Gibt es ein Ich, das denkt, erlebt, wählt, entscheidet, handelt? Früher hätte ich geantwortet: Klar, Ich bin das! Ich denke, ich entscheide, ich handel! Ich bin die Bestimmerin, die sagt, wo es lang geht! Aber dann passierte etwas, was mein Ich aus der Bahn warf. Ich schaute etwas genauer hin.
Jim Carrey beschreibt in einem kurzen Satz etwas, das viele Menschen aus der Untersuchung der Ich-Illusion kennen:
Ein Shift.
Ein plötzliches Kippen der Perspektive.
Vorher wirkt es so, als würde „jemand“ das Leben erleben.
Dann beginnt dieser feste Mittelpunkt unscharf zu werden.
Was geschieht dabei eigentlich genau?
Wer bist du eigentlich?
Die meisten Antworten sind Geschichten.
Name, Beruf, Vergangenheit.
Aber was ist jetzt wirklich da?
Die Untersuchung der Ich-Illusion braucht keine Begleitung – aber manchmal eine klare Richtung.
Dieser Text zeigt, wie du selbstständig weiter schauen kannst und wie sich Starter Workbook und Dranbleiben einordnen.
Was stellst du dir unter Erwachen vor?
Etwas Großes?
Etwas Besonderes?
Vielleicht sogar etwas Unerreichbares?
In der direkten Erfahrung zeigt sich etwas ganz anderes.
Alles wirkt eindeutig.
Du siehst. Du hörst. Du weißt.
Aber stimmt das wirklich?