Yara

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  • als Antwort auf: Begleitung Yara #5364
    Yara
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    Liebe Christiane und lieber Johannes!

    Und nochmals von vorne 😊

    Was genau findest du, wenn du nach derjenigen schaust, die woanders gewesen ist.

    Habe heute eine ähnliche Szene erlebt und habe dann gleich nach Ihr geschaut, jene Die gerade wo anders war in Gedanken und ja, Sie lebt nur in der Geschichte als ein Wort und als Figur. Dann schaute ich im Moment hier und fragte: fehlt hier gerade etwas oder fehlte was? Habe nichts gefunden und es fehlte auch nichts. Habe bemerkt, dass relativ lange kein Ich Gefühl vorhanden war. Und es war mir nicht klar, ob das jetzt was neues ist, oder eh immer schon so war und man einfach nur davon ausgeht, dass „man“ da ist und als Ich als dieser Körper existiert.

    Also ich fand Sie nur in Gedanken, oder in Abwesenheit von diesen Gedanken: wo war Sie/Ich gerade? Wenn ich Sie im Ich Gefühl suche, dass sich oft im Kopf befindet, dann höre ich die Gedanken und es hört sich an, als sage Ich die Gedanken. Zu finden ist aber nur hören an sich. Es sagt niemand was.

    Sehen kann ich nichts was ein Ich ist, aber es scheint immer wieder so, als ob Ich aus den Augen schaue. Die Augen sind etwas tricky, wie die Gedanken auch. Bis es wieder ganz klar nur sehen ist, reines sehen. Dann passiert erleben und die Augen bewegen sich um diese Bewegung zu sehen und sofort ist das Gefühl, da schaue Ich, fühlbar. Eigentlich ist alles tricky, erkenne wie sehr das ausgehen eines Ichs, alle Sinne zu eigen machte. Sitze da und schaue fragend: wo ist Ich spürbar? Auch wenn der Verstand schon weiß, da ist kein Ich, spürt es sich trotzdem als „sich (selber) spüren“ an.

    🙄 genervt. Ist da jemand Die genervt ist? Ne. Dann verwirrt. Ist da jemand Die verwirrt ist? Da ist nur: verwirrt.

    Und wenn du nicht mehr im Fluss der Gedanken, bist, wo bist sie denn dann?

    Dann passiert erleben im Hier und Jetzt. Und als Wort kann Ich wieder hier oder in einer Geschichte auftauchen. Ja es kann auch ein Ich Gefühl auftauchen und umso genauer ich dieses Ich Gefühl ansehe, sehe ich was da gerade ist. Dh einfach gehen, niemand der geht. Hände, rote Hände, aber Ich bin nicht drinnen. Dann schauen die Augen plötzlich wo anders hin und ich schaue gleich, ob Ich da drinnen bin und rausschaue. Und ja, da war es wieder das Ich Gefühl, deutlich fühlbar, auch wenn nirgends im Kopf jemand ist. Und so ging es einige Minuten weiter und es ist interessant, denn es gab Situationen, in denen ich wieder, gar kein Ich wahrnahm und auch kein Ich fühlte. Ganz normal, es fühlt sich auch wie immer an, obwohl nichts vom Ich da war. Nur erleben passierte.

    Ganz konkret. Was ist dieses Ich bzw Du ?

    Ich weiß es nicht.
    Ein Hirngespinst 😂?
    Ein Wort.

    Bitte untersuch das einfach noch mal und dann schau bitte genau hinter dieses Wort „Ich“.
    ⠀
    „Wo war ich denn gerade?“ Schau hinter dieses Wort „Ich“ und schau genau, was du da findest.
    ⠀
    Sag nicht einfach: „Da ist kein Ich.“ Schau nach diesem Ich-Gefühl, das in dem Moment aufgetaucht ist, als du das so geschrieben hast, und schau, was da wirklich da ist und woraus das besteht

    Wenn ich dieses Ich anschaue und hinter das Wort Ich blicke, erlebe ich den Moment etwas intensiver. Es ist das erleben direkter wahrnehmbar. Kratze mich gerade am Auge und bemerke es macht vom spüren einen Unterschied, wenn es nur kratzen ist, dann ist nichts, außer kratzen ohne Zusatz. Ist es aber als ob Ich kratze, kratzt etwas und das fühlt sich nicht mehr so ausschließlich an.

    Woraus besteht das Ich Gefühl? Aus Gedanken, ganz subtile Gedanken, die man leicht übersehen kann. Wie wenn ich rot sehe, muss ich nicht rot denken, aber trotzdem ist klar da ist es rot.

    Vielen Dank und einen schönen Tag wünsche ich dir!
    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5363
    Yara
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    Liebe Christiane und lieber Johannes!

    Ok, habe deine email gerade gelesen 😂 dh ich schicke jetzt mal die von vorher und schreibe an der neuen Fassung weiter 🤭

    Was genau findest du, wenn du nach derjenigen schaust, die woanders gewesen ist.

    Sprechende und hörende Worte, Bilder, … also eine Geschichte finde ich. Diejenige ist mittendrin, als Wort und Gestalt dieses Körpers. Sie erzählt die Geschichte, sie hört und sieht die Geschichte, in der Sie die Hauptfigur ist.

    Und wenn du nicht mehr im Fluss der Gedanken, bist, wo bist sie denn dann?

    Dann passiert erleben im Hier und Jetzt. Und als Wort und Gefühl kann sie wieder auftauchen.

    Ganz konkret. Was ist dieses Ich bzw Du ?

    Ein Wort, Wörter, die vor alle anderen Wörter gestellt werden können. Sie erzeugen ein Subjekt oder nehmen ein vorhandenes Subjekt sogar auch noch ein.

    Vögel hören. Ich höre Vögel.
    Nudeln essen. Ich esse Nudeln.
    Kalt. Kälte spüren. Mir ist kalt.
    Mutter zweier Kinder. Ich bin Mutter zweier Kinder.
    Der Körper. Mein Körper.

    Bitte untersuch das einfach noch mal und dann schau bitte genau hinter dieses Wort „Ich“.
    ⠀
    „Wo war ich denn gerade?“ Schau hinter dieses Wort „Ich“ und schau genau, was du da findest.
    ⠀
    Sag nicht einfach: „Da ist kein Ich.“ Schau nach diesem Ich-Gefühl, das in dem Moment aufgetaucht ist, als du das so geschrieben hast, und schau, was da wirklich da ist und woraus das besteht

    Wo war das Ich während dem versinken im Gedankenfluss?Die Aufmerksamkeit bzw Wahrnehmung war in der Ich-Geschichte mit Ich-Gefühl. Schaue ich dann das Ich genau an, kann es in allem stecken. In jedem Gedanken, in allem was ich höre, sehe, … einfach nur Ich mit allem was Ich erlebe.

    Wenn aber das gedankliche Ich/Ich-Gefühl durch genaues hinsehen zerbröselt und nichts mehr davon zu finden ist, erscheint der Körper manchmal leer. Aber es erscheint auch manchmal so, als ob sich gar nichts geändert hat bzw verändert erscheint, sonder da ist einfach nur niemand, aber es fühlt sich alles gleich an, wie mit dem Ich-Gefühl, Ich bin nur nicht da, aber alles wird erlebt.

    Würde da gerne noch weiter untersuchen, freue mich aber natürlich auf eure Rückmeldung!

    Liebe Grüße von mir!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5361
    Yara
    Teilnehmer

    Liebe Christiane! Lieber Johannes!

    Danke für die Antwort, denn sie hilft mir!

    Habe gerade auf deine vorherigen Fragen geantwortet und war super genervt, schlussendlich kam aber doch was raus. Ja, der Frust ist gerade voll da und will alles gerade hin schmeißen, was mit Ich Illusion und erwachen zu tun hat.

    Habe meine Antwort kopiert, aber hier gelöscht, obwohl ich sie endlich fertig gestellt habe 🙄😊, weil ich mit deinem Tipp nochmal von neuem beginne und ich vermute die Antwort wird sich ändern 🫣😂

    Auf ein Neues, danke für die Antwort!!!

    Bis demnächst 🤗 und einen schönen Tag!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5359
    Yara
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    Ihr Lieben!

    Möchte euch am laufenden halten, aber noch weiter machen, deshalb mal ein kurzer Zwischenbericht.

    Heute konnte ich etwas länger Untersuchen und es gab auch einen Moment außerhalb der Untersuchung, in dem einfach geschah, was halt so passierte. Ich saß im Park, Gedanken hörbar, herum schauen, Geräusche hören, nichts aufregendes und plötzlich passiert die Untersuchung und ich bemerkte, da war gar kein Ich-Gefühl in dieser Abhandlung des des da Sitzens und sein. Das fand ich spannend, dass es eh gar nicht konstant vorhanden ist.

    Ansonsten schaue ich das Ich genau an, und schaue auf dieses Ich-Gefühl so lange bis keines mehr spürbar ist, aber wie gesagt ist es dann gleich wieder irgendwo anders zu erkennen. Untersuche auch die Gedanken die eine intensive Identifikation erzeugen, sowie das Sehen und alle Sinne, weil ja genau da drinnen dieses Gefühl pickt. Das ist wichtig, weil immer wieder nur Leere ersichtlich wird und einfach das was es ist, nicht mehr und nicht weniger.

    Finde ich es nach wie vor wertvoll, da weiter zu schauen. Es ist jetzt nämlich auch Frust da, genervt sein, Aussichtslosigkeit, alles hinwerfen und einfach das Erwachen an den Nagel hängen usw. Komplette Überforderung im Kopf und der Stress erwachen zu wollen ist auch gut sichtbar, da steckt ja das Ich-Gefühl auch dahinter.

    Nehme es insgesamt als sehr wertvolle Untersuchung war und möchte, wie gesagt noch weiter machen. Die feinen Nuancen die während dieser Untersuchung passieren, kann ich gar nicht wiedergeben, vergesse sie, aber es passieren Feinheiten und versuche sie das nächste mal gleich aufzuschreiben.

    Schönen Tag euch!

    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5357
    Yara
    Teilnehmer

    Liebe Christiane!
    Lieber Johannes!

    Die Untersuchung finde ich wertvoll!
    Das Ich-Gefühl habe ich mir jetzt wieder genauer angeschaut durch deine Fragen, Johannes. Und es ist ein wandern durch den ganzen Körper. Ist es nicht in den Ohren, schaue ich bei der nächsten Körperregion nach die gerade in den Fokus rückt. Ist es da nicht mehr fühlbar, taucht wieder an einer anderen Stelle ein Ich Gefühl auf. Es gab auch zwei Momente wo kein Ich-Gefühl wahrnehmbar war.

    Heute kam ich nur kurz dazu die Untersuchung zu machen und ich würde da gerne noch etwas mehr Zeit verbringen, weil sie mir sehr hilfreich erscheint, da auch während den Untersuchungen des öfteren Trauer hoch kam.

    Melde mich wieder bei euch und sende euch liebe Grüße!

    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5327
    Yara
    Teilnehmer

    Liebe Christiane! Lieber Johannes!

    Ja, für mich war unser Treffen auch sehr schön und hilfreich! Christiane hat schon erfahren was mal vorerst bei den Tests rauskam, aber du Johannes weißt es ja noch nicht 😊 Also der Autismus Test war negativ, aber der Maskierungstest war positiv. Vielleicht ergibt es sich, dass ich mir den Autismus mal genauer unter die Lupe nehme mit jemandem vom Fach, weil Christiane mir sagte, dass es bei Frauen meist über die Maskierung ersichtlich ist.

    Ich kann mich nicht mehr erinnern warum wir genau die Übung gemacht haben 🫣, dieses Hirn ist in Bearbeitungsprozessen und deshalb manchmal außer Betrieb, aber das hat den Vorteil, dass ich der Übung ganz frisch begegnen kann 🤭

    Erstaunlich, direkt zu erkennen, dass die Gedanken eine Welt erschaffen, die gar nichts mit dem zu tun haben was da gerade ist. Das Gehörte ist das was da gerade erklingt, das Gesehene ist da wo gerade hingeschaut wird und hat nichts mit der Umgebung zutun, die durch die Gedanken vorher erzeugt wurden. Der Geruch kam vom Bäcker, an dem ich gerade vorbeigefahren bin und passte auch nicht zu der gedanklichen Geschichte.

    Es scheint, das Eine (Gedanken/Gefühle) hat nichts mit dem was hier gerade ist zu tun. Und es scheint, als sei man wo anders gewesen, im Fluß der Gedanken, die eine bildliche und gefühlte Welt erscheinen lassen, die irgendwo stattfindet.

    Wenn man im Gedankenstrom versunken ist, scheint die Sinneswahrnehmung kaum, bis gar nicht erlebt zu sein. Und wenn dann die Sinne, nach dem Gedankenstrom, untersucht werden, kommt ein Gedanke/Gefühl hoch, wo war Ich denn gerade? Weil es scheint, man wäre woanders gewesen, weil die Gedanken in der Vergangenheit oder Zukunft also Fantasie stattfanden.

    Aber es gab auch Gedanken, welche im Körper Stress erzeugten, da spürte ich wie Nervosität hochkam, der Körper wurde heiß und ich fing an zu schwitzen, körperliche Anspannung war spürbar, der Gesichtsausdruck veränderte sich, … Geräusche waren da, die nicht von den Gedanken beeinflusst waren, oder mit dem aufkommenden Stress, der durch sie erzeugt wurde. Das Sehen genauso und der Geruch der zu riechen war hatte auch keinen Zusammenhang mit den Gedanken die Angst/ Stress im Körper erzeugten. Und gerade vorher habe ich an etwas Schönes gedacht, und da nahm ich ein vibrieren ums Herz wahr, plus Wärme und Entspannung, das hörende, war das was gerade Geräusche machte, und ich sah die Umgebung die hier zu sehen war und gar nicht als schön empfunden wurde und somit nichts mit den schönen Gedanken zu tun.

    Haben deine Gedanken irgendetwas mit deiner tatsächlichen Erfahrung zu tun?

    Und umgekehrt von der Erfahrung aus ausgehend, kann es schon sein, dass Gedanken sich mit der jetzige Erfahrung zu tun haben, dh sie kommentieren, labeln was gerade ist, das ist allerdings keine direkte Erfahrung per se. Es gibt aber eine weitere Erfahrung, in der wie oben schon beschrieben, Erfahrung der Sinne stattfinden, die durch Gedanken erzeugt wurden. Also dh Gedanken haben nichts mit der tatsächlichen Erfahrung zu tun, aber sie können eine erzeugen, in dem ich Anspannung, Hitze, … spüre. Natürlich kann auch eine tatsächliche Erfahrung passieren, zB jemand bedroht mich mit dem Messer und ein automatischer Gedanke passiert und ist dafür verantwortlich, dass Stess/Angst im Körper tatsächlich erfahren wird.

    Diese Übung macht deutlich, das Gedanken keine reine Erfahrung sind. Sie sind zwar direkt gehört, aber nur von diesem Körper. Wenn sie in der Erfahrung hörbar sind, dann kommentieren/labeln sie, was jetzt ist. Somit scheinen sie zur erlebten Erfahrung zu gehören, aber es tauchen immer ein paar Worte mehr auf, die dann schon wieder von der Erfahrung jetzt, abweichen und eine Geschichte daraus machen. Auch ist ersichtlich, dass Gedanken die Gefühle erzeugen, wie oben beschrieben, Stress/Angst, Liebe, … Das schockt gerade, gibt es Liebe nur durch vorher entstandene Gedanken?!!!

    Um so länger ich mich mit dieser Übung beschäftige, erkenne ich ihre Qualität!

    Herzlichen Dank! Freue mich auf eure Antwort und schicke einen lieben Gruß!

    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5312
    Yara
    Teilnehmer

    Liebe Christiane! Lieber Johannes!

    Wer ist diejenige, die sich verwirrt fühlt?

    Ja, gute Frage! Da ist Verwirrung oder Klarheit, und da ist Egalheit, und wo ich hinschau, hinhöre, ich finde sie nicht, der die Verwirrung gehört und sich verwirrt fühlt. Es macht sie auch nicht verwirrter oder weniger verwirrt, wenn da niemand ist was verwirrt ist. Verwirrung bleibt, weil sie ist wahrgenommen , aber die die verwirrt ist gibt es nicht. Es ist wahrgenommene Verwirrung, es ist nur das was es ist. Die Verwirrte gibt es nicht und gab es auch nie. Was bleibt ist Wahrnehmung. Von wo? Von was?

    ⠀

    Was genau, wer genau wird dekonstruiert?

    Was dekonstruiert wird, ist etwas was ich noch nicht nachgeschaut habe und bei genauem betrachten sehe, dass es gar nicht so ist wie ich es wahrgenommen habe. Das heißt es öffnet sich was unbekanntes und das fühlt sich an, wie ein Konstrukt der Wahrnehmung löst sich auf und die Wahrnehmung sieht was anderes bzw nimmt anders wahr. Ja, die Wahrnehmung wird dekonstruiert. Wahrnehmung ist etwas sehr interessantes, wie kann sich das ändern, von was kommt die Wahrnehmung?

    ⠀

    Bleib bei dem Eindruck der Verwirrung und der Dekonstruktion und schau derjenigen, die es erlebt, mitten ins Gesicht. Was ist wirklich zu finden?

    Das mitten ins Gesicht sehen ist interessant. In welches Gesicht? Es taucht doch dann wirklich das Gesicht von Mir auf, wauw wie trügerisch! Und gleichzeitig ist es gesehen da ist niemand, da ist Verwirrung und es passiert etwas was wie Dekonstruktion wirkt. Passierende Leere, die aber auch als dies erkannt, benannt wird und das immer während da ist und erleben stattfindet. Kalte Füße, ohhh, es passiert ein Gefühl der Zugehörigkeit, da sind kalte Füße, die ignoriert werden, die Aufmerksamkeit bekommen und Wollsocken angezogen bekommen, … Da ist niemand drinn in den Füßen, aber spürbar und noch dazu passiert eine Bemühung. Aber Bemühung taucht auch nur auf. Da ist niemand der sich bemüht.

    Was ich gerade sehr deutlich sehe, ist das Anhalten an den Körper, oder ein Halten vom Körper. Sehe die Kontrolle, die für einen kleinen Momente gefallen ist. Komplette Stilllegung und doch da sein. Wie waches schlafen. Sehe das die Körperschmerzen von dem Anhalten am Körper kommen, von etwas das tut, das kontrolliert. Da stehe ich gerade, sehe auch da ist niemand, und trotzdem tut etwas, was ist das, was kontrolliert was? Ja, es sind körperlichgesteuerte „Programme“ die mit Gedanken kooperieren. Die Stimme ist vermutlich auch eine körperliche Erscheinung, aber ist sie gehört, oder gesehenhört? 😊

    Herzlichen Dank für eure Geduld! Euer da Sein, eure Begleitung, dass ich das erkenne 🌸💓🌸

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5274
    Yara
    Teilnehmer

    Liebe Christiane! Lieber Johannes!

    Wem genau gehört diese Stimme nicht?

    Wem? Ist nicht zu finden. Egal was ich durchsucht habe, die Stimme war nicht zuordbar.

    Genau? Ist auch nicht zu erkennen. Kann zwar genau hören, aber die Stimme ist auch nicht wirklich gehört wie Geräusche, es erscheint mir still aber doch wahrnehmbar aber nicht wie hören von Geräuschen.

    Gehört als Besitzt, ist auch schwierig zu finden. Kann kein gehören/ besitzen erkennen, das ist in der Untersuchung nicht ersichtlich.

    Die Stimme, scheint die Stimme zu sein die gehört wird, wenn Laute aus dem Mund kommen, aber auch das ist nicht 100% eindeutig. Es erscheint mir eher eine Annahme zu sein.

    Und wem nun die Stimme nicht gehört, ist eine Frage die ich niemandem zuordnen konnte, somit fand ich weder wem die Stimme gehört, noch nicht gehört. Aber kann gerne noch weiter schauen, denn umso länger ich nachschaue, umso verwirrter werde ich und das ist dekonstruieren, bemerke ich.

    Danke Euch und liebe Grüße!
    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5249
    Yara
    Teilnehmer

    Liebe Christiane! Lieber Johannes!

    Zuerst mal der Text mit E und G 😊

    Es taucht ein „Ich lebe und erlebe das“ auf. G Das ist Mein Leben, Mein Erleben, Meine Erfahrung. G

    Meine Sinne, erfahren da was hier ist. G Mein Körper wird von Mir bewegt, was heißt, Ich handle in Meinem Leben. G

    Es taucht auf, dass Mir Mein Leben nicht gefällt oder gefällt. G Es taucht auf, dass Ich das ändern kann und will. G Somit tue Ich was und es taucht auf, dass Mein Leben sich verändert. G

    Was ist wenn kein Ich vorhanden ist?
    Ein stilles Sehen von einem Bild. E Alles passiert. E Jede Bewegung passiert. E Farben und Formen, Berührung passiert, von einer Form oder nichts sichtbarem. E Wer sieht? G Wer spürt? G

    Da ist das Sehen. E Da ist das spüren. E Da ist Leben in Bewegung. E

    Dann eine Phase von gleich bleibenden Farben und Formen, ein gleichbleibendes Bild E und auch das lebt. G

    Die Augen fallen zu, Sehen verschwindet und trotzdem ist weiterhin stilles Erleben. E Erfahren. E Wer erlebt und erfährt. G Niemand. E Somit ist die Lebendigkeit und Erfahrung. E Gibt es Erfahrung ohne jemanden? G

    Alles taucht auf und verschwindet, Lebendigkeit bleibt konstant da. E Permanente Erfahrung. E Gibt es Erfahrung ohne etwas, ohne jemanden? G

    Niemand ist da und macht. E Niemand ist da und sieht. E Niemand erlebt. E Unklarheit für niemanden. E

    Ja, das war sehr auffällig den markanten Unterschied zu sehen!

    Es taucht ein „Ich lebe und erlebe das“ auf. Das ist Mein Leben, Mein Erleben, Meine Erfahrung.

    „Ich lebe und erlebe das“ – ist ein Ich zu sehen, das lebt und erlebt. Wie sieht es aus, woraus ist es gemacht?

    Es ist leben mit erleben, kein Ich ist zu sehen, nichts auffindbar, das Leben und Erleben macht. Suche den ganzen Körper ab, hier ist nichts. Dort ist nichts, die Hände sind ohne Ich, das tippen passiert ohne Ich, nachdenken -denkt ohne Ich. Der Schmerz schmerzt ohne das ein Ich da ist. Kalte Füße sind kalt und unangenehm aber für niemanden. Gedanken sind hörbar, aber kein Ich das sie hört. Druck im Herzen drückt, gedämpfte Stimmung ist fühlbar. Entspannung passiert. Anhalten von Körperspannung löst sich auf. Und bei all dem Erlebten ist kein Ich zu finden.

    Ein Ich das nach was aussieht finde ich nicht. Gedanken sind hörbar, die das geschriebene umändern und es wird anders aufgeschrieben. Niemand da dem diese Gedanken gehören, sie sind nur hörbar.

    Aus was Ich gemacht ist? Aus keiner sichtbaren Masse, aus nichts was man angreifen kann. Es poppen nur Gedanken auf, in denen das Wort Ich zu hören ist, aber trotzdem kein ersichtliches Ich daraus machen.

    Oder ist das Ich zu hören und sagt diesen Satz? Wie hört sich die Stimme an?

    Ja, in der Ich Illusion ist die hörbare Stimme der Gedanken, als ob es Meine Stimme ist. Weil es seit jeher die gleiche, scheinbar hörbare Stimme ist, da ist aber kein Ich das mit dieser Stimme redet.

    Wo auf den Zentimeter genau ist das „Mir“, von dem der Körper bewegt wird? Beobachte es, während einer Bewegung. Wie bewegt es den Körper?

    Oft ist der Körper gesehen, wie er sich bewegt, aus der direkten Wahrnehmung. Mag das, wenn diese direkte Sicht passiert und klar zu sehen ist, wie alles was gesehen ist, da einfach so vor sich hin bewegt ist. Leere Hüllen in veränderter Form. Ich schaue nun noch öfter wo das Ich stecken könnte, das Meinen Körper bewegt 😉 Es ist unvorstellbar, dass da ein Ich ist, dass all die Muskeln, Knochen, Sehnen bewegt und treffgenau platziert um diese kleinen Buchstaben auf der Tastatur zu treffen und das gleichzeitige Wippen mit dem Bein zu meistern.

    Der Körper wird von keinem Ich bewegt. Es ist Bewegung ohne Beweger.

    Dankeschön und liebe Grüße an euch!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5246
    Yara
    Teilnehmer

    Liebe Christiane! Lieber Johannes!

    Bleib beim Untersuchen so klar und direkt wie möglich bei der konkreten Erfahrung, ohne in philosophische Gedanken abzuschweifen.
    Ansonsten lenkst du dich damit auch von der wesentlichen Untersuchung ab, auch wenn das natürlich immer interessanter zu sein scheint 🙂

    🫣😊 ja, ok!!! I got it now!!! Und ist klar, dass es so sein muss 😉! Vielen Dank für eure Geduld❣️

    Was genau taucht auf, wenn das Ich wieder auftaucht?

    Es taucht ein „Ich lebe und erlebe das“ auf. Das ist Mein Leben, Mein Erleben, Meine Erfahrung.

    Meine Sinne, erfahren da was hier ist. Mein Körper wird von Mir bewegt, was heißt, Ich handle in Meinem Leben.

    Es taucht auf, dass Mir Mein Leben nicht gefällt oder gefällt. Es taucht auf, dass Ich das ändern kann und will. Somit tue Ich was und es taucht auf, dass Mein Leben sich verändert.

    Was ist wenn kein Ich vorhanden ist?
    Ein stilles Sehen von einem Bild. Alles passiert. Jede Bewegung passiert. Farben und Formen, Berührung passiert, von einer Form oder nichts sichtbarem. Wer sieht? Wer spürt?

    Da ist das Sehen. Da ist das spüren. Da ist Leben in Bewegung.

    Dann eine Phase von gleich bleibenden Farben und Formen, ein gleichbleibendes Bild und auch das lebt.

    Die Augen fallen zu, Sehen verschwindet und trotzdem ist weiterhin stilles Erleben. Erfahren. Wer erlebt und erfährt. Niemand. Somit ist die Lebendigkeit und Erfahrung. Gibt es Erfahrung ohne jemanden?

    Alles taucht auf und verschwindet, Lebendigkeit bleibt konstant da. Permanente Erfahrung. Gibt es Erfahrung ohne etwas, ohne jemanden?

    Niemand ist da und macht. Niemand ist da und sieht. Niemand erlebt. Unklarheit für niemanden.

    Danke euch! Liebe Grüße!

    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5244
    Yara
    Teilnehmer

    Liebe Christiane! Lieber Johannes!

    Da möchte ich gerne noch mal hinschauen.

    Dann wechsele wieder in deinen üblichen Wahrnehmungsmodus. Benenne einfach die einzelnen Teile des Baumes, dann wird der übliche Wahrnehmungsmodus wieder eingeschaltet. Dabei achte ganz genau darauf:
    Was kommt jetzt zurück, das vorher nicht da war? Ich möchte ganz konkret wissen, was das ist, „das Ich“ oder „ein anderer Zustand“ reichen nicht.

    Was ist dieses Ich, das mal da ist und mal nicht? Woher weißt du, dass es wieder da ist? Welchen KONKRETEN Anhaltspunkt hast du dafür?

    Konkrete Anhaltspunkte gab es nie, zu sehen war es auch nie und doch war diese Idee so stark, dass sie nicht verneinbar war, oder es gelogen erschien zu sagen, dass es das Ich nicht gibt, auch wenn es nicht auffindbar war/ist.

    Was ist dieses Ich das mal da ist und mal nicht? Da taucht ein Paket auf, das den Anschein gibt: „Ich halte und kontrolliere das hier: Meinen Körper, meine Gedanken, … und auch andere Körper, Lebewesen, Dinge und Situationen.“

    Auch wenn einige meiner Untersuchungen nicht direktes schauen sind, sind sie aber trotzdem dienlich das Konstrukt Ich zu durchleuchten.

    Direktes schauen/sehen passiert immer wieder am Tag und sehe auch wie der Verstand dann alles nimmt, um was daraus zu machen und da ist das Ich gleich voll inkludiert. Für wen würde es den sonst sein? Ein permanentes einordnen, kategorisieren, (ja da sind wir wieder beim Label) passiert und sobald da was anspringt, das glaubt „das Label ist für Mich“ ist das Ich da.

    Was kommt jetzt zurück, das vorher nicht da war? Ich möchte ganz konkret wissen, was das ist, „das Ich“ oder „ein anderer Zustand“ reichen nicht.

    Ja, endlich ist es offensichtlich, denn auf diese Frage schaute ich lange hin. > Das benennen und einordnen ist zurück. Es scheint, dass das Ich die Welt gestaltet, die mit den Sinnen und Gedanken wahrgenommen werden und somit entsteht eine individuelle Wahrnehmung. Wauw! Wieder sehr ernüchternd, jede Wahrnehmung ist Ichgefärbt!

    Dh 😂 Schlussfolgerung 🫣😂 es gibt keine! Oh ja es gibt sie! Die Schlussfolgerungen werden nicht aufhören, nur sie ist für niemanden. Puhhh, das ist crazy!

    Es ist einfach sehen, … dann benennen, dann einordnen/kategorisieren, aber niemand da für den es ist.

    🙏🏼🩷🙏🏼

    Auch wenn es ernüchternd ist, fehlt das was ernüchtern könnte. Dankbarkeit überwiegt, nur von wem an wen?

    Danke und liebe Grüße an euch 😉

    PS:

    Wauw! Wieder sehr ernüchternd, jede Wahrnehmung ist Ichgefärbt!

    Als ich das las, sah ich, dass die direkte Wahrnehmung nicht „Ichgefärbt“ ist, aber sie kann es schnell wieder sein, wenn sie anfängt jemandem zu gehören. Das habe wir eh in unserem Zoom Call schon angesprochen.

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5189
    Yara
    Teilnehmer

    Sorry, nun habe ich vergessen durch zu lesen.

    Korrektur:
    regiert = registriert (könnte allerdings auch passen 😂)
    Bonn = von

    🩷🙏🏼

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5188
    Yara
    Teilnehmer

    Sorry, nun habe ich vergessen durch zu lesen.

    Korrektur:
    regiert = registriert (könnte allerdings auch passen 😂)
    Bonn = von

    🩷🙏🏼

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5187
    Yara
    Teilnehmer

    Liebe Christiane! Lieber Johannes!

    Habe vergessen wo anders meine Untersuchung zwischen zu speichern, nun war sie weg und beginne von neuem.

    Schau doch einfach immer wieder in deinem Alltag, wenn ein Ich-Gefühl, wie zum Beispiel hinter den Augen, auftaucht, was du da tatsächlich finden kannst.
    Woraus besteht dieses Ich-Gefühl?
    Was kannst du alles finden, wenn du das direkt untersuchst?

    Das Ich besteht aus nichts!!!! Und trotzdem taucht immer wieder, mal schneller mal erst nach Tagen, wieder dieses Nichts auf und ist nicht da, aber es fühlt sich so an. Diese Sprache, zieht mich immer wieder in die Illusion hinein.

    Und wer regiert das? Niemand regiert, einfach niemand. Es ist da wie alles andere da ist, das wird auch nicht verschwinden. Das was alles da ist, ist da, in der Form und Art, das es da ist und weg ist. Dieser Körper ist allerdings immer da, und das ist soooo verführerisch Mein!

    Gestern war ich mit meiner Freundin, und wir sehen uns selten, deshalb war ich voll in diesem Zusammensein. Als sie mal kurz wegging kam der Gedanke „jetzt bin ich wieder voll im (Ich-Gefühl)!“ das was in Klammer ist war nicht mehr hörbar, es kam zum Stopp. Wer stoppte, wer schaute dann, ob das stimmt und wer stellte fest, dass es gar nicht stimmt?

    Ich schaue bei vielem was so aufpoppt: ist da wer, gehört das wem. Es ist niemand da und trotzdem taucht es immer wieder auf, das klebrige Zeug das an Ich glaubt. Obwohl ich Nix sehe, ist es so klar da.

    Wer nimmt wahr? Was ist Wahrnehmung? Von wem ist Wahrnehmung? Klar ist, die Wahrnehmung von hier ist anders als die Wahrnehmung die von einem anderen Körper wahrgenommen wird. So wie der Körper anders aussieht, ist auch hörbar, dass es auch so anders empfunden und wahrgenommen ist. Und auch dort ist niemand zu sehen, alles taucht auf und genau so schnell auch wieder ist da wer, der/die anders ist und anders wahrnimmt. Die Worte, Ich Mein, Du Dein, drücken immer wieder an einem Gefühl, an einem Glauben.

    Deshalb schaue ich mal, wer glaubt das da jemand ist und im anderen Körper auch jemand ist?

    Jetzt wird klar, weshalb ein Mensch sich in eine KI oder eine Spielfigurcharaktere verlieben kann: Es ist keine andere Illusion als diese. Man verliebt sich in niemanden, nur in etwas was man sieht, anders ist, …. und eine scheinbare Interaktion stattfindet.

    Gut, so scheinbar ist sie nicht! Es ist gesehen, gehört, gespürt auch gefühlt und sogar gerochen. Es ist wie der Traum den ich heute Nacht hatte. Es war genau so wahrnehmbar und erschien genau so echt! Nix war da, Bonn all dem was wahrgenommen wurde und auch wird.

    Geniales vorgaukeln! Genialer Glaube! Geniale Illusion!
    Wo ist da jetzt die, die das erkennt? Für wenn ist das erkennen der Ich-Illusion und wer will von der Illusion erwachen. What a game!

    Und dann erwacht jemand, wie ein Jim Carry und warnt uns vor Selfie machen usw 🫣😂 aufgewacht aus der Illusion und der Charakter läuft weiter und behauptet weiter. What a game and for whom?!!!!

    Ernüchterung! Und trotzdem ist da immer noch der Wunsch: Ich will aufwachen!!!!

    Lass es mal da stehen und schaue weiter 🤩

    Danke euch und alles Liebe!

    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #5185
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Danke dir! Die letzten Untersuchungen waren haben wieder einiges geklärt ja und es fühlt sich jedes Mal wie eine neue Erkenntnis an, wenn ich es sehe.

    Ich nehme die letzten zwei, drei Fragen und schaue immer wieder nach. Dh ich schicke dir die Untersuchungen aber nicht, oder soll ich mich zumindest einmal pro Woche schriftlich melden? Oder was meinst du?

    Lieben Gruß!

    Yara

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