Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Yara
TeilnehmerLieber Johannes!
NEIN.
Es ist eindeutig, Yara Daniela existiert nur in Gedanken und identifiziert somit auch mit dem Körper.Als ich deine Frage las, kam Trauer hoch. Kurz und ohne weinen. Das fand ich interessant. Die Identifikation wurde traurig darüber, dass sie nicht wahrhaftig existiert? Vielleicht. Das passierte noch bevor die Untersuchung überhaupt gestartet wurde.
Merke jetzt wie oft ich das aufrechterhalte. Erschreckend! Mag auch nicht dagegen steuern, sondern versuche nur zu schauen wo/wer/was ist das Ich.
Wünsche dir einen schönen Tag!
YaraYara
TeilnehmerLieber Johannes!
Bevor ich antworte, würde ich dich bitten deine Antwort nochmals zu schreiben, denn ich habe sie zwar als Email erhalten, jedoch wird sie mir hier im Verlauf nicht angezeigt, habe es sehr oft versucht, aber komischerweise ohne Erfolg.
Lieben Gruß!
Yara
TeilnehmerLieber Johannes!
Etwas mehr Klarheit und kurz zusammengefasst:
Es schleicht sich nur die Identifikation mit Gedanken und Sinneseindrücken ein. Dh ich bin die die spürt bzw das sind meine Sinneseindrücke, mein Körper mit dem ich sie wahrnehme, und das sind meine Gedanken, meine Geschichte, die ich denke.
Gedanken und Sinneseindrücke können wahrgenommen werden, ohne Anhaftung ohne Glaube, sondern nur als das was sie sind. Und somit geht nur der Glaube an die Identifikation durch Gedanken und Sinneseindrücken weg.
Liebe Grüße!
YaraYara
TeilnehmerLieber Johannes!
Danke dir! Ja es macht mir Freude sie zu spielen, und zu untersuchen!
Wie geht es dir jetzt damit?
Es war ein interessanter Einblick. Wie es mir damit geht, kA, aber auf alle Fälle nicht schlechter 😉 🤭 Es bewirkt was in meiner scheinbaren Realität. Bemerke, dass ich nicht mehr alles ausspreche, was an Gedanken hochkommt. Es wird immer etwas absurder, den Gedanken zu glauben.
Es ist eine neue Wahrnehmung dazugekommen und es kam die Idee: vielleicht gibt es deswegen Roboter, denn so fühlte es sich an, leblos. Ein leeres Ding. Welches bespielt wird mit einem Ich, programmiert auf Eigen“leben“ bzw. „Wirksamkeit“. Verblüffende Ähnlichkeit, Mensch und Roboter 😊
Wenn du das Gefühl hast, das Ich schleicht sich ein, schau hin. Was genau schleicht sich gerade ein – oder geht vielleicht gerade weg?
Also es schleicht sich ein Gedanke ein, oder mehrere, Gefühle können es aber auch sein, bzw. ein Gefühl das sich anfühlt wie, das bin Ich, bin der Köper, bzw einfach nur das Gefühl von, da ist noch was/jemand, also da bin ich. Andere Gefühle die durch die Musik erzeugt werden, können da sein, aber sie sind einfach nur da. Wobei auch Gefühle auftauchen können die sich an das Ich andocken, oder das Ich dockt an sie an, weil Erinnerung passiert. Es kann auch Schmerz auftauchen, auch der ist einfach nur da, oder kann als Mein Schmerz geglaubt werden. Jedoch sind alle Gedanken da, um das Ich zu erzeugen., Identifikation passieren zu lassen. Nein das kann ja gar nicht sein! Ihr habt ja auch Gedanken, dh auch die müssen nicht am Ich andocken 🤔
Es ist eine ganz subtile, aber lange geübte/gebildete Identifikation mit etwas, also mit Ich. Ich bin der Körper, ich bin die, die da jemanden darstellt, ein extrem komplexes Konstrukt. Und es wird nicht in Frage gestellt, so echt scheint es.
Ein Gedanken, aber auch ein Gefühl, sowie die Sinne können die Identifikation auslösen. Etwas z
zusätzliches erscheint, also Ich/jemand, welches auf das, was schon da ist übergestülpt wird.Wenn ich dann nicht mehr identifiziert bin (wie du sagst: etwas geht weg) fühlt es sich aber nicht an, als ob was weggeht/wegfällt, Es fühlt sich nicht weniger an. Bemerke nur, wenn Identifikation passiert, dann kommt was dazu, Ich plus …. Schwups, ist Sie wieder da, aufgesetzt, auf das was ist. Sie/Ich – ein immerwährend wachsendes, riesiges Konzept welches über das Sein gezogen, geschmiert, interpretiert und geglaubt wird! Es entsteht Geschichte und Zukunft und das schwingt auch noch mit.
Wouw, und jetzt?! 🤔 muss das noch genauer betrachten.
Sitze gerade da und feile die Nägel. Es ist einfach nur Nägel feilen, nichts mehr. Plötzlich bemerkte ich, wie ich in einem Gedankenfluss absorbiert war, da bemerkte ich, Identifikation. War die Identifikation schon da als ich unbemerkt im Gedankenfluss war? Das weiß ich nicht, allerdings war ich nicht präsent, nicht da, am Nägel feilen. Irgendwo verschwunden, unbewusst im Fluss der Gedanken, die ich jetzt nicht mal aufzählen könnte. Wo war ich da gerade? Ausgeblendet vom Leben in einer aufgesetzten Scheinwelt.
Danke fürs lesen! Wünsche dir einen schönen Sonntag und sende liebe Grüße nach Xanten!
Yara Daniela
Yara
TeilnehmerLieber Johannes!
Danke dir! Ja es macht mir Freude sie zu spielen, und zu untersuchen!
Wie geht es dir jetzt damit?
Es war ein interessanter Einblick. Wie es mir damit geht, kA, aber auf alle Fälle nicht schlechter 😉 🤭 Es bewirkt was in meiner scheinbaren Realität. Bemerke, dass ich nicht mehr alles ausspreche, was an Gedanken hochkommt. Es wird immer etwas absurder, den Gedanken zu glauben.
Es ist eine neue Wahrnehmung dazugekommen und es kam die Idee: vielleicht gibt es deswegen Roboter, denn so fühlte es sich an, leblos. Ein leeres Ding. Welches bespielt wird mit einem Ich, programmiert auf Eigen“leben“ bzw. „Wirksamkeit“. Verblüffende Ähnlichkeit, Mensch und Roboter 😊
Wenn du das Gefühl hast, das Ich schleicht sich ein, schau hin. Was genau schleicht sich gerade ein – oder geht vielleicht gerade weg?
Also es schleicht sich ein Gedanke ein, oder mehrere, Gefühle können es aber auch sein, bzw. ein Gefühl das sich anfühlt wie, das bin Ich, bin der Köper, bzw einfach nur das Gefühl von, da ist noch was/jemand, also da bin ich. Andere Gefühle die durch die Musik erzeugt werden, können da sein, aber sie sind einfach nur da. Wobei auch Gefühle auftauchen können die sich an das Ich andocken, oder das Ich dockt an sie an, weil Erinnerung passiert. Es kann auch Schmerz auftauchen, auch der ist einfach nur da, oder kann als Mein Schmerz geglaubt werden. Jedoch sind alle Gedanken da, um das Ich zu erzeugen., Identifikation passieren zu lassen. Nein das kann ja gar nicht sein! Ihr habt ja auch Gedanken, dh auch die müssen nicht am Ich andocken 🤔
Es ist eine ganz subtile, aber lange geübte/gebildete Identifikation mit etwas, also mit Ich. Ich bin der Körper, ich bin die, die da jemanden darstellt, ein extrem komplexes Konstrukt. Und es wird nicht in Frage gestellt, so echt scheint es.
Ein Gedanken, aber auch ein Gefühl, sowie die Sinne können die Identifikation auslösen. Etwas z
zusätzliches erscheint, also Ich/jemand, welches auf das, was schon da ist übergestülpt wird.Wenn ich dann nicht mehr identifiziert bin (wie du sagst: etwas geht weg) fühlt es sich aber nicht an, als ob was weggeht/wegfällt, Es fühlt sich nicht weniger an. Bemerke nur, wenn Identifikation passiert, dann kommt was dazu, Ich plus …. Schwups, ist Sie wieder da, aufgesetzt, auf das was ist. Sie/Ich – ein immerwährend wachsendes, riesiges Konzept welches über das Sein gezogen, geschmiert, interpretiert und geglaubt wird! Es entsteht Geschichte und Zukunft und das schwingt auch noch mit.
Wouw, und jetzt?! 🤔 muss das noch genauer betrachten.
Sitze gerade da und feile die Nägel. Es ist einfach nur Nägel feilen, nichts mehr. Plötzlich bemerkte ich, wie ich in einem Gedankenfluss absorbiert war, da bemerkte ich, Identifikation. War die Identifikation schon da als ich unbemerkt im Gedankenfluss war? Das weiß ich nicht, allerdings war ich nicht präsent, nicht da, am Nägel feilen. Irgendwo verschwunden, unbewusst im Fluss der Gedanken, die ich jetzt nicht mal aufzählen könnte. Wo war ich da gerade? Ausgeblendet vom Leben in einer aufgesetzten Scheinwelt.
Danke fürs lesen! Wünsche dir einen schönen Sonntag und sende liebe Grüße nach Xanten!
Yara Daniela
Yara
TeilnehmerGuten Morgen, lieber Johannes!
Alles mögliche wurde untersucht. Wanderte von einem Ort in mir, an mir und auch um mich herum und nirgendwo war das Ich/Ego zu finden. Ich suchte und suchte, rief nachdem ICH, wouw und plötzlich war es leer. Bin erschrocken, schaute aber gleich nochmals hin und Ich fühlte sich wie ein leerer Gegenstand an, es war leer.
Was mir in der Untersuchung auch auffiel, wenn kein Ich zu finden war, ist aber ein, da sein.
Habe vor ein paar Monaten die Flöte in die Hand genommen die bei uns herum lag und fing einfach an zu spielen ohne musikalische Kenntnisse. Die Hinweise, die Christiane am Montag dem anderen Johannes gab, nahm ich mit. Und es ist faszinierend, es klingt seitdem viel besser, merke aber auch wenn das Ich sich scheinbar einschleicht und schaue auch unter dem spielen nach, wem die Finger gehören und weitere Körperteile, Bewegung, …
Danke für das wertvolle begleiten 🤗🥳
Liebe Grüße von mir!
Yara
TeilnehmerSorry, noch mehr Klarheit.
Die Ichillusion könnte man auch als Ego bezeichnen.
Yara
TeilnehmerLieber Johannes, noch ne kurze Meldung vorm schlafen zum Ego 😉
Das Ego ist stellvertretend, für: da ist jemand, und ich bin die tuende, die wählende, die die einen freien willen hat.
Good Night 🌙
Yara
TeilnehmerLieber Johannes!
Danke für deine Antwort und deine weiteren Fragen die sehr interessant sind!
Du kannst das Video gern nochmal anschauen und hör mal nochmal genau, ob du Wellen hören kannst.
Ich kann Wellen nicht hören. Wellen ist ein Gedanke/Label zu dem Geräusch. Ich höre ein bzw viele verschiedene Töne/Geräusche. Da ist hören.
Okay, gut.
Was genau passiert bei diesem Wechsel?
Also ist da jemand, der dann wieder verschwindet? Was genau passiert da wirklich?Es kommt mir so vor als ob es „Zustände“ sind, das bemerkte ich gestern schon, jetzt war es noch deutlicher.
Wenn da jemand ist, dann fühle ich mich als Körper, als ich der das hier hört. Also jemand ist da, der das hört und damit was machen könnte, also auf das Geräusch eingehen kann, aber es auch ausblenden kann. Es ist jemand da der es mögen könnte oder nicht möchte. Es ist jemand da der den Namen Welle geben kann, sich fragen kann: was ist das für ein Geräusch oder sagt: ohhh wie schön, so beruhigend klingt das.
Verschwinden tut niemand. So gesehen verändert sich gar nichts.
Wenn es gehört ist, ist es zum einen im Hintergrund gehört, ohne Beachtung zu bekommen, aber trotzdem kann der Name Wellen mit dabei sein. Oder gehört kann auch wie gefühlte Aufmerksamkeit auf das gehörte sein, da ist aber niemand. Gehört ist mit einem Wissen, was da gehört wird, also: gehörte Welle, muss aber nicht unbedingt etikettiert werden.
Und wenn nur hören ist, ist es still (gut, das klingt nicht logisch, aber …). Hören ist da, ohne was und ohne wem. Ja, ohne jemanden und ohne Namen und ohne Geschichte oder Label. Einfach nur hören. Null Kategorie, null Analyse.
Gersten kam mir hören meditative vor. Heute nicht mehr.
Also, ich kenne das Wort, aber was genau ist das eigentlich in Wirklichkeit? Was genau ist dieses Ego, das befriedigt oder nicht befriedigt ist?
Ja, was ist Ego wirklich 🧐, gute Frage 😬! Es ist nichts wirkliches. Es ist eine Abkürzung von: Eigendynamische Gedanken – Obsessiv 😝
Es ist ein Label für viele aneinander gereihte Gedanken, die gemischt mit allen Sinnen und Erinnerungen, sowie zukünftigen Vorstellungen eine Geschichte bilden, die immer realer zu scheinen scheint und somit altbekannt wirkt – eigen. Es scheint zusammenhängend etwas zu entstehen.
Obsessives Verhalten.
Das Ego ist ein entstandenes Struktur/Muster, das immer wieder abgespielt wird und an Verschnörkselungen wächst. Es ist, als ob es ein Eigenleben wurde, ein eigener Wille entstand, der glaubt er sei der, der hier tut.
Es ist ein Speicher der berechnet, sammelt, erinnert, etikettiert, leugnet, glaubt, kreiert und so weiter. Ist es das was durch die Ichillusion die scheinbare Wirklichkeit verliert? Das Ego wird nicht gebraucht um individuelle zu sein!
Ehrlich gesagt, bemerke ich, dass ich keine Ahnung habe.
Liebe Grüße von mir!
YaraYara
TeilnehmerLieber Johannes!
Was nimmst du eigentlich war?
Geräusche, die mal mehr zu hören sind und mal weniger.Nimmst du Wellen wahr?
Wellen nehme ich zwischen drinn immer wieder einmal kurz wahr. Hauptsächlich nehme ich Geräusche wahr.Ist das Geräusch innen oder außen?
Es ist nichts ausgeschlossen vom Geräusch hören.Wo ist die Grenze zwischen innen und außen?
Mit geschlossenen Augen kann ich keine Grenze wahrnehmen. Sind die Augen offen erscheint es schwerer, weil der Verstand mehr dazwischen funkt. Es kommt immer wieder ein Augenblick in dem keine Grenze zu erkennen ist. Jetzt hilft mir sogar das sehen, dass keine Grenze da ist bzw. kein innen und außen da ist. Es ist keine Grenze zu hören.Gibt es jemanden der hört und das gehörte, oder ist da einfach nur hören?
Das wechselt hin und her, mal ist da jemand, mal ist es gehört und dann ist es nur hören.Danke nochmals für euer gestriges Feedback und ja, merke, dass die heutige Untersuchung nüchterner war und somit das Ego weniger befriedigt.
Liebe Grüße!
Yara
TeilnehmerLieber Johannes!
Danke für deine schnelle Antwort sonntags und die Fragen!
1. Wo kommen die Gedanken her und gehen sie hin? Warte neugierig auf den nächsten Gedanken und sieh nach.
Ein Gedanke taucht auf. Mehr kann ich nicht sagen. Es ist nicht ersichtlich, erkennbar, erfülhlbar von wo er kommt. Ist es wissenschaftlich bewiesen oder ersichtlich wie ein Gedanke im Gehirn erzeugt wird? Ich auf alle Fälle weiß es nicht, ob das Gehirn damit was zu tun hat.
Er muss mit den Sinneseindrücken in Zusammenhang stehen, also es kommt mir vor, der Gedanke kommt vielleicht nicht vom Körper, aber er steht mit ihm in Zusammenhang. (Nona 🤣) Denn kann es Gedanken ohne Sinneseindrücke geben? Ich weiß es nicht! Ich weiß weder von wo sie kommen, wann sie kommen, wie häufig sie sind und wo sie in der Stille verschwinden. Ja, was ich sagen kann, sie tauchen aus einer Stille auf und tauchen in eine Stille ab. Ok, was ist Stille? Sie kommen aus nichts und sind dann wieder nichts. Und was ist nichts 🤭?
2. Kannst du vorhersagen, welcher Gedanke als Nächstes kommt? Kannst du verhindern, dass er erscheint, wenn er dir nicht gefällt? Kannst du einen Gedanken beseitigen, wenn er einmal erschienen ist?
Ich kann nicht vorher sagen, welcher Gedanke als Nächstes kommt. Ich kann nicht verhindern, dass ein Gedanke erscheint. Wenn er mir nicht gefallen hat, ist er nicht rückgängig zu machen, zu löschen, zerstörbar oder in Luft umwandelbar. Er wurde schon gedacht. Auch nichts anderes ist oder kann rückgängig gemacht werden.
3. Kannst du die Entscheidung treffen, NICHT zu denken?
Die Entscheidung nicht zu denken ist schon denken, aber wenn ich denke: ich entscheide mich nicht zu denken! Auch das hat auf das Erscheinen eines weiteren Gedankens und auf den Zeitpunkt dessen keinen Einfluss. Ich kann denken nicht verhindern, auch nicht mit der Entscheidung es zu wollen oder nicht zu wollen. Stille/Nichts absorbiert Gedanken und gebärt sie (vielleicht), aber ich kann sie nicht erzeugen, machen, tun geschweige denn stoppen.
4. Nimm dir vor, einen besonderen Gedanken zu denken. Was geschieht dabei, wenn du genau hinschaust?
Das ist ein Gedanke den ich erzeugen kann. Ich kann denken: besonderer Gedanke. Dann entsteht ein abwarten, und in dem abwarten erkannte ich, es gibt „laute“ Gedanken und „ganz leise“ Gedanken. Wie verschiedene Layer. Die lauten sind offensichtlich, die leisen sind nur bei genauem hinhören/fühlen hörbar. Sie sind sehr subtil und man könnte glauben: ich denke nicht. Kann einen Auftrag geben, wie besonderen Gedanken denken, was ja schon ein Gedanke ist, was immer dann auftaucht hat das Lable besonderer Gedanke zu sein.
Jetzt las ich es nochmal und verstehe die Frage plötzlich anders, dh ich habe jetzt den Gedanken: Ich habe eine blaue Hose an. Den sagte ich nun mehrere Male und während dessen können noch andere Gedanken auftauchen die ich nicht wiederhole/kontrolliere. Das bestätigt mir es gibt mehrere Ebenen/Schichten von Gedanken.
Durch das scheinbar viele Denken/forschen, fühle ich den Kopfraum gerade intensiv, es fühlt sich sehr körperlich an.
5. Ist der Gedanke „Ich“ eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle, wie die anderen Gedanken?
Ich, hat keine andere Herkunft, als andere Gedanken, er ist keine andere Art von Gedanke. Ich kann nicht selber Gedanken denken, weil es nichts anderes ist. Gedanken sind Worte und es gibt keine besonderen Worte, keine wichtigen oder unwichtigen Worte/Gedanken. Vielleicht kann aber ein Gedanke hilfreicher sein, als andere? Hilfreich für was? Um zu überleben? Gibt es überleben 🧐
Jedoch kann ich nicht sagen, dass es eine gewisse Stelle ist, von der Gedanken aufzupoppen scheinen.
6. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?
Nein, dass weiß ich nicht! Zuerst war es 99, dann 66. Aber es ist möglich zu denken: nehme, oder will 55. Und warum genau 55 🫣😂
7. Findest du jemanden, der denkt, oder geschieht das alles von selbst, ohne Kontrolle durch einen Denker?
Oh wauw neee! Kann zwar nicht von mir auf andere schließen. Unsere ganze Welt hat sich nach dem denken ausgerichtet, verwickelt und kreiert. Da fallen mir Gerichtshöfe ein, Verhandlungen, wer hat Schuld?! Das denken in scheinbaren Zusammenhängen ist eine Menagerie und jetzt wird mir bewusst, was KI ist, vielleicht gar nichts anderes, nur hat KI keine Sinne, Blut und Herz, aber es ist auch eine Menagerie von Gedanken die als Struktur funktionieren und zusammen zu passen scheinen.
Und gestern Abend wurde es mir schon bewusst im Zusammenhang mit meiner Tochter. Nach einer Handlung von ihr kam die gewohnte, in Frage Stellung, warum machst du das wieder, tauchte in mir auf (Gottseidank dieses Mal still) und es war klar, was für eine absurde Frage wäre das. Ist sie die, die tut, wählt und entscheidet?
Da schwinden Worte und es ist Still. ☮️
Yara
TeilnehmerLieber Johannes!
Beschreib doch gerne ausführlich, was geschehen ist, als du gesehen hast, dass das Ich nur als Gedanke existiert.
Hmm, eigentlich habe ich das Gefühl, ich habe es ausführlich beschrieben, aber ich finde deine Frage trotzdem toll und spornt mich an, da wieder hin zu schauen.
Es war klar gesehen, dass das ICH ein Gedanke ist. Es war klar, dass es total absurd ist, zu sagen: ich habe Bauchweh. Das was da war, war da ohne mich. Und jetzt, wenn ich es schreibe, kommt es mir aber nicht absurd vor, sondern der Gedanke kam während dessen auf: wer soll es denn sonst haben? Ja, wer soll es sonst haben?
Es braucht niemanden der es hat, das Bauchweh ist da, ist gespürt, ob der Gedanke Ich bin das, bzw ich bin der Körper der Bauchweh spürt/hat, da ist oder nicht. Das Ich hat auch nichts getan, dass Bauchweh jetzt spürbar ist. Der Schmerz ist da, ganz in Stille. Höre zwar die Vögel gleichzeitig und rieche Düfte, spüre etwas kühles, aber all das braucht die Bezeichnung und Beziehung zu einem Ich nicht. Jetzt bemerke ich die Finger die das Handy halten und auf den Bildschirm tippen und ich frage mich, wo ist das Ich, was macht das Ich hier. Kann Ich all das machen, was jetzt gerade alles gleichzeitig in dem Moment wahrnehmbar ist. Tippen, Worte schreiben, Zusammenhänge erfassen, untersuchen, Vögel, den Bus, Menschen, … hören; Kälte spüren, den Rücken spüren, Flugzeug hören. Und was ich erst alles sehe, so unendlich viel, dass es gar nicht möglich wäre, alles aufzuzählen.
Las jetzt nochmal deine Frage: Geschehen ist, dass deutlich war, alles ist da und es braucht nichts dafür. Es ist da ohne Ich, ohne das Ich zu fühlen, ohne Ich habe, ohne Ich tue. Es ist der Moment in dem ein Teil von dem was ist, wahrgenommen wird und das genau so, wie es ist. Es kam zwar das Label dazu, damit ich es mit dir kommunizieren konnte, aber nix weiteres.
Es geht mir gut, es kommt mir nicht vor, dass sich was verändert hat, außer vielleicht reicher an erkennen/wahrnehmen. Heute viel mir in Gesprächen immer wieder auf, wie absurd manche Aussagen sind. Wie zB sagt jemand zu mir: ich gebe mein bestes, mache alles so gut ich kann und vertraue das es sich fügt, weil mehr liegt eh nicht in meiner Handlungsfähigkeit. Und ich dachte mir: was liegt in deiner Handlungsfähigkeit? Und auch wenn ich Aussagen machte merkte ich, oh ok interessant, das fühlt sich nicht stimmig an. Merke auch, wie ich unter dem reden still werde und als ob es nicht relevant ist was da gesagt wird, oder ich vergesse unter dem sprechen um was es geht. Ah ja genau, gestern redete ich mit jemanden und ich verlor den Faden, es war weg von was ich gerade sprach. Nichts seltenes, aber ich sage sonst immer: oh mein Hirn, bla bla bla und beziehe es quasi auf das Alter. Gestern aber bemerkte ich, da ist jetzt einfach Stille, ein Moment der stoppt und das fühlte sich gut an, befreiend. Es wurde still, es kam keine Etikettierung, und es fühlte sich gut an, obwohl ich im Gespräch war. Und das gesagte erschien auch gar nicht wichtig, ich suchte auch nicht danach.
Fühle mich nicht verändert, oder im Umgang mit meinen Kids war auch nichts anderes.
Danke, für diese wertvolle Frage!
Alles Liebe
YaraYara
TeilnehmerLieber Johannes!
Wissen Empfindungen etwas von
einem ich?Empfindungen wissen nichts von einem Ich.
Empfindungen passieren einfach.
Ich, hat nix damit zu tun, Empfindungen kommen und gehen, mal einzeln, mal drei gemeinsam, mal alle 5 Sinne gleichzeitig. Sehe, spüre, rieche, schmecke und höre kein Ich. Es gibt keine Geschichte von Ich, kein Ich das etwas tut und trotzdem ist empfinden da.Empfindungen sind da und werden wahrgenommen, auch wenn das Ich nicht da ist. Das, was empfindet, wahrnimmt, untersucht, und schriftlich berichtet, ist auch frei von Ich. Und jetzt kann ich alles nochmal auflisten, wie eben und von einem Ich ausgehen, die das spürt, hört, riecht, schmeckt und sieht; auch denkt und tut. Jedoch ist es nichts konkretes. Es ist nichts da. Es ist ein (gedankliches) Label, das aber weder den Gedanken noch die Empfindungen, oder Gefühle macht, gebärt, wahrnimmt, spürt, hört, riecht, schmeckt noch sieht oder fühlt. Es ist eine Idee, ein Wort, dem viel Wert gegeben wird und dem ICH wird auch alles übergeben. Ein Wort, das zum König von allem ernannt wurde. BOOM BANG💥
Was für ein Märchen, was für eine Geschichtenerzählerin 😳. Nur als Wort existierend und fast alles einnehmend.Untersuche das nochmal genauso und schau dann genau hin:
Wenn das Ich gedanklich hier oder weg sein kann…..
Wo genau kannst du außerhalb von Gedanken ein reales Ich finden?
Ja, das Ich kann nur als Gedanke existieren! Es hat sich als eine Idee so manifestiert, dass ich glaube: ICH habe Bauch weh. ICH schreibe. ICH untersuche. Und das ICH nicht mehr oberflächlich bin, weil ICH jetzt diese Untersuchungen mache. Wauw, aber es gibt kein ICH, wie crazy! Es ist eine Idee/Gedanke, ein Label, dem wir alles zu eigen geben und gar nicht existiert 🤭 wauw, wie spooky, wie genial, wie schön, dass so ne real wirkende Scheinwelt von uns geglaubt wird. Ja, geglaubt 😂 das ist das richtige Wort und deshalb verwenden wir das auch recht oft in unserem Sprachgebrauch der geglaubten Realität 😵💫
Habe das vor einigen Stunden geschrieben und als ich es jetzt las, wusste ich zwar um was es geht, war aber in der gewohnten (scheinbaren) Verfassung und nicht in der Untersuchung in der ich das erkannte. Was mich jetzt unsicher macht, denn ich habe vor ein paar Stunden in der Untersuchung gesehen, dass das ICH nur als Gedanke existiert, dh ich erkannte das der Weihnachtsmann nicht existiert, bin aber trotzdem wieder in diesem eingelullten Modus/Zustand von: Ich Weihnachtsfrau 🤪🤔🧐
Hm, wie kann das jetzt sein?
Wünsche dir einen schönen Tag und liebe Grüße!
Yara DanielaYara
TeilnehmerLieber Johannes, die Angst war nur in dem Moment da. Die war dann wieder verflogen 🤗
Danke für das eingehen auf meine Antwort und Frage!
Liebe Grüße!Yara
TeilnehmerLieber Johannes!
Es ist mir bewusst, dass es nicht darum geht etwas zu vermeiden, zu verändern oder wegzumachen. Danke fürs klarstellen!
Gestern Abend kam Freude auf als ich ins Bett lag folgend von Liebe. Die Freude kam durch die Situation, ins Bett zu liegen, auf. Wieder weiß ich nicht, ob auch ein Gedanke voran auf kam, (glaube schon, dass die Situation dokumentiert wird gedanklich), aber dann kam aus der Freude heraus der Gedanke, ich liebe das! Die Gesichtszüge veränderten sich und ich lächelte und freute mich sehr und gedanklich festigte ich diesen Genuss, diese Liebe. Körperlich nahm ich eine Empfindung in der Brust war, aber wieder erst nach dem ich die Gefühle wahrgenommen habe. Es war eine Art kribbeln, sehr sanft und leicht. Ob es gleichzeitig mit dem Gefühl da war, oder sogar schon vorher, oder eben erst als ich den Fokus darauf legte, weiß ich nicht. Wieder, wussten die Gefühle noch die Empfindungen von ihren Namen und es war wieder als Erleichterung und abflachen des Gefühls spürbar. Fällt das Lable, fällt die Idee von etwas das man kennt, denn das Gefühl war sicher/ eher vielleicht neu und frisch, durch das Lable aber wird es wie verglichen. Weiß nicht ob es das richtige Wort ist? Ja, ein Label erkennt etwas dem ich einen Namen gab wieder und somit ist es ein Vergleich, obwohl es natürlich immer anders ist aber ähnlich einkategorierbar. (Vielleicht ist es gar nicht so absolut wie ich es gestern beschrieb 😊)
Und ja, es war so als ob ein Ich da ist, dass das spürt und erlebt, sowie untersucht und aufschreibt. Mit der Frage und dem schauen nach dem Ich, scheint es sich auch so zu verhalten, dass der Fokus auf den Körper sich weitet und nicht mehr zu definieren ist und somit wieder nur die Idee bzw. das Wort Ich, das Lable Ich, eine gedankliche Verknüpfung/Idee die auf den Körper bezogen wird, ist. Das ist die Wahrnehmung mit offenen Augen, jetzt untersuche ich es noch mit geschlossenen Augen. Hier empfinde ich es so, durch das, das das Sehen wegfällt, kam mir vor es dauerte länger bis der Fokus sich auflöste mit der Suche nach dem Ich, es fühlt sich als etwas sehr vertrautes an, kuschelig und das Gefühl von Liebe zu diesem Ich kam auf. Ich suchte weiter und plötzlich kam Trauer hoch und Tränen. Puuuhhh, das ist jetzt schwierig zu erkennen was da abgeht. Es erscheint mir alsob die Trauer aufkommt, weil dem Ich klar wird, um was es da geht. Kann das sein? Verlust, Angst und eben Trauer ist da, dh Gedanken und Gefühle. Habe die Augen wieder geschlossen und nach dem Ich gesucht und ja es kommt mir präsenter vor als mit offenen Augen. Es kam die Frage: ist Ich der Körper? Es fühlte sich so an, bis nach einer Weile sich der Fokus löste und klar war, Körper ist nicht mehr so zu spüren wie mit dem Fokus, es gibt keine Grenzen wo er anfängt und endet, kein Ende von Körper, auch das Ich weitete sich und war nicht mehr örtlich zu spüren. Das Gefühl und der Gedanke von, Ich kann schwinden, der Körper aber nicht, der ist spürbar (auch wenn er mit geschlossenen Augen keine Grenzen zu scheinen hat), auch hörbar bzw. Atem ist hörbar. Das Ich ist aber weder spürbar, noch hörbar, noch kann ich es sehen, riechen schmecken, das ist nur dieser Körper. Das Ich ist gedanklich her zu holen und dann kann es wieder verschwinden, der Körper nicht.
Jetzt kommt die Frage, was/wer wurde in dieser Untersuchung traurig? Kann ohne dem Ich Trauer sein? Kann der Körper ohne der gedanklichen Idee von Ich überhaupt traurig sein? Fallen durch die Desillusionierung Gefühle weg? Vielleicht in unserem Fall nicht, weil die Illusion so lange gelebt wurde. Aber da stecke ich gerade, kann ohne dem Ich, ein traurig sein, lieben, … überhaupt aufkommen? Es ist ein Label 🤔
Das Ich ist eine Gedankenblase von vielen, sehr sehr vielen Labels, das weniger als Luft ist 😳
1. Teil meiner Untersuchung, vielleicht folgt noch was.
Liebe Grüße und danke fürs lesen!
-
AutorBeiträge