Yara

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  • als Antwort auf: Begleitung Yara #4672
    Yara
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    Lieber Johannes!

    Kannst du mir zu dieser Geschichte noch ein bisschen mehr sagen?

    Die Geschichten die aufpoppen haben weniger Gewicht, dh mental steig ich nicht auf Gedanken ein, die dieses Erkennen abwerten wollen. Es ist ein Gefühl von „egal“ eingetreten. Bin ingesamt lockerer in mehreren Situationen zu Hause. Gestern war es jedoch wieder etwas intensiver, da war mir nicht so egal und habe die Kinder des öfteren klar aufgefordert, von ihren Besuchen usw., zusammen zu räumen und da kam der Gedanke: oh heute spüre ich gar nichts mehr davon und spüre auch nicht mehr das etwas anderes ist. Aber auch das habe ich nicht geglaubt und es wurde klar, das Leben spielt jetzt aber genau so durch mich durch und gut das da Klarheit mit den Kids ist, denn es ist deren Sache.

    Ich kann es nicht wirklich beschreiben, weil wie gesagt es ist subtil und ob das jetzt wirklich das auflösen der Ichillusion war, glaube oder weiß ich nicht, aber es ist ein Erkennen und es integriert sich.

    Yara Daniela ist da, sie ist ein Teil vom Ganzen, eigentlich ein Ausdruck von vielen verschiedenen Ausdrücken und deshalb hat etwas an Gleichgültigkeit gewonnen. Vorgestern wurde auch klar, wenn da (also bei mir) kein Ich ist, ist nirgendwo ein Ich und doch hat die Gewohnheit im Umgang mit meinen Kids nicht so gewirkt, als ob das schon gelebt wird 😊

    Also fühlt es sich so an, als ob da ein Ich wäre, obwohl du weißt, dass da kein Ich ist?

    Ja, so fühlt es sich an, aber nicht in jedem Moment bewusst. War jetzt zB in einen Gedankenstrom involviert und plötzlich kam die Frage: wem gehören die Gedanken, und dann sehe ich wie Leben durch mich passiert und sehe die Tätigkeit. Das beobachtete ich jetzt schon öfter.

    Vielen Dank euch und liebe Grüße aus Wien!
    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4670
    Yara
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    Lieber Johannes, bemerke schon eine Veränderung. Es ist Scham weggefallen, es fühlt sich irgendwie leichter an. Ich habe draußen geflötet und jetzt mit offenem Fenster, das wäre nicht möglich gewesen, obwohl ich mir das Thema und die Angst schön länger anschaue, ging es heute als ob es nie anders war.

    Merke irgendwie mehr Akzeptanz. Aber alles ohne Aufregung oder Überschwänglichkeit.

    Und doch ist jetzt gerade ne große Freude da, das zu realisieren und mit dir zu teilen.

    💓♥️💓

    🙏🏼🙏🏼🙏🏼

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4669
    Yara
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    Da fehlt noch was wichtiges 😊 auch die Rolle und die Muster die bei mir durch spielen sah ich. Nicht zum ersten Mal, aber wieder klarer.

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4668
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, es war ganz klar, während ich mich setzte, war es klar zu sehen, mit einem Lächeln, ja es ist nicht zu sehen, das Ich ist nicht sehbar und es dämmerte mir und es wurde klar was mit dem sehen gemeint ist. Es war bzw ist eine Erleichterung zu bemerken.

    Jetzt gibt es immer wieder Momente wo ich hinsehen kann und die Klarheit wieder präsent da ist. Da ist kein Ich, nicht existent.

    Gestern Abend wurde mir auch an einem Ort mit vielen Menschen klar, wie perfekt alle ihre Rollen spielen und die Muster dieser.

    Es war ein klares sehen, aber eher subtil wahrgenommen. Und ich könnte jetzt in eine Geschichte gehen, die sagt aber und jetzt ist es aber wieder, aber diese Geschichte hat kein Gewicht.

    Danke dir fürs fragen 🤗🥰😑
    und wünsche dir ein schönes Wochenende!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4666
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, mir wurde gerade klar was mit dem sehen gemeint ist 😳

    Das Ich ist nicht zu sehen! Auch Gedanken und Gefühle sind nicht zu sehen. Es ist nichts da. Vielleicht steht eine Idee im Raum, aber die hat keine Realität. Das Ich ist nur eine reine Fiktion.

    Es ist nicht greifbar, nicht da und man könnte es nicht mal logisch erklären.

    Die Sinneseindrücke, außer vielleicht das sehen selbst, sind auch nicht zu sehen. Doch haben sie mehr Realitätsbezug, wird eine Orange geschält, duftet es, wird etwas gehört, können es im Normalfall alle hören die da sind, sehen auch, aber der Gedanke und das Gefühl, kann nicht nachvollzogen werden, wir haben nur eine Sprache/Kultur dafür entwickelt, dass wenn ich von einem nahestehenden Tod spreche, fühlen die meisten Trauer, aber in einer anderen Kultur sind sie glücklich darüber und freuen sich über den Tod ihrer Lieben.

    Das Ich ist nicht zu sehen. Es halt null Substanz, deshalb nicht real da. Was hat wirklich Substanz 😊

    Danke!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4646
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, sehr gerne 😊

    Wo kannst du dieses Ich finden, dem diese Gedanken, Gefühle und Bilder gehören?

    Ich kann es nicht finden. Es ist kein Ich da. Der Gedanke hat keinen Besitzer und während ich das schreibe kommt das Gefühl von „Lüge“ hoch. Spüre das Herz, das Gefühl pickt im Herz, aber das Ich ist nicht zu finden. Die Gewohnheit des Ichs befindet sich trotzdem da, hier, jetzt. Wenn das nicht erwähnt wird, fühlt es sich gelogen an. Finde das Ich nicht und trotzdem ist die Idee/Glaube/Gewohnheit da. Kann es nicht löschen, nicht ignorieren und doch ist das Ich nicht zu finden.

    Jetzt ist ein surren, Geplemper zu hören, undefinierbare Musiktöne, leise und unangenehm. Wo ist das Ich, die das als störend wahrnimmt? Weiß es nicht, finde es nicht. Lästiges Geräusch ist weiterhin zu hören und Ich stehe auf und mache die Türe zu.

    Es fühlt sich an als gäbe es ein Ich, finde es aber nicht.

    Wünsche dir eine gute Nacht!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4644
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, wie schön dass du mich bei diesem hinschauen begleitest, empfinde es als ein unglaublich wundervolles Geschenk!

    Wo genau ist denn dann dieses Ich?

    Sehe es nicht. Spüre es nicht. Fühlte es bis jetzt meistens mit dem Körper verbunden, aber es ist nicht da. Schaue da, ist es nicht da, dann dort, da ist es auch nicht. Es ist gar nicht da. Finde es nicht.

    Wo genau ist es? Bis jetzt tauchte es auf und klebte über dem was Ist. Aber jetzt ist es nicht zu finden. Weder kann ich es sehen/spüren/riechen, noch orten. Finde keinen Platz/Ort wo es ist.

    Es ist höchstens im Glauben, der Gedanke mit seinen Folgen sein Ich.

    Wo ist es tatsächlich zu finden?

    In Gedanken/Gefühlen/Bildern, die glauben, Ich zu sein, Mir zu gehören.

    Gute Nacht
    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4642
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, danke fürs vertiefen 🤗

    Wo ist das Ich, das dich und alles andere kontrollieren möchte?

    Das Ich ist ein Gedanke mit einem Gefühl (und nach der dritten Frage ist es auch ein Bild). Wo es ist? In Gedanken, Gefühlen und im Ausdruck von Worten. Es ist in der Identifikation, die wiederum aus Gedanken und Gefühlen entstand.

    Das Ich, das Mich und Andere kontrolliert ist ein Gedanke der taucht auf und verschwindet.

    Wenn es in Gedanken ist, wie sieht es aus?

    Bei der Frage entsteht sofort das Bild des Gesichts/Körpers, das/der Yara Daniela als Ihres/Ihren annimmt. Das ist aber ein Bild und bemerke, dass das Bild aus Gedanken entstand, und diese tauchten auf, so wie auch zeitgleich die Verbindung, also ein Gefühl zu einem sichtbaren Organismus auf taucht. Sind Gedanken mit Bilder gekoppelt?

    Den Gedanken selbst kann ich nicht sehen. Aber es ist mir nie aufgefallen wie Gedanken Bilder erzeugen, es ist so schnell, dass ich es nicht voneinander trennbar erkennen kann.

    Es tauchte jetzt aber die Idee auf, probiere an rot zu denken, mit offenen Augen und es war rein ein Gedanke. Ich sah kein rot nur weil ich daran dachte 🤗

    Denkt das Ich die kontrollierenden Gedanken?

    Das Ich denkt nicht die kontrollierenden Gedanken. Sie tauchen auf, das Ich ist nicht der Hersteller. Gedanken poppen aus nichts auf, wie das Geräusch und das spüren von Wind, …

    Bin froh, das der Gedanke auftauchte: rot. Denn da und bei der 1. Frage hängte ich länger 🤪

    Ganz liebe Grüße von mir und ein ♥️ Dankeschön!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4626
    Yara
    Teilnehmer

    Sorry, nochmal 😊
    Jetzt kam der Gedanke: ich putze jetzt das Waschbecken.

    Das habe ich als Meinen Gedanken angenommen und somit bin ich schon in der Ichillusion, weil somit putze Ich! Und nicht: da passiert putzen.

    🥳🤓

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4625
    Yara
    Teilnehmer

    Jetzt kam gerade noch der Gedanke, Ich muss meinem Sohn sagen: … . Es war ein „Kontrollgedanke/-frage“. Es viel mir aber auf und somit stoppte der Prozess.

    Gut. Ist das jetzt auch Kontrolle, es nicht zu sagen? Stoppen passierte einfach wie das hochkommen der Kontrollfrage. Nehme Ich all das als Mein wahr?

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4624
    Yara
    Teilnehmer

    Danke lieber Johannes, dass es mit der Kontrolle weiter geht, da schaue ich gerne wieder hin 🤗 Grüße dich!

    Was genau kontrollierst du denn, wenn du scheinbar identifiziert bist?

    Yara Daniela möchte sogar kontrollieren, dass sie nicht kontrolliert, soviel mal vorab 😬🙃

    Yara Daniela glaubt wirklich ihr Leben kontrollieren zu müssen und nicht nur das, sie kontrolliert auch noch das Leben ihrer Kinder. Hätte sie keine Kinder, sondern einen Partner, oder alles zusammen, würde sie von allen denen die sie „liebt“ das Leben und ihre Körper kontrollieren aus Angst, sie könnte sie sonst verlieren.

    Aber sie muss auch bei allem was sie tut die Kontrolle darüber haben, weil es muss ja perfekt sein was sie macht, da sie Todesangst vor Kritik hat. Wird sie kritisiert, wirkt das auf sie, als ob sie zerstört wird, weil es wie Liebesverlust für sie ist. Sie kontrolliert, um immer gut da zu stehen, außer bei guten Freunden, da kann sie sich schon schwach und Imperfekt zeigen, aber sehr selten kann sie es zugeben, da muss sie sich sehr sicher fühlen.

    Aber sie kann nicht den Automatismus kontrollieren, der sie gefangen hält. Denn Erkennen, Sein und Innehalten passiert von selbst.

    Das ganze ICH System ist auf Kontrolle ausgerichtet. Somit die ganze von Mensch gestaltete Welt. Krankenhäuser, Versicherungen, Banken, Politik, Polizei, Schulen, Handy mit Standort Anzeige, … der Tod selbst, wie auch das Leben muss unter unserer Kontrolle stehen. Gibt es Tiere die sich heilen wollen, wenn sie krank oder verletzt sind, sie schlecken sich vielleicht die Wunden, und essen intuitiv Blätter die Ihnen helfen können, aber wir wollen auch den Körper kontrollieren. Bzw haben das Gefühl in kontrollieren zu können. Das Beispiel mit der Hand umdrehen fällt mir gerade ein: wie passiert das und wer macht das?!

    Kann mich gerade erinnern wie beim letzten Zoom Meeting Christiane über Steffis Kalender/Organisation schwärmte und wie Steffi sagte, ja in dem Zeitraum beantworte ich emails, von dann bis dann ist mein Handy an, … dh die „Kontrolle“ hört nicht auf. Man stellt sie nur nicht mehr in Frage, bzw fällt das Ich weg das glaubt: Ich kontrolliere! Ich kann und muss kontrollieren. Jetzt wird mir klar, nur die Annahme, Ich könne und müsse kontrollieren ist ein Gedanke, eine Ich Illusion, that’s it.

    Dh Ich habe das Gefühl, Ich kontrolliere Mich selbst und alles andere. Das passiert durch Gedanken auf die Taten folgen, wenn ich scheinbar identifiziert bin.

    Wie genau kann diese gedankliche Idee durch Kontrolle irgendetwas real aufrecht erhalten? Also wie ganz genau veränderst/kontrollierst du etwas, wenn die Dinge nicht so laufen?

    Nur durch Meine Gedanken entsteht die Annahme Ich könnte es kontrollieren und verändern. Aber eigentlich passiert „Kontrolle“ einfach, aber Ich bin nicht die die sie macht/tut.

    Deine Frage ist sehr gut! Hmmm ja, ich kann es nicht verändern/kontrollieren und doch fühlt es sich so an. ZB wenn ich zu den Kinder sage, sie sollen ihre Sachen wegräumen, weil mich die Unordnung nervös macht, scheint es, als ob ich sie mit viel Kraft und Aufwand auffordere/mobilisiere, das zu tun was ich sage und jetzt will und wenn sie es dann, gezwungener Weise machen, glaube ich, Ordnung bewirkt zu haben. Somit entsteht die Idee, durch Kontrolle kann ich Ordnung real aufrecht erhalten.

    Oder jetzt zB glaube ich, ich brauche was für meine Herzratenvarabilität, um mein Nervensystem zu stärken und somit die Resilienz, dh ich muss den Atem kontrollieren und den nach dem kohärenten Atmen richten, um dann einen körperlichen, geistigen und seelischen Effekt zu erhalten. Und ja, das kann klappen, dass es mir besser geht. Aber all das sind nur Gedanken und Taten von denen ich ausgehe, es sind Meine und Ich habe die Wirkung erzeugt.

    Es geht einfach nur darum zu erkennen, Ich kann nicht kontrollieren und verändern, sonder etwas taucht auf, passiert und that’s it.

    Das Gefühl, Gedanken kontrollieren mich, mit anderen Worten, es sind Meine Gedanken und Ich folge ihnen und mache daraus Taten, ist der Glaube, Ich könne/müsse kontrolliere und verändern.

    Wauw! Das steckt irgendwie tief verankert, ist aber auch nur ein Gedanke 🫣😊

    Einen schönen Tag wünsche ich dir!

    Gruß
    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4622
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, hier der 2. Teil!

    Spannend, seit neuem löscht es meinen geschrieben Text immer. Ok, dh ich darf nochmal hinsehen 😊

    Wo ist die Yara Daniela, die das alles bewältigt und so gut ihren Pflichten nachkommt

    Yara Daniela ist eine Idee aus vielen Gedanken, die etwas real aufrecht erhalten muss. Wie ich im Nachhinein erkenne, durch Kontrolle.

    Wo ist Yara? Sie ist nur in Gedanken zu finden und diese Gedanken glauben auch ein Körper zu sein, der Yara Daniela heißt, Sinneseindrücke wahrnimmt und bedürftig ist. Dieser Körper aber, lebt auch ohne der Idee, Yara Daniela zu sein. Auch lebt er ohne den gedanklichen Pflichten von Yara Daniela und funktioniert ohne der zwanghaften Bewältigung von ihr das Leben kontrollieren zu müssen.

    Gute Fragen zur Desillusionierung!
    Bemerke wieviel Kontrollgedanken auftauchen 😳

    Einen sonnigen Gruß aus Wien!
    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4603
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Was würde geschehen, wenn es die Identifikation mit Yara Daniela nicht mehr gäbe?

    Da geschieht ein offen sein, für das was da jetzt ist. Es geschieht nicht mehr getrieben zu sein, weil der Glaube an ihre Gedanken nicht mehr geglaubt ist. Es geschieht Bewertungsfreiheit und ein Sehen was gerade ist.

    Sein, ohne ihrem Zutun müsse/wollen.
    Vertrauen in das was da ist.

    Keine Kontrolle und kein verändern müssen/wollen.

    Das schicke ich jetzt mal ab, weil wenn ich auf die letzte Seite zurückgehe, löscht dieser Text wieder. Gehe in der nächsten Nachricht auf den zweiten Teil deiner Frage ein.

    Danke dir!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4584
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, etwas verwirrend ja 😊

    Wie genau hast du das jetzt zuletzt gemeint?

    Diese Untersuchung: „Es ist eindeutig, Yara Daniela existiert nur in Gedanken und identifiziert somit auch mit dem Körper.“ Die ist klar und da gibt es keine Zweifel.

    Auf deine Frage: Was genau geht verloren, wenn Yara Daniela nur in den Gedanken existiert?

    Meine Antwort: „Ich kann nur eine Annahme starten, da es ja im Moment nur in kurzen Momenten für mich so ist und in diesen Momenten ist nichts verloren. Es fehlt an nichts, wenn Yara Daniela gedanklich nicht existiert. Tätigkeiten passieren weiterhin, Gedanken tauchen auf, Sinne usw“

    Es ist verwirrend geschrieben und gehe jetzt einfach nochmals auf deine Frage ein.

    Was genau geht verloren, wenn Yara Daniela nur in den Gedanken existiert?

    Es geht die Identifikation verloren, Yara Daniela zu sein und ein Körper zu sein Es geht verloren die Identifikation mit den Gedanken, die gedacht werden, sowie die Schmerzen die gelitten/gespürt werden und als mein angenommen werden. Es geht verloren, die zu sein, der all die Sinneseindrücke gehören, die sie wahrnimmt. Es geht verloren Yara Daniela zu sein mit ihren Gefühlen die sie durchlebt, erleidet, genießt … und als ihre innere Welt wahrnimmt. Es geht die Identifikation verloren mit dem tun müssen, um zu und somit geht der Stress und die damit verbundene Überforderung verloren bzw. sie gehört niemandem mehr. Yara Daniela, der Gedanke welcher zu einem komplexen Geflecht/Konzept wurde, geht verloren. Die Annahme und der Glaube, die zu sein, eins mit ihrem Körper geht verloren.

    Wie sieht die Yara aus, die nur in Gedanken existiert? Was macht sie, was hat sie für Aufgaben?

    Die Yara, die in Gedanken existiert, sieht nicht mal so aus, wie das, was im Spiegel zu sehen ist. Yara in Gedanken ist eine Wunschvorstellung, oder doch ein traumatisiertes Häufchen Elend, aber auch eine wonder Woman die geliebt werden will und glaubt alle Wünsche von anderen erfüllen zu können, sie ist die Liebe – die nur Gutes will sowie tut und auf den Planet Mutter Erde aufpasst, sie gibt ihr aller bestes als Mutter, im Job und überhaupt, jedoch wenn ihr etwas nicht gefällt, kann sie es eiskalt ignorieren oder rebellieren. Yara Daniela existiert in soviel gedanklichen Formen, wie es Blätter am Baum gibt 🫣😬 …. Da könnte ich jetzt weiter schreiben und die weiße Fläche füllen 😊

    Und Yara Daniela hat sehr viele Aufgaben deshalb ist sie sehr beschäftigt und oft überfordert: Also sie ist Mutter, dh sie ist für zwei Kinder alleine verantwortlich. Sie nährt sie, sie hält das Zuhause in Ordnung, putzt, organisiert alles für sie und für sich selbst und für sie als Familie mit allem was dazugehört. Yara Daniela ist Tochter, Schwester, sie ist österreichische Staatsbürgerin die ihre Pflichten erfüllen muss, sie muss Geld verdienen, einkaufen, kochen und zwar was gesundes und auf Allergien und Unverträglichkeiten achtgeben und dies mitbedenken, sie pflegt ihre Kinder wenn sie krank sind, tut alles dass es ihnen gut geht und an nichts fehlt, sie hat die Fäden des Lebens in der Hand und muss alles tun und kontrollieren, damit es so ist, wie sie sich ihr Leben und das ihrer Kinder vorstellt.

    Das könnte jetzt eine never ending story werden, ich verschone Dich und Christiane 😊

    So gut, dass du so aufmerksam warst, Johannes und du mich noch mal gebeten hast, genau hinzuschauen und die Missverständnisse zu klären! Finde die drei Fragen sehr gut und die könnte ich immer wieder mal für mich beantworten 😊. Die Absurditäten werden geklärt.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4574
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, danke für deine Antwort! Ja, interessant, da ist sie schon wieder die Traurigkeit.

    Es ist einfach nur Trauer, ohne großartig viel Gedanken, ein stilles traurig sein.

    Was genau geht verloren, wenn Yara Daniela nur in den Gedanken existiert?

    Spontan würde ich sagen, gar nichts. Schaue aber genau hin und lass es mal wirken.

    Ich kann nur eine Annahme starten, da es ja im Moment nur in kurzen Momenten für mich so ist und in diesen Momenten ist nichts verloren. Es fehlt an nichts, wenn Yara Daniela gedanklich nicht existiert. Tätigkeiten passieren weiterhin, Gedanken tauchen auf, Sinne usw

    Bemerke keine Einschränkung, kein verloren gehen von etwas, außer das vielleicht Ballast wegfällt und die Annahme, Ich/Yara Daniela muss das Leben aufrecht erhalten, auch das der Kinder.

    Es geht nichts verloren, wenn Yara Daniela gedanklich nicht existiert. Es geht auch nichts verloren wenn Yara Daniela gedanklich keine Mutter ist.

    Habe noch eine Frage. Beim letzten Zoom Treffen realisierte ich, dass Christiane ein Buch geschrieben hat, ja sogar zwei, könnte ich das im Moment lesen? Wenn ja, wäre eines der beiden Bücher passender für die Untersuchung?

    Liebe Grüße!
    Yara

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