Ja, bin bereit!

    Danke!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4477
    Yara
    Teilnehmer

    Teste es einfach einmal 😊

    Cursor setzt sich selber nach unten 😊

    Hat geklappt, oder?

    Schlagwörter brauchen wir eher nicht, oder? Und komischerweise, klicke ich immer auf angemeldet bleiben, aber das klappt noch nicht 😊

    Danke and let’s start 💫

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4474
    Yara
    Teilnehmer

    Es hat geklappt!
    Auf zur Desillusionierung 🥳

    🩷 Dank euch, Steffi, Christiane und Johannes!

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