Begleitung Yara

  • Dieses Thema hat 62 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 1 Tag von Yara aktualisiert.
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  • #4536
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, noch ne kurze Meldung vorm schlafen zum Ego 😉

    Das Ego ist stellvertretend, für: da ist jemand, und ich bin die tuende, die wählende, die die einen freien willen hat.

    Good Night 🌙

    #4537
    Yara
    Teilnehmer

    Sorry, noch mehr Klarheit.

    Die Ichillusion könnte man auch als Ego bezeichnen.

    #4558
    Johannes Fischer
    Moderator

    Liebe Yara,
    Danke für deine ausführlichen Antworten 😊

    Genau, das Ego ist einfach ein anderes Wort für die Ich-Illusion.👌

    Das Ego ist ein entstandenes Struktur/Muster, das immer wieder abgespielt wird und an Verschnörkselungen wächst. Es ist, als ob es ein Eigenleben wurde, ein eigener Wille entstand, der glaubt er sei der, der hier tut.

    Es ist ein Speicher der berechnet, sammelt, erinnert, etikettiert, leugnet, glaubt, kreiert und so weiter. Ist es das was durch die Ichillusion die scheinbare Wirklichkeit verliert? Das Ego wird nicht gebraucht um individuelle zu sein!

    Ehrlich gesagt, bemerke ich, dass ich keine Ahnung habe.

    Nimm dir mal Zeit und durchsuche deinen ganzen Körper präzise nach diesem Ego und schau, wo genau es wirklich ist.

    Schau wirklich überall. Und vor allem auch so, wie Christiane am Montag sagte, hinter den Ohren und auch im Nacken nachschauen. 😊

    Viele Grüße Johannes

    #4559
    Yara
    Teilnehmer

    Guten Morgen, lieber Johannes!

    Alles mögliche wurde untersucht. Wanderte von einem Ort in mir, an mir und auch um mich herum und nirgendwo war das Ich/Ego zu finden. Ich suchte und suchte, rief nachdem ICH, wouw und plötzlich war es leer. Bin erschrocken, schaute aber gleich nochmals hin und Ich fühlte sich wie ein leerer Gegenstand an, es war leer.

    Was mir in der Untersuchung auch auffiel, wenn kein Ich zu finden war, ist aber ein, da sein.

    Habe vor ein paar Monaten die Flöte in die Hand genommen die bei uns herum lag und fing einfach an zu spielen ohne musikalische Kenntnisse. Die Hinweise, die Christiane am Montag dem anderen Johannes gab, nahm ich mit. Und es ist faszinierend, es klingt seitdem viel besser, merke aber auch wenn das Ich sich scheinbar einschleicht und schaue auch unter dem spielen nach, wem die Finger gehören und weitere Körperteile, Bewegung, …

    Danke für das wertvolle begleiten 🤗🥳

    Liebe Grüße von mir!

    #4560
    Johannes Fischer
    Moderator

    Hallo Yara,

    ich finde, du hast echt gut gesucht, und ich verstehe gut, wenn du sagst, dass du dich erschrocken hast, als du diese Leerheit des Ichs gesehen hast. Wie geht es dir jetzt damit?

    Die Hinweise, die Christiane am Montag dem anderen Johannes gab, nahm ich mit. Und es ist faszinierend, es klingt seitdem viel besser, merke aber auch wenn das Ich sich scheinbar einschleicht und schaue auch unter dem spielen nach, wem die Finger gehören und weitere Körperteile, Bewegung, …

    Spiel doch, sobald du magst, nochmal Flöte und schau genau, was passiert, wenn sich das Ich scheinbar wieder einschleicht.

    Wenn du das Gefühl hast, das Ich schleicht sich ein, schau hin. Was genau schleicht sich gerade ein – oder geht vielleicht gerade weg?

    Viel Freude beim Spielen und untersuchen 😊

    #4561
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Danke dir! Ja es macht mir Freude sie zu spielen, und zu untersuchen!

    Wie geht es dir jetzt damit?

    Es war ein interessanter Einblick. Wie es mir damit geht, kA, aber auf alle Fälle nicht schlechter 😉 🤭 Es bewirkt was in meiner scheinbaren Realität. Bemerke, dass ich nicht mehr alles ausspreche, was an Gedanken hochkommt. Es wird immer etwas absurder, den Gedanken zu glauben.

    Es ist eine neue Wahrnehmung dazugekommen und es kam die Idee: vielleicht gibt es deswegen Roboter, denn so fühlte es sich an, leblos. Ein leeres Ding. Welches bespielt wird mit einem Ich, programmiert auf Eigen“leben“ bzw. „Wirksamkeit“. Verblüffende Ähnlichkeit, Mensch und Roboter 😊

    Wenn du das Gefühl hast, das Ich schleicht sich ein, schau hin. Was genau schleicht sich gerade ein – oder geht vielleicht gerade weg?

    Also es schleicht sich ein Gedanke ein, oder mehrere, Gefühle können es aber auch sein, bzw. ein Gefühl das sich anfühlt wie, das bin Ich, bin der Köper, bzw einfach nur das Gefühl von, da ist noch was/jemand, also da bin ich. Andere Gefühle die durch die Musik erzeugt werden, können da sein, aber sie sind einfach nur da. Wobei auch Gefühle auftauchen können die sich an das Ich andocken, oder das Ich dockt an sie an, weil Erinnerung passiert. Es kann auch Schmerz auftauchen, auch der ist einfach nur da, oder kann als Mein Schmerz geglaubt werden. Jedoch sind alle Gedanken da, um das Ich zu erzeugen., Identifikation passieren zu lassen. Nein das kann ja gar nicht sein! Ihr habt ja auch Gedanken, dh auch die müssen nicht am Ich andocken 🤔

    Es ist eine ganz subtile, aber lange geübte/gebildete Identifikation mit etwas, also mit Ich. Ich bin der Körper, ich bin die, die da jemanden darstellt, ein extrem komplexes Konstrukt. Und es wird nicht in Frage gestellt, so echt scheint es.

    Ein Gedanken, aber auch ein Gefühl, sowie die Sinne können die Identifikation auslösen. Etwas z
    zusätzliches erscheint, also Ich/jemand, welches auf das, was schon da ist übergestülpt wird.

    Wenn ich dann nicht mehr identifiziert bin (wie du sagst: etwas geht weg) fühlt es sich aber nicht an, als ob was weggeht/wegfällt, Es fühlt sich nicht weniger an. Bemerke nur, wenn Identifikation passiert, dann kommt was dazu, Ich plus …. Schwups, ist Sie wieder da, aufgesetzt, auf das was ist. Sie/Ich – ein immerwährend wachsendes, riesiges Konzept welches über das Sein gezogen, geschmiert, interpretiert und geglaubt wird! Es entsteht Geschichte und Zukunft und das schwingt auch noch mit.

    Wouw, und jetzt?! 🤔 muss das noch genauer betrachten.

    Sitze gerade da und feile die Nägel. Es ist einfach nur Nägel feilen, nichts mehr. Plötzlich bemerkte ich, wie ich in einem Gedankenfluss absorbiert war, da bemerkte ich, Identifikation. War die Identifikation schon da als ich unbemerkt im Gedankenfluss war? Das weiß ich nicht, allerdings war ich nicht präsent, nicht da, am Nägel feilen. Irgendwo verschwunden, unbewusst im Fluss der Gedanken, die ich jetzt nicht mal aufzählen könnte. Wo war ich da gerade? Ausgeblendet vom Leben in einer aufgesetzten Scheinwelt.

    Danke fürs lesen! Wünsche dir einen schönen Sonntag und sende liebe Grüße nach Xanten!

    Yara Daniela

    #4564
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Danke dir! Ja es macht mir Freude sie zu spielen, und zu untersuchen!

    Wie geht es dir jetzt damit?

    Es war ein interessanter Einblick. Wie es mir damit geht, kA, aber auf alle Fälle nicht schlechter 😉 🤭 Es bewirkt was in meiner scheinbaren Realität. Bemerke, dass ich nicht mehr alles ausspreche, was an Gedanken hochkommt. Es wird immer etwas absurder, den Gedanken zu glauben.

    Es ist eine neue Wahrnehmung dazugekommen und es kam die Idee: vielleicht gibt es deswegen Roboter, denn so fühlte es sich an, leblos. Ein leeres Ding. Welches bespielt wird mit einem Ich, programmiert auf Eigen“leben“ bzw. „Wirksamkeit“. Verblüffende Ähnlichkeit, Mensch und Roboter 😊

    Wenn du das Gefühl hast, das Ich schleicht sich ein, schau hin. Was genau schleicht sich gerade ein – oder geht vielleicht gerade weg?

    Also es schleicht sich ein Gedanke ein, oder mehrere, Gefühle können es aber auch sein, bzw. ein Gefühl das sich anfühlt wie, das bin Ich, bin der Köper, bzw einfach nur das Gefühl von, da ist noch was/jemand, also da bin ich. Andere Gefühle die durch die Musik erzeugt werden, können da sein, aber sie sind einfach nur da. Wobei auch Gefühle auftauchen können die sich an das Ich andocken, oder das Ich dockt an sie an, weil Erinnerung passiert. Es kann auch Schmerz auftauchen, auch der ist einfach nur da, oder kann als Mein Schmerz geglaubt werden. Jedoch sind alle Gedanken da, um das Ich zu erzeugen., Identifikation passieren zu lassen. Nein das kann ja gar nicht sein! Ihr habt ja auch Gedanken, dh auch die müssen nicht am Ich andocken 🤔

    Es ist eine ganz subtile, aber lange geübte/gebildete Identifikation mit etwas, also mit Ich. Ich bin der Körper, ich bin die, die da jemanden darstellt, ein extrem komplexes Konstrukt. Und es wird nicht in Frage gestellt, so echt scheint es.

    Ein Gedanken, aber auch ein Gefühl, sowie die Sinne können die Identifikation auslösen. Etwas z
    zusätzliches erscheint, also Ich/jemand, welches auf das, was schon da ist übergestülpt wird.

    Wenn ich dann nicht mehr identifiziert bin (wie du sagst: etwas geht weg) fühlt es sich aber nicht an, als ob was weggeht/wegfällt, Es fühlt sich nicht weniger an. Bemerke nur, wenn Identifikation passiert, dann kommt was dazu, Ich plus …. Schwups, ist Sie wieder da, aufgesetzt, auf das was ist. Sie/Ich – ein immerwährend wachsendes, riesiges Konzept welches über das Sein gezogen, geschmiert, interpretiert und geglaubt wird! Es entsteht Geschichte und Zukunft und das schwingt auch noch mit.

    Wouw, und jetzt?! 🤔 muss das noch genauer betrachten.

    Sitze gerade da und feile die Nägel. Es ist einfach nur Nägel feilen, nichts mehr. Plötzlich bemerkte ich, wie ich in einem Gedankenfluss absorbiert war, da bemerkte ich, Identifikation. War die Identifikation schon da als ich unbemerkt im Gedankenfluss war? Das weiß ich nicht, allerdings war ich nicht präsent, nicht da, am Nägel feilen. Irgendwo verschwunden, unbewusst im Fluss der Gedanken, die ich jetzt nicht mal aufzählen könnte. Wo war ich da gerade? Ausgeblendet vom Leben in einer aufgesetzten Scheinwelt.

    Danke fürs lesen! Wünsche dir einen schönen Sonntag und sende liebe Grüße nach Xanten!

    Yara Daniela

    #4565
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Etwas mehr Klarheit und kurz zusammengefasst:

    Es schleicht sich nur die Identifikation mit Gedanken und Sinneseindrücken ein. Dh ich bin die die spürt bzw das sind meine Sinneseindrücke, mein Körper mit dem ich sie wahrnehme, und das sind meine Gedanken, meine Geschichte, die ich denke.

    Gedanken und Sinneseindrücke können wahrgenommen werden, ohne Anhaftung ohne Glaube, sondern nur als das was sie sind. Und somit geht nur der Glaube an die Identifikation durch Gedanken und Sinneseindrücken weg.

    Liebe Grüße!
    Yara

    #4569
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    Bevor ich antworte, würde ich dich bitten deine Antwort nochmals zu schreiben, denn ich habe sie zwar als Email erhalten, jedoch wird sie mir hier im Verlauf nicht angezeigt, habe es sehr oft versucht, aber komischerweise ohne Erfolg.

    Lieben Gruß!

    #4570
    Johannes Fischer
    Moderator

    Guten Abend, Yara,

    vielen Dank für deine spannenden Untersuchungen👌

    Ich muss wirklich nochmal sagen, dass du richtig gut hinschaust, und ich bin da echt überrascht. Du machst das genau richtig.👍👍👍

    Das sind viele spannende Stellen, dennoch gehe ich jetzt nur auf eine ein.

    Es schleicht sich nur die Identifikation mit Gedanken und Sinneseindrücken ein. Dh ich bin die die spürt bzw das sind meine Sinneseindrücke, mein Körper mit dem ich sie wahrnehme, und das sind meine Gedanken, meine Geschichte, die ich denke.

    Sehr gut gesehen!

    Gibt es außerhalb der gedanklichen Vorstellung eine Yara, die sich mit Gedanken identifiziert?

    #4571
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes!

    NEIN.
    Es ist eindeutig, Yara Daniela existiert nur in Gedanken und identifiziert somit auch mit dem Körper.

    Als ich deine Frage las, kam Trauer hoch. Kurz und ohne weinen. Das fand ich interessant. Die Identifikation wurde traurig darüber, dass sie nicht wahrhaftig existiert? Vielleicht. Das passierte noch bevor die Untersuchung überhaupt gestartet wurde.

    Merke jetzt wie oft ich das aufrechterhalte. Erschreckend! Mag auch nicht dagegen steuern, sondern versuche nur zu schauen wo/wer/was ist das Ich.

    Wünsche dir einen schönen Tag!
    Yara

    #4573
    Johannes Fischer
    Moderator

    Liebe Yara,

    danke für deine ehrliche Antwort.🫶

    Ja, das ist klar, dass es dich traurig machen kann, klar zu sehen, dass es dich so nicht gibt, wie du es jahrelang angenommen hast. Und alle möglichen Gefühle können ja einfach auftauchen.🍀

    Merke jetzt wie oft ich das aufrechterhalte. Erschreckend! Mag auch nicht dagegen steuern, sondern versuche nur zu schauen wo/wer/was ist das Ich.

    Das machst du genau richtig.👌

    Du brauchst auch nicht gegensteuern oder irgendetwas zu manipulieren. Lass einfach alles so laufen, wie es passiert.

    Es ist eindeutig, Yara Daniela existiert nur in Gedanken und identifiziert somit auch mit dem Körper.

    Was genau geht verloren, wenn Yara Daniela nur in den Gedanken existiert?

    Herzliche Grüße Johannes 😊

    #4574
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, danke für deine Antwort! Ja, interessant, da ist sie schon wieder die Traurigkeit.

    Es ist einfach nur Trauer, ohne großartig viel Gedanken, ein stilles traurig sein.

    Was genau geht verloren, wenn Yara Daniela nur in den Gedanken existiert?

    Spontan würde ich sagen, gar nichts. Schaue aber genau hin und lass es mal wirken.

    Ich kann nur eine Annahme starten, da es ja im Moment nur in kurzen Momenten für mich so ist und in diesen Momenten ist nichts verloren. Es fehlt an nichts, wenn Yara Daniela gedanklich nicht existiert. Tätigkeiten passieren weiterhin, Gedanken tauchen auf, Sinne usw

    Bemerke keine Einschränkung, kein verloren gehen von etwas, außer das vielleicht Ballast wegfällt und die Annahme, Ich/Yara Daniela muss das Leben aufrecht erhalten, auch das der Kinder.

    Es geht nichts verloren, wenn Yara Daniela gedanklich nicht existiert. Es geht auch nichts verloren wenn Yara Daniela gedanklich keine Mutter ist.

    Habe noch eine Frage. Beim letzten Zoom Treffen realisierte ich, dass Christiane ein Buch geschrieben hat, ja sogar zwei, könnte ich das im Moment lesen? Wenn ja, wäre eines der beiden Bücher passender für die Untersuchung?

    Liebe Grüße!
    Yara

    #4583
    Johannes Fischer
    Moderator

    Liebe Yara,

    danke für deine Antwort.🙏

    Nur um ein Missverständnis auszuschließen, kann es sein, dass du dich hier verschrieben hast?

    Die Frage, die ich gestellt habe, bezog sich ja auf deine vorletzte Antwort, in der du gesagt hast:
    Es ist eindeutig, Yara Daniela existiert nur in Gedanken und identifiziert somit auch mit dem Körper.

    In deiner letzten Antwort hast du aber an zwei Stellen Folgendes geschrieben:
    Es fehlt an nichts, wenn Yara Daniela gedanklich nicht existiert.
    Es geht nichts verloren, wenn Yara Daniela gedanklich nicht existiert.

    Wie genau hast du das jetzt zuletzt gemeint?

    Ich kann nur eine Annahme starten, da es ja im Moment nur in kurzen Momenten für mich so ist und in diesen Momenten ist nichts verloren.

    Grundsätzlich sind Annahmen nicht unser Interesse und nicht die Untersuchung, denn die sind ja nur gedankliche, logische Schlussfolgerungen.

    Wie ist es, wenn du genau hinschaust? Schau nochmal mit Adleraugen.

    Wie sieht die Yara aus, die nur in Gedanken existiert? Was macht sie, was hat sie für Aufgaben?

    Liebe Grüße Johannes 😊

    #4584
    Yara
    Teilnehmer

    Lieber Johannes, etwas verwirrend ja 😊

    Wie genau hast du das jetzt zuletzt gemeint?

    Diese Untersuchung: „Es ist eindeutig, Yara Daniela existiert nur in Gedanken und identifiziert somit auch mit dem Körper.“ Die ist klar und da gibt es keine Zweifel.

    Auf deine Frage: Was genau geht verloren, wenn Yara Daniela nur in den Gedanken existiert?

    Meine Antwort: „Ich kann nur eine Annahme starten, da es ja im Moment nur in kurzen Momenten für mich so ist und in diesen Momenten ist nichts verloren. Es fehlt an nichts, wenn Yara Daniela gedanklich nicht existiert. Tätigkeiten passieren weiterhin, Gedanken tauchen auf, Sinne usw“

    Es ist verwirrend geschrieben und gehe jetzt einfach nochmals auf deine Frage ein.

    Was genau geht verloren, wenn Yara Daniela nur in den Gedanken existiert?

    Es geht die Identifikation verloren, Yara Daniela zu sein und ein Körper zu sein Es geht verloren die Identifikation mit den Gedanken, die gedacht werden, sowie die Schmerzen die gelitten/gespürt werden und als mein angenommen werden. Es geht verloren, die zu sein, der all die Sinneseindrücke gehören, die sie wahrnimmt. Es geht verloren Yara Daniela zu sein mit ihren Gefühlen die sie durchlebt, erleidet, genießt … und als ihre innere Welt wahrnimmt. Es geht die Identifikation verloren mit dem tun müssen, um zu und somit geht der Stress und die damit verbundene Überforderung verloren bzw. sie gehört niemandem mehr. Yara Daniela, der Gedanke welcher zu einem komplexen Geflecht/Konzept wurde, geht verloren. Die Annahme und der Glaube, die zu sein, eins mit ihrem Körper geht verloren.

    Wie sieht die Yara aus, die nur in Gedanken existiert? Was macht sie, was hat sie für Aufgaben?

    Die Yara, die in Gedanken existiert, sieht nicht mal so aus, wie das, was im Spiegel zu sehen ist. Yara in Gedanken ist eine Wunschvorstellung, oder doch ein traumatisiertes Häufchen Elend, aber auch eine wonder Woman die geliebt werden will und glaubt alle Wünsche von anderen erfüllen zu können, sie ist die Liebe – die nur Gutes will sowie tut und auf den Planet Mutter Erde aufpasst, sie gibt ihr aller bestes als Mutter, im Job und überhaupt, jedoch wenn ihr etwas nicht gefällt, kann sie es eiskalt ignorieren oder rebellieren. Yara Daniela existiert in soviel gedanklichen Formen, wie es Blätter am Baum gibt 🫣😬 …. Da könnte ich jetzt weiter schreiben und die weiße Fläche füllen 😊

    Und Yara Daniela hat sehr viele Aufgaben deshalb ist sie sehr beschäftigt und oft überfordert: Also sie ist Mutter, dh sie ist für zwei Kinder alleine verantwortlich. Sie nährt sie, sie hält das Zuhause in Ordnung, putzt, organisiert alles für sie und für sich selbst und für sie als Familie mit allem was dazugehört. Yara Daniela ist Tochter, Schwester, sie ist österreichische Staatsbürgerin die ihre Pflichten erfüllen muss, sie muss Geld verdienen, einkaufen, kochen und zwar was gesundes und auf Allergien und Unverträglichkeiten achtgeben und dies mitbedenken, sie pflegt ihre Kinder wenn sie krank sind, tut alles dass es ihnen gut geht und an nichts fehlt, sie hat die Fäden des Lebens in der Hand und muss alles tun und kontrollieren, damit es so ist, wie sie sich ihr Leben und das ihrer Kinder vorstellt.

    Das könnte jetzt eine never ending story werden, ich verschone Dich und Christiane 😊

    So gut, dass du so aufmerksam warst, Johannes und du mich noch mal gebeten hast, genau hinzuschauen und die Missverständnisse zu klären! Finde die drei Fragen sehr gut und die könnte ich immer wieder mal für mich beantworten 😊. Die Absurditäten werden geklärt.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Yara

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