Yara

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  • als Antwort auf: Begleitung Yara #4692
    Yara
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    Guten Morgen, lieber Johannes!

    Leider wurde beim absenden die Nachricht gelöscht. Dh ich gehe im laufe des Tages nochmal auf alles ein. War angemeldet, aber kA warum das manchmal passiert.

    Bis später und liebe Grüße!
    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4690
    Yara
    Teilnehmer

    Hallo liebe Christiane und lieber Johannes!

    Danke für eure sonntägliche Antwort 🤗😊

    Wo existiert die Erlebende, die Gedanken als ihre Gedanken glauben könnte?

    Es existiert keine Erlebende, die Gedanken hat und diese glauben könnte. Es passiert Erleben. Erleben von Gedanken, erleben von Schmerz, erleben von Hitze. Liege an der Sonne und plötzlich sagte Ich: bohhh, ist mir heiß! Ich untersuchte das: ist mir heiß! Es ist das erleben von einem Sinneseindruck der brennt und schwitzen passiert. Es ist ein erleben. Es ist nicht Meine Hitze, nicht Mein brennen.

    Erzähl doch gern nochmal mehr darüber, was du erlebt hast, als du gesehen hast, dass da kein Ich ist.

    Es war ein Moment in dem ich klar sah, es gibt kein Ich, es ist kein Ich zu sehen. Viel mehr war da nicht, aber es ist ein Glaube an das Ich abgefallen. Es passieren immer wieder Gegebenheiten in denen die Identifikation nicht gegeben ist. Wobei die Identifikation auch nur erleben dieser ist.

    Vor zwei Tagen ging ich ins Badezimmer und da ist ein Spiegel und ich sah Mich, aber nicht mich, so wie ich mich immer sehe im Spiegel. Es war eine leere Hülle. Oder das Flöten im Freien oder mit offenem Fenster, das wäre vorher nicht gegangen und wollte es aber immer wieder probieren, zu flöten auch wenn mich wer hören und sehen kann. Da war so eine Scham, ein stoppen, es ging nicht und wenn mal kurz, dann mit starken Gefühlen und Selbstkritik. Jetzt mache ich es, aber und es ist kaum vorstellbar, wie das nicht möglich war.

    Ja das sehen, es gibt kein Ich, war klar, die Auswirkung subtil und immer wiedermal klarer. Aber das da jetzt weiter nach dem Ich gesucht wird, wie ich das letzte Woche tat, fühlt sich an, als ob ich was weggeschmissen habe und im Müll liegen sah, aber immer noch danach suche. Es wurde klar, das könnte ich sicher bis an das Lebensende dieses Körpers machen und ich würde somit eher nicht aufwachen.

    Das wurde durch die viele Fragerei klar, die bei mir aufkamen, letzte Woche. Fragen wie die von heute sind aber gut, um alles aus zu misten 😊

    Vielen Dank euch und einen lieben Gruß!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4688
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!
    Ich habe gesehen, dass da kein Ich ist.

    Das ich nun immer noch danach suche, heißt das ich glaube die Gedanken sind Meine Gedanken. Da können nun bis zum Tode dieses Körpers, Gedanken kommen wie: da ist aber schon noch ein Ich/Nikolaus, oder 🧐🤪😊

    Da ist kein Ich und alles andere sind Gedanken, Sinneswahrnehmungen die da sind bis der Körper vergeht.

    Liebe Grüße!
    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4687
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Danke, es geht mir gut! Gestern war ich dann noch ne Zeit lang sehr unruhig, suchend, so hat es sich angefühlt und ich bemerkte dadurch, das da wirklich was passiert ist.

    Und später kam nochmal ein Schub von Klarheit rein, und das würde ich gerne mit dir teilen und besprechen, um mögliche neu gebildete Konstrukte zu vermeiden 😊. Mir wurde klar, dass es hier nur um das Ich geht. Es geht nicht darum was zu verändern oder loszulassen, wobei natürlich ein Glaube hinderlich sein kann, damit ich hier ankomme wo ich jetzt bin, das heißt das war ein wichtiger Prozess. Aber im Prinzip schaue ich nur nach dem Ich und das wurde auch noch mal sehr klar, und somit kommt nix neues dazu, sondern es fallen eigentlich eher Konzepte, Glauben, Interpretationen, … weg. Was auch immer erlebt wird, ist wie es ist, aber ich frage: wer erlebt das? Oder, wo ist das Ich das das Erlebnis erlebt.

    Es klingt nicht sehr spannend, oder nach mehr Klarheit, aber es ist so. Es wurde vereinfacht, so fühlt es sich an. Oder ja nüchterner. Es passiert jetzt viel Untersuchung. Und da ist gerade Schmerz in der Schulter. Wo ist das Ich? Empfindet jemand den Schmerz? Wer erlebt den Schmerz? Und es passiert jetzt auch von selber richtiges suchen nach dem Ich. Hinter mir, über mir, am Körper unter dem T-Shirt, …

    Eigentlich sind wir wieder am Anfang, aber mit mehr Klarheit, um was es wirklich geht 😊🤗

    Vielleicht hast du mir bzgl, der Untersuchung oder der Fragen noch ein paar Tipps, weil da viel Untersuchung passiert, sind auch manchmal nicht so klare Fragen da oder es hat den Anschein es könnte so ne Art fragender Automatisms geschehen.

    Herzlichen Dank für eure Begleitung, lieber Johannes und liebe Christiane ❣️

    Liebe Grüße von mir!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4684
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Es geht jetzt darum loszulassen was ich all die Jahre des self inquiry gehört und empfunden habe. Ja, hier geht es nur um Gedanken und um die 5 Sinneseindrücke. Puhhh, ok da funkt es jetzt richtig ⚡️💥🔥

    Fühlt sich heftig an, und es war Verwirrung, Verzweiflung und Frustration da, aber die Klarheit um was es hier geht, tauchte auch wieder auf und ich schaue wieder weiter 🤗

    Und es wäre super hilfreich, wenn du mir erstens beschreibst, ob und wie du diese Übung gemacht hast und dich gerne nochmal damit hinsetzt, es liest und es einfach nochmal so machst, wie ich es beschrieben habe, und mir dann genau beschreibst, nachdem du untersucht hast, was du konkret gemacht hast und was du finden konntest.

    Ich habe die Übung gemacht und ich nahm denken, hören, sehen, … wahr. Und ich nahm es nicht vom Ich aus wahr, sondern von der Instanz, die alles mitbekommt, aber nicht das Ich ist. So meine Wahrnehmung zu dem Zeitpunkt. Diese Wahrnehmung/Instanz ist immer da und das habe ich versucht in Worte zu packen. Somit passierte auch Interpretation.

    Beginne jetzt die Übung nochmal.

    Wo ist etwas wie eine „wahrnehmende Instanz“, die das erfährt, zu finden?

    Saß da und die Untersuchung begann und dieses Mal wurde alles reduziert und nur geschaut was da wirklich ist. Das kam raus:

    Hören, sehen, … ist da, aber nur das. Schaue genau nach, aber niemand ist zu finden. Es gibt nur Sinneseindrücke. Alles andere wäre ein Gedanke der interpretiert.

    Sehr ernüchternd, aber ja, klar und super einfach 😊 nur das was da wirklich ist.

    Wo ist die Sehende oder Denkende wirklich zu finden?

    Ich sitze da und schaue nach, auf sehr einfache Art und Weise. Super reduziert, ohne gewohntem Schnickschnack/Interpretation.

    Finde weder eine Sehende noch finde ich eine Denkende. Sehen, Gedanken, hören, spüren ist da. Alles weitere wäre wieder Interpretation.

    Hier der zweite Teil mit der Kennzeichung G und E

    Also, wenn es klar zu sehen ist, dass es kein Ich gibt, woher kommt es dann plötzlich?
    Es hat nur den Anschein, es sei das Ich plötzlich wieder da. (G) Es taucht mit dem Glauben auf: Ich bin ich mir gehört die Wahrnehmung und Ich muss erhalten bleiben und erhalten. (G) Der Glaube sieht die Welt durch den Ich/Mir/Mein Filter und das scheint dann so als ob das ich plötzlich wieder da ist. (G)

    Wo bist DU, die die Erfahrung von Stille macht?
    Leben erfährt sich selbst. (G) Das kam jetzt aus dem nichts 🙂 (G)
    Weil, wenn mal wieder klar wird zwischendurch, da ist kein Ich, (G) dann sehe ich wie sich der Köper bewegt und das ist ein anderes sehen, ein anderer Blick und ganz präsent – hier, voll und ganz da. (G+E) Neutral, offen für NUR DAS was da ist – direkte Wahrnehmung. (G)

    Obwohl es denn Anschein hat, ich habe gar nichts erkannt, weil die Gewohnheit des Alltags wieder so wirken kann als ob, (G) und dann kein Unterschied zu vorher zu bemerken ist, (ganz subtil jedoch schon), (G) sowie ein observiert sein vom Gedankenstrom der einen mitreißt, (G) ist es jetzt wieder so klar zu sehen, diese direkte Wahrnehmung ohne dem Filter Ich bin Ich zu sein. (E+G)

    Wo bin ich? Bin da, war immer da. (G) Es gibt nur einen Filter der über dem was da ist, was lebt, was wahrnimmt eingebläut, eingeübt und geglaubt wurde und wird und das direkte erleben zu verdrängen scheint. (G)

    Wo ist etwas wie eine „wahrnehmende Instanz“, die das erfährt, zu finden?
    Es ist eine Instanz da, immer schon, die ist immer präsent und hat sich in keinster Weise verändert. (G) Die ist jetzt nicht anders, als zu dem Moment wo ich ein Kleinkind bin. (G) Da gibt es keinen zeitlichen Unterschied, kein verändern. (G) Die Instanz bekommt alles mit. Gedanken, Sinneseindrücke, Glaube, … (G)

    Auch ob ich benebelt bin durch den Glaube/Filter Ich zu sein, auch wenn Substanzen ins Spiel kommen wie Alkoholvergiftung, Marihuana, LSD, Pilze, Krankheit … die Instanz sieht direkt alle möglichen Zustände aus einer direkten neutralen Wahrnehmung, sowie auch das vergessen von etwas. (G)

    Eine Instanz die auch nicht weltliches wahrnehmen kann, sieht, spürt, hört, … was nicht für alle wahrnehmbar ist, vielleicht andere Seins Ebenen. (G) Die Instanz ist auch da wenn Ich schlafe, denn das wurde aus der Instanz auch schon wahrgenommen und diese direkte Wahrnehmung speichert und das Ich kann dann darüber sprechen und eine Geschichte erzählen. (G)

    Wo sie aber genau ist, kann ich nicht erkennen. (G) Sie erschließt sich dem hier, was da ist. (G)

    Wo ist die Sehende oder Denkende wirklich zu finden?
    Außerhalb und innerhalb dessen, örtlich kann ich sie nicht festlegen. (G) Sie ist in allem enthalten, bzw. alles was ist, ist sie aber es wirkt auch darüberhinaus. (G)

    Dort wo sehen und denken und alles andere passiert/ist, da ist sie (zu finden). (G) Sie ist da vor allem, so wirkt es. (G) Die Instanz ist da um wahrzunehmen. (G) Ob vor allem, weiß ich nicht, das ist nicht klar zu sehen, es wirkt so. (G)

    Lese gerade nochmal alles durch und erkenne das was da alles wahrnimmt, auch das was den Anschein hat nicht präsent zu sein, das was im gewohnten Trott ist, ja das ist jetzt klar zu sehen 😳🥰🫢🥳 (G) Bin ich die Instanz? (G)

    Lieber Johannes, das war nicht einfach, aber nach einigen Starts, kam dann doch Klarheit, was wir hier machen. Somit durfte alles andere abfallen.

    Danke für deine Geduld! Liebe Grüße!

    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4683
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, Danke für deine Antwort!

    Bemerke während ich deine Nachricht durch gehe, und meine Nachricht beginne zu überarbeiten, dass ich immer verwirrter und verwirrter werde.

    Du schaust einfach nur, was Du erleben und finden kannst, und darüber hinaus gibt es nichts anderes, das richtig oder falsch sein könnte.

    Wie meinst du das genau?
    Und dann würde ich noch gerne wissen was du mit Instanz meinst, denn das hat für mich nichts mit dem Ich zu tun. Oder meinst du das Ich? Beschreibe in meiner Nachricht alles, was von der Instanz wahrnehmend ist, nicht vom Ich, sondern von etwas ewig stillen, was alles wahrnimmt.

    Und habe begonnen, hinter die Sätze E und G zu stellen, und bemerke wie schwer das ist, denn ja es gibt viele G‘s 🫣 aber manchmal ist es weder noch. Denn die Instanz ist nicht von Gedanken kreiert und nicht mit Sinneseindrücken wahrnehmbar.

    Brauche noch etwas mehr Klarheit, bitte, um auf deine Nachricht einzugehen. Ansonsten habe ich das Gefühl verstanden zu haben, wie du die Antwort gerne hättest.

    Herzlichen Dank und einen lieben Gruß!

    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4681
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Kenne mich nicht wirklich aus im Moment.
    Als ich dir antwortete, war wieder alles so klar. Ging anschließend einkaufen und auf dem Fahrrad war der Blick auf ein bewegliches Gemälde mit eben dieser direkten Sicht und als Gesamtkunstwerk als Spiel des Lebens zu sehen. Am nächsten Tag ist es aber wieder, als ob nichts anders ist, und doch ist es etwas anders. Bin entspannter (nehme aber auch gerade passionsblume zum schlafen, seit ca 3 Wochen und zu Beginn bemerkte ich nichts, jetzt aber ist wirklich eine Relaxtheit in mein System getreten. Das Fläschchen ist bald aus und dann setze ich es ab, um zu schauen, ob es nur die passionsblume war). Könnte es aber auf das Erkennen auch zurück ziehen, aber halt auch auf die Tropfen 🤷🏼

    Es ist klar zu sehen da ist kein Ich, es ist klar zu sehen es spielt Leben durch alles durch und meine Gedanken haben sich auch beruhigt seit Samstag. Meistens höre ich sie und ich kann fragen wem sie gehören oder wem sie helfen.

    Auf der einen Seite ist es klar und doch fühlt es sich nicht verändert/anders an außer beim erkennen selber und ein paar Stunden später.

    Weißt du zufällig von was ich spreche und wenn ja, kannst du da bitte etwas dazu sagen?

    Liebe Grüße!
    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4680
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Danke für deine Nachricht! Schaue gerne wieder hin, denn es kann den Anschein haben, als ob die Klarheit abflacht, aber da steige ich nicht voll drauf ein. Wenn ich schaue ist kein Ich da, aber nicht mehr immer ganz klar, wenn ich nicht schaue scheine Ich im gewohnten Trott zu sein.

    Also, wenn es klar zu sehen ist, dass es kein Ich gibt, woher kommt es dann plötzlich?

    Es hat nur den Anschein, es sei das Ich plötzlich wieder da. Es taucht mit dem Glauben auf: Ich bin ich mir gehört die Wahrnehmung und Ich muss erhalten bleiben und erhalten. Der Glaube sieht die Welt durch den Ich/Mir/Mein Filter und das scheint dann so als ob das ich plötzlich wieder da ist.

    Wo bist DU, die die Erfahrung von Stille macht?

    Leben erfährt sich selbst. Das kam jetzt aus dem nichts 🙂
    Weil, wenn mal wieder klar wird zwischendurch, da ist kein Ich, dann sehe ich wie sich der Köper bewegt und das ist ein anderes sehen, ein anderer Blick und ganz präsent – hier, voll und ganz da. Neutral, offen für NUR DAS was da ist – direkte Wahrnehmung.

    Obwohl es denn Anschein hat, ich habe gar nichts erkannt, weil die Gewohnheit des Alltags wieder so wirken kann als ob, und dann kein Unterschied zu vorher zu bemerken ist, (ganz subtil jedoch schon), sowie ein observiert sein vom Gedankenstrom der einen mitreißt, ist es jetzt wieder so klar zu sehen, diese direkte Wahrnehmung ohne dem Filter Ich bin Ich zu sein.

    Wo bin ich? Bin da, war immer da. Es gibt nur einen Filter der über dem was da ist, was lebt, was wahrnimmt eingebläut, eingeübt und geglaubt wurde und wird und das direkte erleben zu verdrängen scheint.

    Wo ist etwas wie eine „wahrnehmende Instanz“, die das erfährt, zu finden?

    Es ist eine Instanz da, immer schon, die ist immer präsent und hat sich in keinster Weise verändert. Die ist jetzt nicht anders, als zu dem Moment wo ich ein Kleinkind bin. Da gibt es keinen zeitlichen Unterschied, kein verändern. Die Instanz bekommt alles mit. Gedanken, Sinneseindrücke, Glaube, …

    Auch ob ich benebelt bin durch den Glaube/Filter Ich zu sein, auch wenn Substanzen ins Spiel kommen wie Alkoholvergiftung, Marihuana, LSD, Pilze, Krankheit … die Instanz sieht direkt alle möglichen Zustände aus einer direkten neutralen Wahrnehmung , sowie auch das vergessen von etwas.

    Eine Instanz die auch nicht weltliches wahrnehmen kann, sieht, spürt, hört, … was nicht für alle wahrnehmbar ist, vielleicht andere Seins Ebenen. Die Instanz ist auch da wenn Ich schlafe, denn das wurde aus der Instanz auch schon wahrgenommen und diese direkte Wahrnehmung speichert und das Ich kann dann darüber sprechen und eine Geschichte erzählen.

    Wo sie aber genau ist, kann ich nicht erkennen. Sie erschließt sich dem hier, was da ist.

    Wo ist die Sehende oder Denkende wirklich zu finden?

    Außerhalb und innerhalb dessen, örtlich kann ich sie nicht festlegen. Sie ist in allem enthalten, bzw. alles was ist, ist sie aber es wirkt auch darüberhinaus.

    Dort wo sehen und denken und alles andere passiert/ist, da ist sie (zu finden). Sie ist da vor allem, so wirkt es. Die Instanz ist da um wahrzunehmen. Ob vor allem, weiß ich nicht, das ist nicht klar zu sehen, es wirkt so.

    Lese gerade nochmal alles durch und erkenne das was da alles wahrnimmt, auch das was den Anschein hat nicht präsent zu sein, das was im gewohnten Trott ist, ja das ist jetzt klar zu sehen 😳🥰🫢🥳 Bin ich die Instanz?

    Wünsche dir und euch allen ein feines Wochenende!

    Liebe Grüße von mir aus Wien!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4678
    Yara
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    Lieber Johannes!

    Klingt so, dass du viel Meditations Erfahrung hast, was ich von mir nicht behaupten kann, dieses in Stille gefallene, ist was neues für mich. Ja stimmt, das kann sich ändern und können Phasen sein 😑 danke für den Hinweis!

    Was genau ist das eigentlich, was sich aufgelöst haben könnte?

    Der Glaube/Gedanke, es gäbe ein Ich, hat sich aufgelöst.

    Es ist grundsätzlich nicht viel anders, außer das während des Tages immer wieder klar wird, dass das Leben durch diesen Körper fließt bzw Bewegung stattfindet. Da ist kein Ich, das der Köper ist und Gedanken glaubt, oder wenn schon, stört es niemanden. Es ist subtil, aber klar zu sehen, es gibt kein Ich. Jedoch habe ich die Stille schon als eine Erfahrung erlebt und nicht so klar, wie du das schreibst, dass sie niemand erlebt. Auf das freue ich mich 🤗

    Was aber schon ist, sehe nicht mehr von einem Ich aus, sonder sehe das was da ist. Hmmm, wie kann ich das beschreiben? Das Sehen sieht sehen. Sehe nicht mehr aus/von dem Ich heraus, sehe Bewegung die nicht vom Ich stammt, allerdings ist es nicht ständig bewusst.

    Wünsche dir eine gute Nacht 🌙

    Alles Liebe

    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4673
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, ich war ja am Samstag singen und plötzlich wurde ich sehr müde und da ich die Texte von den Kirtans auch nicht kannte bin ich in Stille verfallen. Bemerkte schon, dass ich so eine Stille gar nicht kannte, und habe es schon mal kurz in Verbindung gebracht, das da kein Ich ist.

    Jetzt bin ich wieder in diese Stille gefallen und sie ist sehr still, auffällig still 🤭

    Kennst du das?

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4672
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Kannst du mir zu dieser Geschichte noch ein bisschen mehr sagen?

    Die Geschichten die aufpoppen haben weniger Gewicht, dh mental steig ich nicht auf Gedanken ein, die dieses Erkennen abwerten wollen. Es ist ein Gefühl von „egal“ eingetreten. Bin ingesamt lockerer in mehreren Situationen zu Hause. Gestern war es jedoch wieder etwas intensiver, da war mir nicht so egal und habe die Kinder des öfteren klar aufgefordert, von ihren Besuchen usw., zusammen zu räumen und da kam der Gedanke: oh heute spüre ich gar nichts mehr davon und spüre auch nicht mehr das etwas anderes ist. Aber auch das habe ich nicht geglaubt und es wurde klar, das Leben spielt jetzt aber genau so durch mich durch und gut das da Klarheit mit den Kids ist, denn es ist deren Sache.

    Ich kann es nicht wirklich beschreiben, weil wie gesagt es ist subtil und ob das jetzt wirklich das auflösen der Ichillusion war, glaube oder weiß ich nicht, aber es ist ein Erkennen und es integriert sich.

    Yara Daniela ist da, sie ist ein Teil vom Ganzen, eigentlich ein Ausdruck von vielen verschiedenen Ausdrücken und deshalb hat etwas an Gleichgültigkeit gewonnen. Vorgestern wurde auch klar, wenn da (also bei mir) kein Ich ist, ist nirgendwo ein Ich und doch hat die Gewohnheit im Umgang mit meinen Kids nicht so gewirkt, als ob das schon gelebt wird 😊

    Also fühlt es sich so an, als ob da ein Ich wäre, obwohl du weißt, dass da kein Ich ist?

    Ja, so fühlt es sich an, aber nicht in jedem Moment bewusst. War jetzt zB in einen Gedankenstrom involviert und plötzlich kam die Frage: wem gehören die Gedanken, und dann sehe ich wie Leben durch mich passiert und sehe die Tätigkeit. Das beobachtete ich jetzt schon öfter.

    Vielen Dank euch und liebe Grüße aus Wien!
    Yara

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4670
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, bemerke schon eine Veränderung. Es ist Scham weggefallen, es fühlt sich irgendwie leichter an. Ich habe draußen geflötet und jetzt mit offenem Fenster, das wäre nicht möglich gewesen, obwohl ich mir das Thema und die Angst schön länger anschaue, ging es heute als ob es nie anders war.

    Merke irgendwie mehr Akzeptanz. Aber alles ohne Aufregung oder Überschwänglichkeit.

    Und doch ist jetzt gerade ne große Freude da, das zu realisieren und mit dir zu teilen.

    💓♥️💓

    🙏🏼🙏🏼🙏🏼

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4669
    Yara
    Teilnehmer

    Da fehlt noch was wichtiges 😊 auch die Rolle und die Muster die bei mir durch spielen sah ich. Nicht zum ersten Mal, aber wieder klarer.

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4668
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, es war ganz klar, während ich mich setzte, war es klar zu sehen, mit einem Lächeln, ja es ist nicht zu sehen, das Ich ist nicht sehbar und es dämmerte mir und es wurde klar was mit dem sehen gemeint ist. Es war bzw ist eine Erleichterung zu bemerken.

    Jetzt gibt es immer wieder Momente wo ich hinsehen kann und die Klarheit wieder präsent da ist. Da ist kein Ich, nicht existent.

    Gestern Abend wurde mir auch an einem Ort mit vielen Menschen klar, wie perfekt alle ihre Rollen spielen und die Muster dieser.

    Es war ein klares sehen, aber eher subtil wahrgenommen. Und ich könnte jetzt in eine Geschichte gehen, die sagt aber und jetzt ist es aber wieder, aber diese Geschichte hat kein Gewicht.

    Danke dir fürs fragen 🤗🥰😑
    und wünsche dir ein schönes Wochenende!

    als Antwort auf: Begleitung Yara #4666
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, mir wurde gerade klar was mit dem sehen gemeint ist 😳

    Das Ich ist nicht zu sehen! Auch Gedanken und Gefühle sind nicht zu sehen. Es ist nichts da. Vielleicht steht eine Idee im Raum, aber die hat keine Realität. Das Ich ist nur eine reine Fiktion.

    Es ist nicht greifbar, nicht da und man könnte es nicht mal logisch erklären.

    Die Sinneseindrücke, außer vielleicht das sehen selbst, sind auch nicht zu sehen. Doch haben sie mehr Realitätsbezug, wird eine Orange geschält, duftet es, wird etwas gehört, können es im Normalfall alle hören die da sind, sehen auch, aber der Gedanke und das Gefühl, kann nicht nachvollzogen werden, wir haben nur eine Sprache/Kultur dafür entwickelt, dass wenn ich von einem nahestehenden Tod spreche, fühlen die meisten Trauer, aber in einer anderen Kultur sind sie glücklich darüber und freuen sich über den Tod ihrer Lieben.

    Das Ich ist nicht zu sehen. Es halt null Substanz, deshalb nicht real da. Was hat wirklich Substanz 😊

    Danke!

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