Durch die 10 Fesseln zum Erwachen › Foren › [DE] Begleitung › Begleitung Yara
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4. März 2026 um 2:24 p.m. Uhr #4446
Johannes Fischer
ModeratorHerzlich Willkommen Yara 😊
5. März 2026 um 3:03 p.m. Uhr #4474Yara
TeilnehmerEs hat geklappt!
Auf zur Desillusionierung 🥳🩷 Dank euch, Steffi, Christiane und Johannes!
5. März 2026 um 8:54 p.m. Uhr #4475Johannes Fischer
ModeratorLiebe Yara, bevor wir direkt loslegen, möchte ich dir kurz eine Funktion zeigen, die unsere Unterhaltung übersichtlicher macht. ⠀
Die Zitierfunktion. ⠀
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Wenn du auf einen bestimmten Teil meiner Nachricht eingehen möchtest, gehst du so vor: ⠀
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Kopiere den Satz oder Abschnitt aus meiner Nachricht, auf den du antworten willst. ⠀
Füge diesen Ausschnitt in dein Antwortfeld ein. ⠀
Markiere den eingefügten Text und drücke dann auf B-Quote. ⠀
⠀
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Danach siehst du, dass die Zitierfunktion aktiviert ist. ⠀
Jetzt kannst du einfach deine Antwort darunter schreiben. ⠀
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Wenn du die Nachricht abschickst, wird dein Text direkt unter diesem zitierten Abschnitt angezeigt. ⠀
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Also zum Beispiel so:Auf zur Desillusionierung 🥳
Dann lass uns starten 😊
Probiere es einfach gerne einmal aus. ⠀
Liebe Grüße ⠀
Johannes.5. März 2026 um 9:03 p.m. Uhr #4476Johannes Fischer
ModeratorNachtrag:
Du musst den Text nicht noch einmal kopieren, nachdem er eingefügt wurde.
Es reicht, ihn zu markieren und dann auf B-Quote zu klicken.Also folgender Ablauf:
1. Du kopierst den Satz oder Abschnitt aus der Nachricht weiter oben, auf den du dich beziehen möchtest.
2. Diesen Text fügst du in das Antwortfeld ein.
3. Jetzt markierst du den eingefügten Text
(er ist dann blau hinterlegt).4. Danach klickst du oben auf B-Quote.
5. Der Editor setzt automatisch die Quote-Formatierung um diesen Text.
6. Danach setzt du den Cursor unter die Quote und schreibst deine Antwort.
Teste es einfach einmal 😊
6. März 2026 um 6:07 a.m. Uhr #4477Yara
TeilnehmerTeste es einfach einmal 😊
Cursor setzt sich selber nach unten 😊
Hat geklappt, oder?
Schlagwörter brauchen wir eher nicht, oder? Und komischerweise, klicke ich immer auf angemeldet bleiben, aber das klappt noch nicht 😊
Danke and let’s start 💫
6. März 2026 um 5:32 p.m. Uhr #4478Johannes Fischer
ModeratorSuper! das sieht doch gut aus😊
Also ich glaube bei mir klappt das meistens mit dem angemeldet bleiben aber schau mal ob es beim nächsten Mal klappt🙃
Wegen den Schlagwörtern kann Steffi ja noch mal was dazu sagen aber ich glaube wir brauchen sie nicht.
Alsooo🙃
jetzt geht’s endlich los 🙂Es hat ein wenig gedauert, und umso mehr freue ich mich jetzt, dich durch die Ich-Illusion zu begleiten!
⠀
Es ist schön, dass wir uns schon ein wenig kennenlernen konnten. Wir haben einige Rahmenbedingungen besprochen, Fragen geklärt und einen persönlichen Eindruck voneinander bekommen.
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Zur Vollständigkeit dieser schriftlichen Begleitung hier im Forum möchte ich dennoch die wichtigsten Punkte zu Beginn noch einmal schriftlich festhalten und dir die ersten Fragen zur Untersuchung stellen.Ziel der Begleitung
Dieses Begleitung hat eine einzige Funktion:
Einfach gesagt: Wir untersuchen, ob es tatsächlich ein Ich als Handelnden und Erlebenden gibt.Wir diskutieren nicht über Theorien, dazu gibt es genügend andere Orte im Internet.
Wir untersuchen die eigene konkrete Erfahrung um festzustellen, was wahr ist und was nicht.Eigene Erfahrung
Das Erkunden unserer eigenen unmittelbaren Erfahrung ist das wichtigste Werkzeug für unsere Untersuchung!
Unmittelbare Erfahrung ist das, was hier und jetzt wirklich da ist.
Die unmittelbare Erfahrung umfasst:
sehen
hören
riechen
schmecken
tasten (Körperempfindungen)
GedankenHier ein Beispiel, um den Unterschied zu veranschaulichen:
Wenn ich dich frage, welche Farbe deine Socken haben, die du gerade trägst,
gibt es zwei Möglichkeiten, eine Antwort zu finden:Du kannst darüber nachdenken.
Du kannst dich an das Sockenanziehen heute Morgen erinnern.
Und dann kannst du mir wahrscheinlich sagen, welche Farbe du denkst, dass sie haben.Oder du kannst dir deine Socken kurz ansehen
und mir sagen, welche Farbe sie tatsächlich haben.Hoffentlich stimmst du zu,
dass du nur dann hundert Prozent sicher sein kannst,
wenn du schaust.Für den Zweck unseres gemeinsamen Dialogs wird es sehr wichtig sein,
dass du dir über diesen Unterschied im Klaren bist.Wissen ist Wissen im Kopf.
Und das interessiert uns hier nicht.Wir sind nur an deiner eigenen unmittelbaren Erfahrung im Moment interessiert.
Voraussetzungen der Begleitung
Diese Untersuchung bietet keine Garantie dafür, dass sich psychische Probleme dadurch auflösen oder verschwinden.
Wenn du geistig oder emotional labil bist, kann diese Methode deinen Zustand oder deine Erkrankung verschlimmern.
Ich bin Begleiter und kein Therapeut.
Die Untersuchung durch die 10 Fesseln ersetzt keine medizinische oder psychologische Therapie.Beginne diesen Prozess nur, wenn du bereit bist, all deine Glaubensvorstellungen in Frage zu stellen.
Hilfreiche Rahmenbedingungen
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• Ich begleite dich in diesem Prozess und stelle dir Fragen, die dich beim Hinschauen unterstützen.
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• Du schaust in deiner eigenen unmittelbaren Erfahrung nach einer Antwort und schreibst mir hundertprozentig ehrlich, was du finden kannst.
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• Bitte lege für die Dauer dieser Untersuchung alle anderen Lehren, Philosophien und Konzepte beiseite und beziehe dich im Verlauf ausschließlich auf unseren Dialog und vor allem auf deine eigene konkrete Erfahrung.Bitte gib mir Bescheid, falls etwas unklar ist und ob du einverstanden bist, damit wir den Prozess zusammen beginnen können 🙂
Ansonsten wünsche ich dir jetzt viel Freude mit den ersten Fragen 🙂
Ganz liebe Grüße
Johannes
Einstiegsfragen:
Die Begleitung hier konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt.
Was bedeutet das für dich?
Was führt dich zu der Begleitung hier?
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Was erwartest du von der Begleitung hier?
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
6. März 2026 um 8:36 p.m. Uhr #4479Yara
TeilnehmerHoffentlich stimmst du zu,
dass du nur dann hundert Prozent sicher sein kannst,
wenn du schaustJa ich stimme dir zu. Habe schon meine 1. Frage, was ist mit fühlen und spüren? Das hast du nicht aufgezählt. Gedanken sehe ich nicht, oder das was ich höre. Was ist wenn ich zB Schmerz spüre, oder zB weine weil traurig? Keine Ahnung, ob es bei den Fragen relevant sein wird, aber es ist doch auch eine unmittelbare Erfahrung, oder?
Beginne diesen Prozess nur, wenn du bereit bist, all deine Glaubensvorstellungen in Frage zu stellen.
Ja, bin bereit meine Glaubenssätze in Frage zustellen.
Ja, bin bereit!
Danke!
6. März 2026 um 9:35 p.m. Uhr #4480Yara
TeilnehmerBevor ich antworte noch technische Fragen: angemeldet bleiben funktioniert komischerweise noch nicht. Und müssen wir immer zum Ende runter scrollen, also durch das ganze schon geschriebene, bevor wir schreiben können? Wir werden ja viel schreiben, oder gibt es ne einfachere Lösung?
Was bedeutet das für dich?
Das kann ich noch nicht beantworten. Aber da ist ein Verlangen, Sehnsucht die mich hier her bringt, um wahrhaftig zu sein, ohne einer verfälschten Annahme, Identifizierung.
Was führt dich zu der Begleitung hier?
War müde erleuchteten Menschen zu zuhören, und über deren Zustände und ihr sein zu erfahren. Es änderte sich in all den Jahren Selbsterforschung schon viel, aber die Identifikation ein getrenntes Ich zu sein, blieb. Es entstand auch ein Bild, wie erleuchtete zu sein haben.
Wirkliches Hinschauen habe ich nicht gemacht und vermutlich entstand neue Vermeidung, ein mich verändern müssen/wollen und etwas in der Zukunft zu erreichen was jetzt noch nicht so ist, wie ich es mir wünsche, vorstelle und von anderen gehört habe.
Jetzt will ich es selber sehen, erkennen. Ohne Umwege, Täuschungen und Interpretationen.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Las als Teenager ein Buch von Alan Wats über Taoismus und das resonierte vollkommen in mir. Im Laufe der folgenden Jahre vermehrte sich mein Leid, meine Gedanken wurden komplexer/komplizierter, schmerzhafter und herrschten. Somit entstand der Gedanke: ich möchte Heilung.
Es gab aber keine bewusste Suche, wie das Buch zu mir kam, kam alles andere auch zu mir. Geschenke des Lebens, nenne ich es. So kam auch Christiane Michelsberger in mein Leben, durch eine Freundin die letzten Sommer bei Steffi mit der 1:1 Begleitung begann und mir davon erzählte.
Was erwartest du von der Begleitung hier?
Das ich erkenne was wahrhaft ist.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
Sehr bereit!
11. März 2026 um 1:17 p.m. Uhr #4481Johannes Fischer
ModeratorLiebe Yara,
danke für deine Antworten.
Ich kann total nachempfinden, dass du nach all der Suche und all dem Hören von anderen jetzt motiviert bist, die Wahrheit selber zu finden.
Und genau darum geht es ja in dieser Begleitung.Wirkliches Hinschauen habe ich nicht gemacht und vermutlich entstand neue Vermeidung, ein mich verändern müssen/wollen und etwas in der Zukunft zu erreichen was jetzt noch nicht so ist, wie ich es mir wünsche, vorstelle und von anderen gehört habe.
Das Schöne ist, dass du, wenn du jetzt Fragen untersuchst und selber hinschaust, in keiner Weise irgendwie anders sein musst als du bist.
Es geht nur darum, dass du selber hinschaust und guckst, was da ist und was nicht da ist.
Es gibt keine falschen Antworten.
Es reicht, dass du es wirklich willst!1. Frage, was ist mit fühlen und spüren? Das hast du nicht aufgezählt. Gedanken sehe ich nicht, oder das was ich höre. Was ist wenn ich zB Schmerz spüre, oder zB weine weil traurig? Keine Ahnung, ob es bei den Fragen relevant sein wird, aber es ist doch auch eine unmittelbare Erfahrung, oder?
Also, wir haben natürlich die fünf Sinne: sehen, hören, riechen, schmecken und den Tastsinn.
Gefühle und Spüren:
Du hast recht, Gefühle sind Tatsachen und direkt erlebbar.
Genau genommen entstehen sie auf Basis von Körperempfindungen.Ich habe den Tastsinn als Körperempfindung beschrieben, denn sie umfassen einerseits das Ertasten. Zum Beispiel spürst du, dass du dein Handy in der Hand hast oder den Stuhl, auf dem du sitzt, als Druck.
Andererseits können Körperempfindungen auch Druck oder Zug in der Brust sein. Das sind ebenfalls Körperempfindungen.
Das heißt, diese Körperempfindungen wie Druck, Zug, Wärme oder Kälte kannst du spüren. Das würde ich also als spüren bezeichnen.Gefühle kann man natürlich auch direkt wahrnehmen.
Und du kannst ja selbst mal hinschauen und überprüfen:
Wenn zum Beispiel Trauer auftaucht, dann ist da immer eine Körperempfindung und ein bestimmter Gedanke beziehungsweise ein Name als Etikett, wie zum Beispiel „Trauer“.Das heißt, Gefühle sind immer eine Kombination aus primären Körperempfindungen und einer Art gedanklichen Label.
Überprüfe das selbst, wenn das nächste Mal Gefühle auftauchen.Schmerzen als auch zum Beispiel Weinen sind ebenfalls immer eine Mischung aus bestimmten Empfindungen und Gedanken.
Und das werden wir bestimmt an irgendeiner Stelle auch noch genauer anschauen.Gedanken:
Gedanken sind ja ohne Zweifel direkt erlebbar, oder?Wichtig ist nur, selber zu sehen, dass der Gedanke an sich, weil er ja auftaucht und erlebt wird, wahr ist.
Allerdings ist der Inhalt der Gedanken oder der Geschichte, die erzählt oder gedacht wird, ist ja nicht hier und jetzt Realität.Am besten überprüfst du das mal selbst, ob es stimmt, was ich sage.
Hierzu ein Experiment für dich:
Schließe die Augen und stelle dir vor, vor dir liegt eine Apfelsine auf dem Tisch. Sieh dir die Farbe an. Ist sie einheitlich orange oder sind einzelne braune oder grüne Bereiche zu sehen?
Nimm sie in der Vorstellung in die Hand und spüre das Gewicht der Apfelsine.Dann nimm ein Messer und schäle sie. Spüre den leicht klebrigen Saft, der dir über die Finger rinnt.
Teile die Apfelsine und probiere sie. Wie schmeckt sie? Ist sie süß oder sauer? Trocken oder sehr saftig?ÖFFNE DIE AUGEN
Wo ist die Apfelsine?
Viel Spaß und liebe Grüße
Johannes 🙂
11. März 2026 um 7:15 p.m. Uhr #4482Yara
TeilnehmerLieber Johannes!
Danke dir für deine Antworten, es war sehr hilfreich und ich weiß jetzt, wie ich die Untersuchungen mache.Wo ist die Apfelsine?
Mit den Augen geschlossen erlebte ich von Moment zu Moment eine intensivere Erfahrung und aß die ganze Orange auf, weil sie so saftig und lecker war. Als die Augen offen waren, war nichts zu sehen, nichts da. Das heißt Gedanken können ganz schön was vorgaukeln, sogar alle Sinne können aktiviert werden.
Und ein Gedanke ergibt den anderen und es wurde ganz schön intensiv. „Viel Power“ nix da.
Werde die Gedanken und aufkommende Gefühle genau untersuchen.
Danke dir und liebe Grüße
12. März 2026 um 12:47 p.m. Uhr #4484Johannes Fischer
ModeratorLiebe Yara,
toll, dass du das so klar gesehen hast!
Und es ist ja wirklich beeindruckend, wie Gedanken einem etwas vorgaukeln können. Und wie du sagtest, der eine Gedanke führt zum nächsten, und dann ist man mittendrin in der ganzen Fantasiegeschichte.Du kannst deine Gefühle gerne auf folgende Art untersuchen.
Wenn du das nächste Mal aufkommende Gefühle beobachtest, schau mal nach.
Zu wem gehören diese Gefühle?Wer hat sie?
Viele Grüße
Johannes 🙂
12. März 2026 um 7:21 p.m. Uhr #4494Yara
TeilnehmerLieber Johannes!
Ich hatte heute ein Gefühl, weiß nicht mehr welches, aber bevor das Gefühl da war, war ein Gedanke der es quasi aufkommen lies. Ich weiß noch nicht, ob das die Regel ist, aber ich beobachte weiter. Die Frage, wem das Gefühl gehört, habe ich noch nicht gestellt.
Spannend war aber, dass ich heute an eine Gabelung kam und der Gedanke: wo soll ich gehen? Der Blick schweifte nach links, mit einer kurzen Geschichte in die Zukunft blickend, steuerte somit nach links, aber der Körper lenkte im letzten Moment nach rechts. Konnte sehr schön sehen, dass nicht ich entschied.
Hatte während dem gehen Schmerzen. Habe sie dann als solche bezeichnet und die Aufmerksamkeit/Fokus richtete sich auf die Schmerzen. Dann kam die Frage, wer hat sie? Es änderte sich was, aber ich kann es nicht genau erklären, versuche es aber. Mit der Frage, geht der Fokus vom Schmerz weg und es wirkt als ob er sich bessert. Bis er gar nicht mehr zu spüren ist. Er kam wieder, da der Schuh schmerzte, somit untersuchte ich es während dem ganzen gehen. Es war immer wie eben geschildert.
Kann bis jetzt nur den Schluss ziehen, sobald der Fokus/Aufmerksamkeit zwar beim Schmerz bleibt, wird er allein durch die Frage doch etwas abgeschweift und scheint sich somit zu bessern. Einbildung, kA?!
Habe auch ausprobiert, den Schmerz zu spüren und sagte: Schmerz, spüren. Auch das besserte den Schmerz. Ich fragte wieder, wem gehört der Schmerz: Ich spürte zwar den Schmerz, aber als ich schaute, war nicht klar wem er gehört. Es entstand eine Neutralität, es schien als ob sich was weitet, bzw ging in dem Fall der Fokus vom Schmerz und das schauen nach, wem er gehört, war wie eine Ablenkung. Jetzt ist die Frage, eine Ablenkung vom Schmerz, oder vom „ich habe Schmerz“ oder es ist da niemand dem er gehört und deshalb scheint es auch als ob sich der Schmerz bessert. Auf alle Fälle war nicht erkennbar wem er gehört.
🩵🙏🏼
13. März 2026 um 6:35 a.m. Uhr #4495Yara
TeilnehmerEs wurde mir gerade klar, bin nicht auf deine Frage eingegangen und habe noch dazu die Aufgabe des Gefühls auf den Tastsinn spüren umgeformt. Ich könnte zwar ein Gefühl heraus kitzeln, aber um das geht es nicht und ich glaube ich fühle nicht so oft Habe jetzt mal nachgeschaut was alles Gefühle sind, denn es kann ja nicht sein, dass da nur das eine Gefühl hochkam seit gestern.
Liste mal ein paar Gefühle auf: Liebe, Dankbarkeit, Stolz, Scham, Neid, Eifersucht, Schuldgefühl, Freude, Trauer/Traurigkeit, Überraschung, Wut/Ärger, Angst/Furcht, Ekel, Verachtung, …
Ja, tatsächlich! Da hatte ich ganz sicher einige Gefühle und bemerke gerade wie unbewusst die passieren, denn Scham kam alleine in der jetzigen Situation auf, als mir bewusst wurde, dass ich deine Frage nicht „richtig“ beantwortet habe.
Bei der Scham war indem Fall eine Ankettung an Gedanken Voraussetzung, die ganz klar Etiketten sind, vermutlich gab es auch eine Köper Empfindung dazu, aber ob die vorher oder als Scham entstand auf kam, weiß ich nicht. Ich beobachte weiter, denn es erschreckt mich, dass ich glaubte ich fühle nicht so oft 🫣😊
13. März 2026 um 2:07 p.m. Uhr #4496Johannes Fischer
ModeratorLiebe Yara, ich finde es total toll, wie viel du untersucht hast 👌
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Und auch wenn das nicht alles so die Aufgabe war, ist es ja trotzdem toll, dass du da direkt hingeschaut hast und dass du das so sehen konntest.
Werden auf die anderen Themen bestimmt noch zurückkommen 🙂Es ist mir auch nochmal wichtig, dir zu sagen, dass es hier keine falschen oder richtigen Antworten wie in irgendeiner Prüfung gibt. Die gibt es so nicht.
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Und es kann auch mal dauern, bis du in deinem Alltag einen passenden Moment zum Untersuchen findest. Das brauchst du auch nicht erzwingen und du musst auch nicht so schnell wie möglich antworten.
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Und manchmal ist es auch wichtig, eine Frage ein paar Mal anzuschauen, ein paar Mal zu untersuchen. Und das ist alles in Ordnung, so wie es dann ist.Gefühle untersuchen:
Mach es dir bequem.
Wenn die Scham oder ein anderes Gefühl auftaucht, dann spür mal genau, wo im Körper diese Empfindungen zu spüren sind.
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Dann lass dich in diese Empfindungen hineinsinken, immer tiefer wie in ein warmes, entspannendes Bad.
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Während du in diesem warmen Bad der Empfindungen liegst, schau mal nach:Welche Art von Empfindungen sind konkret zu spüren?
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Wissen diese Empfindungen etwas von ihrem Namen?
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Gibt es ein Ich, das diese Empfindungen spürt?
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Dann tauch wieder langsam aus diesem Bad der Empfindungen auf.Was passiert, wenn der Name Scham wieder hinzugefügt wird?
Viel Freude damit 🙂
14. März 2026 um 10:38 a.m. Uhr #4497Yara
TeilnehmerLieber Johannes!
Vielen Dank für deine Worte und Ermutigung!Das ich nichts falsch und richtig machen kann, lasse ich gerne nochmal wirken! Das ist für mich ein großes Thema und spürte als ich es las, wie stark das gedanklich aber auch körperlich verankert ist. Tut sehr gut, daß du es nochmals betonst und da darfst du dich auch gerne hin und wieder wiederholen ☺️
Nicht bewertet zu werden, was für ein Geschenk 💝 und vor allem die große Angst negativ kritisiert zu werden, dürfte fallen. Danke dir sehr, für deine Worte und diese Begleitung! Es ist so schön aus dieser Oberflächlichkeit raus zu treten und endlich genau zu sehe. Viel Dankbarkeit 🙏🏼
Ja, das merke ich, das das mehrfache lesen wichtig ist, erzwingen mag ich nicht und bevorzuge sogar, wenn es so gesehen einfach passiert. Gut zu wissen dass ich nicht in einem gewissen Zeitraum antworten muss, bringt auch noch mal Entspannung rein und Druck fällt ab.
Bevor ich deine Worte las, bemerkte ich das Gefühl von Freude und ehrlich gesagt, konnte ich nicht erkennen, ob sie einfach da war in dem Moment, oder ob es an der Situation lag in der ich mich befand. Radelnd in der Sonne Richtung Park. Habe geschaut, wurde trotzdem nicht klar. Mental kam es mir gar nicht vor, körperlich auch nicht so richtig, es hat sich ausgeweitet angefühlt.
Nachdem ich deine Antwort las, kam nach einem Gespräch mit meiner Freundin, plötzlich das Gefühl von Neid auf. Da waren sehr viele Gedanken und ich fühlte den Neid nur im Kopf, versuchte darin zu baden aber es kam mir so mental vor, dass ich sogar zweifle ob Neid ein Gefühl ist 🫣😄
Jetzt als ich deine Antwort nochmals las, viel mir ein, dass ich ja gestern doch ein Gefühl hatte. Es kam während dem gehen das Gefühl von Einsamkeit auf und ich schaute hin, da es ein alt bekanntes Gefühl ist. Ja, es kam ganz sicher durch vorherige Gedanken auf und es war im Herzen zu spüren, aber es nahm auch ganz viel Raum ein, als ob alles was ich sah von dieser Einsamkeit durchdrungen war, also nicht getrennt. Wauw, bemerkte gerade, wie viel power so ein Gefühl einnehmen kann! Nicht nur körperlich und mental, sondern auch energetisch. Obwohl ich das natürlich nicht sehen kann und somit auch ein Etikett ist 🤭
Als ich im Park saß, überprüfte ich Gefühle, Empfindungen und sie haben keinen Namen und das jeweilige weiß auch nix von diesem Wort/Name. Es sind Labels die zur Kommunikation dienen und nach meinem empfinden das das Gefühl/Empfindung verstärken und durch das benennen ein Fokus darauf geschieht. Sehr spannend, das mag ich noch länger beobachten, weil in den Labels viel Kraft steckt, und viel Inhalt in ihnen ist und es erklärt vermutlich auch die Untersuchung des Schmerzes von gestern. Also das er sich besserte beim hinschauen, weil der Inhalt und Name es durch den Fokus nicht verstärkte. Wenn ich schaue entsteht manchmal eine Stille und die weitet, dh der Fokus löst sich auf.
Heute jedoch habe ich die Zehe angeschlagen und es schmerzte sehr und der Ton „aua“ wurde ausgestoßen und das ohne dem Label „ Ich habe Schmerz“, das Etikett kam erst danach, ob sich dadurch was änderte weiß ich nicht, aber der Verstand durfte es einordnen.
Danke fürs lesen, mich begleiten und sende dir liebe Grüße!
Yara Daniela
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